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Parenti (CS)

Das alte Räuberversteck

Parenti ist eine kleine Siedlung im oberen Savuto-Tal am Fuße des Berges Brutto. Das Dorf wird von üppigen Kastanien-, Eichen-, Buchen- und Tannenwäldern umgeben.
 
Einer Legende zufolge verdankt das Dorf seinen Namen seiner geographischen Lage. Es hat den Anschein, dass das schwer zugängliche Parenti von Banditen, die das Gebiet verheerten, als Zufluchtsort auserwählt wurde.
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Die Legende besagt, dass das schwer zugängliche Parenti von Banditen, die das Gebiet verheerten, als Zufluchtsort auserwählt wurde.
 

Die Überlieferung, die jedweder historischen Grundlage entbehrt, führt den Ursprung des Namens auf die Aussagen der Angehörigen der Banditen zurück, die sich in diesen Gebieten versteckt hatten, und nach und nach von den Gendarmen entlang der Bergpfade festgenommen worden waren. Auf die Frage, wohin sie unterwegs wären, antworteten sie stets A trovare li parenti (zu den Verwandten).

 
Parenti
 

Abgesehen von den Legenden bewahren die Bürger von Parenti bis heute ihre Sitten und Gebräuche beinahe unverändert, vor allem diejenigen, die mit der Verehrung des Herdfeuers und der religiösen Feiertage zusammenhängen.
Um Parenti in seiner Gesamtheit zu bewundern und sämtliche Facetten zu erfassen, sollten Sie sich in die Berge der Weiler von Guglielmo begeben, oder den Fluss Savuto überqueren und zum Hang der Cutura wandern, von wo aus man das ganze Dorf überblickt. Die Sicht auf Parenti ist schlichtweg fantastisch und lässt die Urbanisierung der Gegend erahnen und auch, wie die Geschichte, Geographie, Geologie, das Klima und die Geomorphologie dieses klein Dorf beeinflusst haben.
Parenti ist bekannt als eine der Hochburgen des Anbaus der Sila-Kartoffel, die seit 1980 alljährlich im Rahmen der „Sagra della Patata“ (des Kartoffelfests) gefeiert wird; daneben findet seit 1992 eine weitere, ganz zentrale Veranstaltung im Dorf statt, die „Gara del Carro“ (das Wagenrennen), eine Kombination aus Leidenschaft und Tradition.

 
Historischer Ortskern

Das historische Zentrum wird von vier wichtigen Gebäuden beherrscht: dem Feudalpalast Luigi Ricciullis, dem Palazzo Stefano Ricciullis, dem aktuellen Rathaus sowie der Kirche der Madonna del Carmine und der Kapelle San Pasquale. Auf dem Portal der Cappelle di San Pasquale kann man eine Marmorinschrift bewundern, die den Zeitpunkt ihrer erst kürzlich erfolgten Errichtung bezeugt. Entlang des Timparello-Aufstiegs sind die kleinen Gassen nicht zu übersehen, die an den aneinander geschmiegten Häusern vorbeiführen. Die höchstens zwei bis drei Meter breiten so genannten Vinelle (Gassen) aus Beton sind die einzigen Verbindungswege im historischen Zentrum, zusammen mit den unzähligen Treppen, die den unteren Teil des historischen Zentrums mit dem oberen verbinden. Die schmalen Vinelle verbreitern sich plötzlich zu einem Platz, auf dem sich der große Palazzo Stefano Ricciullis befindet.
Die Hauptstraße der Altstadt ist nicht wie die Gassen zementiert, sondern mit den so genannten Cuticchiegepflastert, die in ihrer Anordnung Halbkreise bilden, die sich gegenseitig fortsetzen. Der kürzlich restaurierte Palazzo Bruni gehörte der Familie Bruni und erinnert an einen der international anerkannten Wissenschaftler, Carmelo Bruni, der als erster Chirurg in einem Krankenhaus im Süden Neapels eine Nierentransplantation durchführte. Derzeit beherbergt der Palazzo die Stadtbibliothek, einen Multimediaraum und das Museum für ländliche Kunst und Traditionen von Parenti.

