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MORANO CALABRO

Morano Calabro befindet sich, wie eine Weihnachtskrippe, auf einem Gipfel verschanzt mit dem Massiv des Pollinos als Hintergrund. Die weißen Häuser stürzen entlang des Hangs wie einen kegelförmigen Wasserfall hinunter, während auf der Spitze das unausbleibliche Schloss empor ragt. Morano ist ein Dorf mit einem sehr antiken Ursprung (das antike Moranum), wessen Name der Form Muranum entspringt und zum ersten Mal auf einem Meilenstein des dritten Jahrhunderts vor Christus erschien, der in Polla (Salerno), im Vallo von Diano gefunden wurde. Von der Felsgravur kann man schließen, dass die Stadt zu jener Zeit eine Station des antiken Trostweges Regio-Capuam war. Das Dorf erschien auch in der Form Summuranum in den „Reiserouten von Antonino“ (drittes Jahrhundert nach Christus) und in der „Tabula Peutingeriana“ (viertes Jahrhundert nach Christus) wie auch als statio in den Strassen, welche die Siedlung von Castrovillari säumen. Bezüglich der Etymologie wurden diverse Hypothesen aufgestellt, klare Angaben bestehen jedoch nicht. Der wahrscheinlichste Vorschlag besagt, dass Morano vom griechischen Verb meruo (zusammen pflücken) oder vom Nomen meruma (Haufen) hegt, das sich auf den Bau der Häuser bezieht, die aneinander lehnen. Während dem Mittelalter war die Stadt Lehnsgut von Apollonio Morano, von der Familie Fasanella und von Antonello aus Fuscaldo. Mit der Ankunft der Aragonier überging der Besitztum zunächst den Sanseverinos von Bisignano und anschliessend an die Spinelli von Scalea (1614), welche die Regierung bis zum Umsturz der Feudalherrschaft (1806) hatten. Mit der neuen administrativen Anordnung, die durch den General Championnet im 1799 veranlasst wurde, wurde Morano als Gemeinde anerkannt und in den Kanton von Castrovillari eingefügt. Das Gesetz vom 19. Januar 1807 anerkannte diesen als Regierungssitz, der einzig die Universität von Morano einschliesst. Nach der Vereinigung Italiens, mit dem Dekret des 1863, das von Vittorio Emanuele II unterzeichnet wurde, wurde der Ortschaft Morano das Adjektiv „Calabro“ hinzugefügt, um die Gemeinde von derjenigen von Morano sul Po (Alessandria) zu unterscheiden. Morano ist auch ein Gebiet der grossen gastronomischen Tradition. Neben den Wurstwaren aus Schweinefleisch, muss man auch die hausgemachte Pasta kosten und insbesondere die Gnocchi, die cavateddri genannt werden, die rascateddri, die Makkaroni mit Wurstsosse und die lagane, schmale Bandnudeln mit Bohnen oder Kichererbsen probieren. Zu den exklusivsten Gängen von Morano zählt das stoccu e pateni, eine Spezialität aus Stockfisch, Kartoffeln und getrockneten Paprikaschoten.




 


Adresse Piazza Giovanni XXIII
  87016 Morano Calabro (Cs)
Telefonnummer +39 0981 31021
Fax +39 0981 31036
Webseite http://www.comunemoranocalabro.it/
 

 

Morano Calabro ist eines der wichtigsten und suggestivsten Zentren des Nationalparks des Pollinos. Die Ortschaft befindet sich in einer optimalen Position, von welcher aus man den kalabrischen Hang des Gebirgsmassivs, die Gipfel des Dolcedorme und der Serra del Prete erblicken kann. Die Siedlung von Morano Calabro ist in drei Stadtvierteln gegliedert, und entwickelt sich rund um das Schloss und die wichtigsten Kirchen, zum Tal hin und wird von einem Mauersystem umgeben. Die Stadt präsentiert sich dicht und verfahren und gehört zu den suggestivsten und am besten konservierten mittelalterlichen Altstädten Kalabriens. Die Schönheit der Landschaft vereint mit den zahlreichen Stätten historisch-kulturellen Wertes, verleihen Morano Calabro den Titel Borghi più belli d'Italia. Zwischen Sträßchen und Freitreppen, malerischen Unterführungen und Häusern, die aneinander lehnen, kann man den eleganten Palast Rocco in der Nähe des Tores Ferrante und der Palast Serranù, von welchem aus man ein wunderschönes Panorama über den tiefer gelegenen Teil der Stadt genießen kann. Im höheren Teil des Dorfes ragen die Ruinen des imposanten Schlosses normannischen Ursprungs empor, das im 16. Jahrhundert wiedergebaut wurde und den Sanseverinos gehörte. Auch von hier aus besteht ein suggestiver Ausblick, den man genießen kann.

