Soverato (CZ)

Das Seepferdchenparadies

Soverato (Provinz Catanzaro) ist dank seiner weißen Strände und des kristallklaren, tiefen Meeres eines der bekanntesten Urlaubsziele Kalabriens.
Die Stadt Soverato, auch als Perle des Ionischen Meeres bekannt, bietet viele kunsthistorische Sehenswürdigkeiten, vor allem im älteren Ortsteil, in dem sich unter anderem eine archäologische Stätte befindet, die infolge des Erdbebens von 1783 ans Licht kam.

 
Ihre Ursprünge sind von Legenden umwoben, sicher ist aber die Anwesenheit prähistorischer italischer Völker, denen in späteren Epochen Griechen und Römer folgten, die von der herrlichen geographischen Lage angezogen wurden.
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Die in der „Seepferdchenbucht“ lebenden zahlreichen Exemplare des Hippocampus sind ein sicherer Indikator für die Umweltqualität.
 

Beweise hierfür sind die Entdeckung griechischer Silbermünzen aus römischer Zeit, die Überreste von Hafenanlagen, einige Gräber und Mauern.
Die Stadt ist in drei verschiedene Zonen unterteilt: Der erste Bereich erstreckt sich entlang der Küste, der zweite liegt in der Hügellandschaft und der dritte, der obere Teil der Stadt, stellt das antike Soverato dar.
Hier liegt auch das beeindruckende mittelalterliche Viertel mit Ruinen der 1783 zerstörten alten Ortschaft. Ein weiteres interessantes Monument ist das imposante Kloster Santa Maria della Pietà, das im 16. Jh. außerhalb der Ortschaft gegründet wurde und noch heute perfekt erhalten ist.
Im mittelalterlichen Viertel befinden sich die Ruinen der ältesten Kirchen von Soverato, die in normannischer Zeit erbaute, 17 m lange und 12 m breite Mutterkirche und die kleine Kirche San Nicola.
Ein echtes naturwissenschaftlich interessantes Element ist der auf einer Anhöhe liegende Botanische Stadtgarten mit Blick auf den wunderschönen Golf von Squillace. Der botanische Garten erstreckt sich über eine Fläche von über 56.000 qm und weist typische Pflanzen der mediterranen Macchia des Ionischen Meeres als auch Tropenpflanzen auf, von denen einige vom Aussterben bedroht sind.

 
Soverato
 

Entlang der Küste erblickt man den legendären Turm von Karl V., auch Turrazzo-Turm genannt: ein Wachturm, der zwischen dem 16. und 17. Jh. mit dem Ziel errichtet wurde, die Küste vor den Angriffen türkischer Piraten zu verteidigen. Der Turm hat eine große Terrasse und kleine Balkone und unterscheidet sich durch seine besondere quadratische Form von allen anderen, die es noch im Königreich Neapel gibt und ovalförmig sind.
Der wahre Schatz von Soverato ist sicherlich seine herrliche Küste mit Stränden aus weißem Sand granitischen Ursprungs, den der Wildbach Ancinale im Laufe der Jahrtausende hier absetzte. Dank der verschiedenen Exemplare des Hippocampus, einer äußerst seltenen Fischart, die als wesentlicher Indikator für die Umweltqualität gilt, gibt es in Soverato ein Meeresschutzgebiet namens Baia dell'Ippocampo (Seepferdchenbucht), das zum Regionalen Seepark Baia di Soverato gehört.
Im Sommer sind Soverato und seine Küste ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen und Besucher auch aus dem Ausland. Darüber hinaus ist der Fischereihafen von Soverato einer der aktivsten an der ionischen Küste Kalabriens.

 
Der Strand

Eine der Hauptattraktionen von Soverato ist zweifellos der sandige und ultraweiße Strand mit dem kristallklaren Meereswasser, dem auch in großer Tiefe gut sichtbaren Meeresgrund und der Vielfalt an Meeresfauna und -flora.
Der Strand von Soverato erstreckt sich auch über die nahegelegenen Gebiete und bietet mit seiner abwechslungsreichen Kombination zwischen Felsen und feinem Sand eine atemberaubende Landschaft. Die Seepromenade rivalisiert in ihrer Schönheit mit den Küstenstränden und bietet lange Spaziergänge oder Radtouren inmitten einer pflanzen- und palmenreichen Landschaft. Ein spektakuläres Panorama vor allem bei Sonnenuntergang, das für einen spektakulären und aufregenden Blick auf den Golf von Squillace sorgt.
Das Nachtleben ist hier im Vergleich zu anderen Orten Kalabriens besonders lebendig. Es konzentriert sich auf eine Reihe von Ortschaften, die für die angebotenen Unterhaltungsmöglichkeiten bekannt sind, wie die Scogliera Pietragrande mit ihrer wunderschönen natürlichen Felskulisse und die verschiedenen Badeanstalten, die sich nach Sonnenuntergang in lebhafte Beach-Clubs verwandeln und bereits in den sechziger Jahren im Sommerurlaub von vielen VIPs besucht wurden.