 
Parenti
 
Die Kapelle von San Pasquale

Die Kapelle zeigt eine künstlerisch gestalte Holzdecke, die heute fast irreparabel beschädigt ist, und ein Gemälde von großem künstlerischen Wert, die den Heiligen Pasquale darstellt, und ein Werk Enrico Salfis ist, des Lieblingsschülers des berühmten neapolitanischen Malers Domenico Morelli. Erst vor kurzem wurde die Kapelle einer ersten Restaurierung unterzogen, die vorerst nur den äußeren Teil der Struktur betraf. Im Inneren der kleinen Kapelle sind die Wände noch immer durch Staub und Feuchtigkeit beschädigt, die deutlich sichtbare Flecken hinterließen.

 
Parenti
 
Die Chiesa della Madonna del Carmelo

Das Symbol von Parenti, die Kirche der Madonna del Carmelo, stammt aus dem Jahr 1752. Der Hauptaltar ist der Madonna del Carmine geweiht und auf ihm steht auch die Statue, die von den Engeln bewacht wird, die einen Mantel aus Sternenhimmel wie einen Vorhang in den Händen halten. Im Laufe der Jahre hat die Kirche verschiedene Restaurierungsmaßnahmen durchlaufen, von denen die wichtigste sicherlich die letzte war, die das gesamte Bauwerk miteinbezog. Die zurückhaltenden Restaurierungsmaßnahmen umfassten die strukturellen und dekorativen Bereiche. Zunächst sollte die statische Sicherheit des Gebäudes gewährleistet und in einem zweiten Arbeitsschritt die ursprüngliche Erscheinung und das Dekor des Gebäudes wiederhergestellt werden.

 
Parenti
 


 


Adresse Via Silana, 13
  87040 Parenti (CS)
Telefonnummer +39 0984  965007
Fax +39 0984 1800500
Webseite www.comune.parenti.cs.it
 

 

Parenti präsentieren eine Kreuzstruktur, entlang des  Gebäude aus dem Palastfeudal von Luigi Ricciulli zu dem von seinem Sohn Stefano abwärts gebauten Gebäude von der Kirche der Madonna del Carmine zur Kapelle von San Pasquale. Der obere Teil des Landes, genannt "du Castiellu", wird von dem Baronpalast dominiert, der von Baron Don Luigi Ricciulli bewohnt wurde. Das Gebäude ist beeindruckend und ist durch einen unterirdischen Tunnel mit dem Palazzo Migliori verbunden, einer Struktur, die den gesamten Hauptplatz des Zentrums dominiert. Um dem Tunnel herum wurden Erzählungen und Legenden geboren: ein Ort, der als Schutz der Briganten oder von denen, die den Fiskalismus und die Bourbon-Jurisdiktionen nicht dulden, Das kleine architektonische Juwel ist die Kirche Unserer Lieben Frau vom Karmel, eine perfekte Synthese von künstlerischer Verfeinerung und spirituell-kontemplativer Wärme.

Die Kirche Unserer Lieben Frau vom Karmel ist das Symbol Parenti. Die gotische Struktur hat drei Schiffe und eine zentrale Rosette mit dem Bild von Unserer Lieben Frau vom Karmin. Die Apsis ist kreisförmig und beherbergt den Hauptaltar mit der Statue des Beschützers des Weilers. Entlang des linken Kirchenschiffs gibt es drei Altäre, die dem Heiligen Franz von Paola, dem Hl. Josef und dem Dritten nach Santa Liberata gewidmet sind. Entlang des rechten Kirchenschiffs gibt es zwei Altäre, die der Heiligen Rita und der Unbefleckten Empfängnis gewidmet sind. Neben  der linken Spalte, gibt es ein künstlerisches und imposantes Kruzifix. Verschiedene strukturelle und dekorative Restaurierungsarbeiten beeinträchtigten die Kirche Unserer Lieben Frau vom Karmel und gaben den Menschen ein eigenes Symbol. Entlang der Hauptstraße von Parenti, steht die San Pasquale Kapelle, die im Jahre 1897 errichtet wurde. Die rechteckige Struktur zeichnet sich durch ein Tuffstein-Portal aus, die die Fassade verziert. Im Inneren, eine fein dekorierte Holzdecke und Wände mit Blumenmotiv-Feuerstellen umrahmt.



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