Zu den Stätten, die es zu besuchen gilt, zählt die Kirche von San Bernardino da Siena, dem Schutzpatron des Dorfes, mit dem angrenzenden Kloster, das eines der schönsten Beispiele der kalabrischen Architektur des 15. Jahrhunderts mit seinen eleganten gotischen Linien darstellt. Die Kirche wurde im 1452 nach Willen von Antonio Sanseverino, der Prinz von Bisignano war, konstruiert und im 1485 durch Rutilio Zanone, dem Bischof von San Marco Argentano geweiht. Eine weitere Etappe ist das nahe Münster der Maddalena, die auf den gleichgenannten Platz geht. Es handelt sich hierbei um eine der größten und schönsten barocken Kirchen der Region, wessen Bau auf die byzantinische Epoche zurückgeht. Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wiedergebaut und zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert vervollständigt und weist eine sechseckige Kuppel auf, die durch bunte Steingutkacheln bedeckt ist und eine große theatralische Wirkung hat. Die Spitze des Glockenturm mit quadratischer Basis wurde im 1814 gebaut und ist ebenso mit Majolika bedeckt. Die Fassade ist neoklassisch. In der Nähe des Platzes von San Pietro ragt die Kirche der SS. Apostel Peter und Paul empor, mit einer interessanten Fassade und einem römischen Glockenturm mit quadratischer Basis mit Fenstern, als einzige Überreste des antiken Baus. Am nahen Platz Castello besteht die Kirche der Bruderschaft der Annunziata. Wenn man zum tieferen Teil des Dorfes zurückkehrt, geht man durch enge und suggestive Gässchen entlang der Straße von San Nicola, um danach auf dem, dem Heiligen gewidmeten Platz, zu münden. Hier bestehen eine schöne Denkmalfontäne aus dem 1590, das Werk lokaler Meister war und wo die Kirche von San Nicola aus Bari emporragt, die ein spitzbogiges Tor aus dem 16. Jahrhundert hat und innen interessante barocke Formen und ein Jüngstes Gericht von Angelo Galterio aus Mormanno aus dem 1739 sowie weitere Gemälde aus dem 18. Jahrhundert und Holzskulpturen des 17. und 18. Jahrhunderts aufbewahrt.

Zu den Stätten, die es zu besuchen gilt, zählt die Kirche von San Bernardino da Siena, dem Schutzpatron des Dorfes, mit dem angrenzenden Kloster, das eines der schönsten Beispiele der kalabrischen Architektur des 15. Jahrhunderts mit seinen eleganten gotischen Linien darstellt. Die Kirche wurde im 1452 nach Willen von Antonio Sanseverino, der Prinz von Bisignano war, konstruiert und im 1485 durch Rutilio Zanone, dem Bischof von San Marco Argentano geweiht. Eine weitere Etappe ist das nahe Münster der Maddalena, die auf den gleichgenannten Platz geht. Es handelt sich hierbei um eine der größten und schönsten barocken Kirchen der Region, wessen Bau auf die byzantinische Epoche zurückgeht. Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wiedergebaut und zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert vervollständigt und weist eine sechseckige Kuppel auf, die durch bunte Steingutkacheln bedeckt ist und eine große theatralische Wirkung hat. Die Spitze des Glockenturm mit quadratischer Basis wurde im 1814 gebaut und ist ebenso mit Majolika bedeckt. Die Fassade ist neoklassisch. In der Nähe des Platzes von San Pietro ragt die Kirche der SS. Apostel Peter und Paul empor, mit einer interessanten Fassade und einem römischen Glockenturm mit quadratischer Basis mit Fenstern, als einzige Überreste des antiken Baus. Am nahen Platz Castello besteht die Kirche der Bruderschaft der Annunziata. Wenn man zum tieferen Teil des Dorfes zurückkehrt, geht man durch enge und suggestive Gässchen entlang der Straße von San Nicola, um danach auf dem, dem Heiligen gewidmeten Platz, zu münden. Hier bestehen eine schöne Denkmalfontäne aus dem 1590, das Werk lokaler Meister war und wo die Kirche von San Nicola aus Bari emporragt, die ein spitzbogiges Tor aus dem 16. Jahrhundert hat und innen interessante barocke Formen und ein Jüngstes Gericht von Angelo Galterio aus Mormanno aus dem 1739 sowie weitere Gemälde aus dem 18. Jahrhundert und Holzskulpturen des 17. und 18. Jahrhunderts aufbewahrt. Die Überresten des Schlosses beherrschen den Hügel, auf welchem die zauberhafte Ortschaft auf 700 Metern Höhe verschanzt ist. Die Festung wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert erbaut und hat einen älteren und mächtigeren Turm einverleibt. Die Gegend hätte schon im römischen Zeitalter als Verteidigungsanlage gedient. Das Schloss wurde über die Jahrhunderte zutiefst verändert. Dies um den wechselhaften Bedürfnissen der Inhaber und deren Geschmack sowie den Trends der Epoche entgegen zu kommen. Im Laufe des 16. Jahrhundert hat der Lehensherr Pietrantonio Sanseverino Erweiterungsarbeiten veranlasst. Er hat neapolitanische Architekten engagiert, die architektonische Elemente des imposanten „Maschio Angioino“ aus Neapel wieder aufgenommen haben. Das Schloss wurde schließlich zu seinem Wohnsitz.



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