 
Soverato
 
Die Pietà

Die Mutterkirche Maria Santissima Addolorata von Soverato Antica birgt ein klassisches Beispiel der Renaissancekunst.
Die Pietà von Antonello Gagini aus weißem Carrara-Marmor ist eine einzigartige Skulptur, die den Schmerz der Jungfrau Maria mit dem vom Kreuz genommenen Christus auf dem Schoß darstellt.
Auf der Vorderseite des Sockels sieht man den Erzengel Michael, den heiligen Thomas von Aquin und Johannes den Täufer.

 
Soverato
 
Soverato Antica

Die archäologische Stätte des alten Ortsteils von Soverato liegt in einer zum Meer gerichteten eindrucksvollen und stillen Hügellandschaft.
Suberatum wurde voraussichtlich etwa im 10. Jh. gegründet, als die Bewohner von Soverato Marina die Küste auf der Suche nach einem Gebiet verließen, das mehr Schutz vor Piratenüberfällen bot.
Nach den Griechen und Byzantinern kamen die Normannen, die Soverato zur Universitas von Squillace machten, und später die Hohenstaufen mit einer Aufeinanderfolge vieler Feudalherren. Leider endete die Geschichte von Soverato Antica am 28. März 1783, als ein verheerendes Erdbeben Kalabrien verwüstete und ganze Dörfer, darunter Suberatum, zerstörte.
Die Einwohner, die dem Erdbeben überlebten, bauten das Dorf an einer anderen Stelle wieder auf, und so entstand das heutige Soverato Superiore.
Die Überreste des mittelalterlichen Viertels sind noch heute sichtbar und erzählen die Geschichte einer antiken und faszinierenden Welt.
Das typisch mittelalterliche Stadtbild ist von kleinen Gebäuden, alten Wohnhäusern und Türmen geprägt. Darunter sind die Ruinen des antiken Palazzo Baronale, der Residenz zahlreicher Feudalherren, besonders sehenswert. Der Palazzo war über 100 qm groß und bestand aus zwei Etagen: Die untere war der Dienerschaft, die obere dem Adel vorbehalten.
Auf der dem Meer zugewandten antiken Piazza befinden sich die Überreste der für eine Stadt dieser Größenordnung recht ungewöhnlich großen Mutterkirche, die das zivile und religiöse Leben symbolisierte. Noch heute entdeckt man Überreste von Bauernhäusern bzw. kleinen Räumen, die die Bauern manchmal auch mit Tieren teilten und meist nur aus einem Stockwerk bestanden.
Und es gibt noch die Reste der alten Stadtmauer, die die gesamte Ortschaft umgab und deren Wachturm die Angriffe vom Meer her ankündigte.

 
Soverato
 
Regionaler Seepark Baia di Soverato

Der Park liegt in der Bucht von Soverato, in die zwei kleine Sturzbäche münden, und möchte die vorhandenen Tier- und Pflanzenarten, die biologische Vielfalt und das Gleichgewicht des Gebietes schützen, wissenschaftliche Kenntnisse fördern und die Nutzung des Gebietes durch den Fremdenverkehr unterstützen.
Die Bucht ist das Habitat zweier Arten von Seepferdchen, Hippocampus hippocampus und Hippocampus guttulatus; beide sind vom Aussterben bedroht und in der Liste der CITES - „Convention on International Trade in Endagered Species of Wild Fauna and Flora“ aufgeführt. Und es ist nicht schwer, Kurznasen-Seenadeln und Große Fassschnecken zu erblicken, die beide auf der Schutzliste der Berner Konvention stehen.

 
Gastronomie

Die typische Küche von Soverato ist bäuerlichen Ursprungs, wobei viele Gerichte sehr eng mit religiösen Anlässen verbunden sind.
In den Rezepten dieses Gebietes wird viel Gemüse verwendet, das hier mühelos angebaut wird, darunter Auberginen, Tomaten, Paprikaschoten, rote Zwiebeln und Saubohnen.
Eine zentrale Rolle spielt Brot, auf dessen Zubereitung und Zutaten besonders viel Wert gelegt wird, sowie traditionell hausgemachte Pasta.
Die typischen Gerichte von Soverato Antica sind Maccarruni i’casaPasta a lu fùrnu, Pasta und Bohnen alla paisanaSuppizzata, kalabrischer Schwertfisch, Auberginenbällchen und Pìpi und Kartoffeln, die mit zahlreichen typisch lokalen Käsesorten serviert werden.

