Sibari (CS)

SIBARI

Sibari wurde am Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr., von einer Achäergruppe aus dem Peloponnes, zwischen zwei Flüssen gegründet, u. z. der Crathis und der Sybaris, die von den Siedlern Crati und Sibari genannt wurden. Im Jahre 510 v. Chr., nach einem siebzig Tage langem Krieg, wurde die Stadt von den Crotoniati erobert, die den Fluss umleiteten und so die Stadt überfluteten. In 444-443 v. Chr. ergab sich die panhellenische Gründung von Thurii, dessen Name von einer naheliegenden Quelle stammt. Danach wurde Thuri von den Lukanern unterworfen. Im Jahre 193 v. Chr. wurde aus der Kleinstadt eine römische Kolonie, unter den Namen Copia. Im Jahre 84 v. Chr. wurde daraus ein Municipium und in der Kaiserzeit, zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert, entwickelte sich die Kleinstadt wieder, es gab aber einen Verfall im Laufe des 5.-6. Jahrhunderts, aufgrund einer Versumpfung des Gebiets. Nach einem Jahrhundert war das Gebiet völlig verwahrlost und unbewohnt. Die zahlreiche Ausgrabungsstätte erlaubten die Auffindung der Reste von Copia, Thuri und der antiken Sibari, eine wichtige Stadt der Magna Graecia, die von Griechen aus Achaea, ungefähr im Jahr 700 v. Chr, gegründet wurde und die die Crotonesen, um das Jahr 510 v. Chr., zerstörten. Die archäologische Funde zeigen, dass Sibari eine Solche Macht besaß, die die Crotonesen dazu brachte, die Stadt anzufallen und zu zerstören. Die wenige überlebenden Einwohner von Sibari, flüchteten nach Griechenland, aber sie kehrten zwischen 510 und 443 v. Chr. zurück und gründeten Thuri. Die Stadt wurde nach dem Projekt des berühmten Ippodamo da Mileto erbaut.



 


Adresse Piazza Iseliceo, Sibari
Telefonnummer 0981 780542
Fax 0981 74005
Webseite http://cassanoalloionio.asmenet.it/
 

 

Die zahlreiche Ausgrabungsstätte erlaubten die Auffindung der Reste von Copia, Thuri und der antiken Sibari, eine wichtige Stadt der Magna Graecia, die von Griechen aus Achaea, ungefähr im Jahr 700 v. Chr, gegründet wurde und die die Crotonesen, um das Jahr 510 v. Chr. zerstörten. Der archäologische Park bewahrt die geschichtete Ruinen der drei antiken Städten, u. z. Sybaris, Thourioi und die römische Copia, eine Einzigartigkeit in der gesamten westlichen Welt. Die Gebiete, wo die Aufgrabung stattfanden sind: Stombi, Casa Bianca und Parco del Cavallo. Die wichtigste archäologische Baustelle ist im Parco del Cavallo Gebiet, wo man Monumente aus der römischen Zeit besichtigen kann, d. h. ein Viertel, das sich auf zwei Hauptstraßen entwickelte und ein römisches Theater. Noch eine wichtige Baustelle ist diejenige im Casa Bianca Gebiet, wo sich ein Baugebiet aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. befindet und ein Rundturm aus dem gleichen Zeitraum. Die Baustelle in Stombi zeigt ein Stadtgebiet, das nach dem Jahr 510 v. Chr. teilweise wieder erbaut wurde; man kann also Bauwerke und Monumente aus der archaischen Zeit, z. B. das Fundament eines Hauses, Brunnen und Brennöfen sehen.

Der Ruhm der Mineralwässer von Cassano allo Jonio geht mindestens zum 16. Jahrhundert zurück. Die Einwohner des Gebietes tranken und benützten das Wasser schon in weit zurückliegender Zeit. In 1952, hat die Aktiengesellschaft Terme Sibarite den ganzen, längst vernachlässigten, Komplex gekauft und eine Forschung der chemischen, biologischen und therapeutischen Eigenschaften des Wasser ausgeführt. Durch den Vergleich der Testergebnissen, die vor einem Jahrhundert ausgeführt wurden und diejenigen aus rezenter Zeit, werden keine merkenswerte Änderungen bemerkt. Die chemischen und physikalisch-chemischen Eigenschaften sind also hauptsächlich unverändert. Das Wasser aus Cassano kann also Hypothermal, Schwefelig und Mineralhaltig definiert werden. Die Struktur hat ein Thermalbad, Tennisplätze, Boulekugel-Plätze, ein Thermalpark, ein Auditorium, eine Diskothek und einige Pizzerien.

Zurzeit ist Sibari ein sehr beliebtes Touristenziel, dank einer Entwicklungspolitik, die den Bau der Infrastrukturen und die Entwicklung der Dienstleistungen förderte, die die entsprechenden Forderungen der Touristen erfolgen. Das Gebiet der Laghi di Sibari ist besonders berühmt, weil ein touristischer Hafen vorhanden ist, der den Vergleich mit ähnlicher Realitäten standhält.

Das neue Nationale Archäologische Museum, ein Anbau des Archäologischen Parks von Sibari, wurde in 1996 eröffnet und ist das wichtigste Kultur- und Geschichtezentrum der ionischen Küste in der Provinz von Cosenza. Hier sind die wichtigsten Funde aus dem naheliegenden Gebiet ausgestellt, sogar die Präkoloniale Funde aus den Stätten von Francavilla Marittima und Castiglione di Paludi. Die Stätte von Francavilla Marittima ist tatsächlich sehr interessant, weil es eine der wichtigsten Präkolonialen Einheimischensiedlung (der Oenotri) ist, mit einer reichen Nekropole (im Macchiabate-Gebiet), woher viele Bronzgegenstände stammen, die als Schmuck der Verstorbenen dienten, und sogar ein phönizischer Bronzkelch, aus dem 8. Jahrhundert v. Chr., der ein Beweisstück einer Verbindung verschiedener Völker ist (oder wahrscheinlich wurde es von den Griechen gebracht). Die schroffe Unterbrechung des Dorfslebens (im Timpone della Motta - Gebiet) und die Zerstörung des Dorfes, ungefähr im Jahre 730 v. Chr., lässt darauf schließen, dass die griechischen Gründer von Sibari, die Einheimischen in Sklaverei führten; als Beweisstück gilt die Errichtung eines Temples an Athena, auf die Ruinen des zerstörten Ortes von Timpone della Motta. Der Tempel an Athena, mehr als die archaische Stadt, ist der wichtigste Beweisstück aus der Archaischen Zeit, einer griechischen Präsenz auf diesem Gebiet, und hat die meisten Artefakte, die auf Sibari zurückführbar sind, zurückgegeben und die jetzt im Museum zu finden sind. Unter den Funden stechen hervor: eine Terrakotta Votivgabe, aus dem 7. Jahrhundert v. Chr., die eine weibliche Gestalt darstellt, mit reichlich gestickte Gewände, auf denen mythologische Szenen dargestellt sind; Keramikfragmente aus verschiedenen griechischen Zentren; zahlreiche proto- korinthische Vasen; Bronzefiguren eines Kriegers und eines Mädchens; eine Bronzeplatte aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. mit der ex voto Widmung einer Ädikula an Athena von „Kleombrotos, Sohn von Dexilawos“, Sieger in Olympia, wie der Text deklamiert.



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