 

 



 


Adresse Piazza Maria Ausiliatrice
  88068 Soverato (CZ)
Telefonnummer 0967 538201
Fax 0967 538242
Webseite www.comune.soverato.cz.it
 

 

In Soverato genießt man ein mildes und angenehmes Klima jeden Tag des Jahres, dank einer Reihe von einzigartigen klimatischen und ökologischen Aspekten: sauberes Meer, Sonnenschein das ganze Jahr und himmlische Strände. Die Bucht von Soverato, die sich mitten im breiten Golf von Squillace befindet, ist hinreißend und bezaubernd. Die natürliche Bucht ist von den Wellen des 2. und 3. Quadranten geschützt. Darüber hinaus, nur wenige Meter vom Meer entfernt, ist der Meeresboden schon ziemlich tief und in bestimmten Punkten wird er sogar abgrundtief. Der Meeresgrund ist rein sandig und mit Seegraswiesen von Posidonia bedeckt. Das Meeresgebiet ergibt sich das ideale Lebensraum der zahlreichen Kolonien von Seepferden und Nadelfischen, die im Mittelmeer immer seltener vorhanden sind. Den Branchenexperten gemäß, ist die Präsenz von Seepferden eine wichtige Anzeige der Sauberkeit des Meereswassers, da es sich nicht um Wandertiere handelt, leben sie in ihrem Lebensraum in einem sensiblen und natürlichem Gleichgewicht. Die Bucht von Soverato, kann sich wegen der außergewöhnlichen und bizarren Präsenz des farbenprächtiges changierendes Seepferdchens rühmen, seit ewig bekannt und oftmals in der griechischen Mythologie erwähnt, als Symbol der Loyalität.

Der Meeresregionalpark Baia di Soverato befindet sich im ionischen Gebiet, in der Bucht von Soverato, wo zwei kleine Bäche fließen. Der Park zielt darauf ab, die vorhandenen Tier- und Pflanzenarten, die Biodiversität und das ökologische Gleichgewicht zu schützen, so wie das wissenschaftliche Kenntnis zu fördern und den Ausbau des touristischen Angebots in diesen Gebieten aufzuwerten. In der Bucht, sind gewöhnlich zwei Arten von Seepferdchen anwesend: Hippocampus guttulatus und Hippocampus hippocampus, beide vom Aussterben bedroht und in der Liste CITES- Convention on International Trade in Endagered Species of Wild Fauna and Flora- eingetragen. Es ist nicht gering den Nadelfisch und die Molluske Tonna Galea zu sichten, die beide auf der Schutzliste der Berner Übereinkunft zu finden sind.

Unter den touristischen Routen der Ionischen Perle, was sicher einen Besuch verdient, ist die Erzpriesterliche Kirche Maria SS. Addolorata (der Dom) in Soverato Superiore. Hier befindet sich ein unübertroffenes Meisterwerk der Renaissance, die Gruppe Pietà, eine weiße Marmorskulptur, die die Muttergottes zeigt mit den Leichnam Jesu auf ihren Knien und in ihrem Arm wiegend. Im Jahre 1521 beauftragte der Berater des Königreichs Neapel, Giovanni Martino d’Aquino, den sizilianischen Künstler, Antonello Gagini, mit der Herstellung der Skulptur. In der Altstadt, sehr beeindruckend ist der mittelalterliche Borgo, wo sich noch Gemäuer der alten Stadt befinden, die im Jahre 1783, durch einen Erdbeben zerstört wurden. In Corso Umberto befindet sich, das aus dem 19. Jahrhundert stammende Palazzo Marincola, mit hohen Lisenen an jeder Fassade. Die Fenster und Balkone, mit schmiedeeiserne Geländer, zeigen Jugendstil-Dekorationen. Palazzo Romiti ist ein dreistöckiges Jugendstil-Gebäude, das aus dem Anfang des 20. Jahrhundert stammt. Auf der letzten Etage gibt es kleine Balkone mit Ablagen, die durch große Apotropaion-Masken und gedrechseltem Holz Geländer, standgehalten werden.

In Turrati, auf einem steilen Hügel, befindet sich ein Wachturm, auf dem die obersten Zinnen noch bewahrt sind. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss und an der Burgwall entlang, laufen abgesenkte Bordsteine. Auf einer der Fassaden öffnet sich ein dreibogiges Fenster.

Der Botanische Garten Santicelli in Soverato, ist eine ökologische Route, weit vom Lärm der Stadt entfernt. Der Botanische Garten erklimmt den Hügel, der sich vor der wunderbaren Bucht von Squillace erhebt und der ein gutes Beispiel für den Schutz und die Erhaltung der Biologischen Vielfalt darstellt. Es ermöglicht die Bewunderung von typisch mediterranen Pflanzen und zahlreich anderen exotischen Pflanzen, einige sogar vom Aussterben bedroht, die aus fernen Ländern stammen. Auf dem Wanderweg, der den Garten durchquert, können die Besucher in den vier Flug- und Schiffsabwehr Stellen geraten, die aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen und die durch einen Untergrundtunnel miteinander verbunden sind.



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