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Alessandria del Carretto (CS)

Eine Wellness-Oase im Hochgebirge

Das Tor zum Nationalpark Pollino ist Alessandria del Carretto, die höchstgelegene Ortschaft des Parks (1000 Meter), von der aus man ein eindrucksvolles Panorama vom Monte Pollino bis zum Golf von Tarent hat.
 
Alessandria del Carretto, ursprünglich als Torricella bekannt, wurde 1633 von Prinz Alessandro Pignone del Carretto neu gegründet und ist die einzige Ortschaft Italiens, die den Vor- und Nachnamen ihres Gründers trägt.
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Die Ortschaft ist eine seltene Oase der Ruhe inmitten unberührter Natur, in die man flüchten kann, um wieder Frieden zu finden und die Geschmackserlebnisse der Vergangenheit neu zu entdecken.
 

Dank der günstigen Lage innerhalb des Nationalparks Pollino kommen die Besucher in den Genuss eines atemberaubenden Panoramas sowie zahlreicher Routen. Blumenfans kommen nicht umhin, den botanischen Garten Difisella zu besuchen, wo sie bei einer Führung eine Vielzahl von Heilkräutern bewundern können.
Alessandria del Carretto ist eine seltene Oase des Wohlbefindens und der Ruhe, in die man flüchten kann, um in einer noch unberührten Landschaft wieder Frieden zu finden und die Geschmackserlebnisse der Vergangenheit neu zu entdecken.
Palazzi mit Steinfassaden färben die Straßen des historischen Ortskerns, in dem man heute noch einige Handwerker findet, die sich der Bearbeitung von Holz widmen und insbesondere geschnitzte Schöpfkellen herstellen. Der charakteristische Ortskern und der botanische Garten im oberen Ortsteil laden zu angenehmen Spaziergängen durch die Gassen ein, auf denen man den berauschenden und einzigartigen Düften der typischen Küche folgen kann. Wandmalereien mit verschiedenen Themen, die während des Festivals Radicazioni entstanden sind, bereichern die gepflasterten Straßen der Altstadt. 
Nur wenige Kilometer von der Ortschaft entfernt, in der Nähe des Monte Sparviere, taucht man ein in die Schönheit der Natur, macht eine Pause auf den Picknickplätzen und gönnt sich am Ufer des künstlich angelegten kleinen Sees von Piano Pichino einen Moment der Entspannung. 

 
Alessandria del Carretto
 

Das Gebiet ist übersät mit Kirchen, die sich durch ihre Geschichte und Kunst auszeichnen. Bemerkenswert ist die dem Schutzheiligen Sant'Alessandro geweihte Mutterkirche aus dem 17. Jahrhundert, in deren Fassade sich ein wertvolles Eingangsportal befindet, während die linke Seite einen quadratischen Glockenturm aufweist und der Innenraum in drei Schiffe unterteilt ist. 
Alessandria del Carretto ist eine der charakteristischsten Ortschaften der Region, da es die älteste und traditionellste Seele des Gebiets durch Feste, Veranstaltungen und Kulturzentren bezeugt, fördert und hervorzuheben weiß.
Während des Festes Pita, das im Hochgebirge an der Grenze zur Basilikata stattfindet, beherbergen die Einwohner die Touristen in ihren Häusern und bieten ihnen die Köstlichkeiten des Ortes an. Alle Einwohner, aber nicht nur sie, treffen sich in Spinazzeta, um von dort den imposanten Stamm einer Weißtanne in die Ortschaft zu bringen, der zuvor im Wald gefällt wurde und nur mit der Kraft ihrer Arme transportiert wird.
Der Alessandrinische Karneval, ein von einer magischen Figur geprägtes Event mit einer recht kontroversen Geschichte, zieht die Aufmerksamkeit von Gelehrten, Fotografen und Neugierigen auf sich. Die Połëcënellë ziehen in ihrem farbenfrohen und kostbaren Gewand durch die Straßen des Dorfes und führen Versöhnungstänze auf, die die Besucher und die Gemeinde selbst faszinieren.
Radicazioni, das Festival der Traditionellen Kulturen, das im August in Alessandria del Carretto stattfindet. Während des Festivals beleben sich die Straßen dieser Ortschaft mit Künstlern, Musik und Theateraufführungen. Im Mittelpunkt stehen die Beschwernisse der Gemeinschaft, die man auf Tagungen und Diskussionsrunden zu erörtern und zu lösen versucht.

 
Alessandria del Carretto
 
Der Alessandrinische Karneval

Der Alessandrinische Karneval ist antiken Ursprungs und einzig in seiner Art, dessen Figuren mit der lokalen Kultur eng verbunden sind und überwiegend zweierlei Typs sind: 'u pohicinelle bielle und 'u pohicinelle brutte.
Die erste Figur trägt eine weiße Hose, ein helles Hemd, Springerstiefel und eine weiße Maske, mit einem rosigen und anonymen Gesicht, ganz wie eine klassische Maske. Als krönenden Abschluss gibt es ein Hütchen, ein Kunstobjekt, das mit farbigen Bändern, Federn, farbenfrohen Kokarden, Medaillen, Medaillons, bestickten Taschentüchern und verschiedenen Verzierungen geschmückt wird.
Zu guter Letzt kommt das u scruiazzo hinzu, ein geschnitzter Holzstock, der von den Tischlern des Ortes angefertigt wird. Diese besondere Figur bringt mit ihrem Konfetti in Form von Mehl viel Freude und gute Laune in die Häuser des Dorfes.
Die hässliche Figur, auch bekannt unter dem Namen l’Uerse, war aus schwarzem Ziegen- oder Schafsfell und mit Ketten und Kuhglocken bekleidet.
Sie stand für das Böse, das Hässliche und die Überheblichkeit, und ihr Konfetti war aus Asche.
Heute gibt es sie nicht mehr, lebt aber weiterhin im Gedächtnis des Volkes weiter. ‘u pohicinelle bielle dagegen kleidet sich Jahr für Jahr von Neuem und macht auf der ganzen Welt von sich, von ihrer Schönheit und ihren Eigenheiten reden.

 
Das Fest der Pita

Das Fest der Pita, auf Deutsch Tanne, ist eine alte Jahresfeier von Alessandria del Carretto aus dem 17. Jh., die sich in verschiedenen Etappen abspielt und in direktem Zusammenhang mit dem Tag vom 3. Mai zu Ehren des Schutzpatrons S. Alexander Papst und Märtyrer steht, dem als Geschenk eine Weißtanne dargeboten wird.
Am zweiten Aprilsonntag wird in den Bergen des Pollino-Massivs, an der Grenze zwischen Kalabrien und Lukanien, eine mindestens zwei Meter hohe Tanne ausgewählt, gefällt, in zwei Teile geteilt und schließlich gesäubert. Am letzten Sonntag wird dann früh morgens der Baum vorbereitet, um per Hand bis ins Dorf gezogen zu werden. Am Stamm werden mit Seilen, die aus verdrehten Ästen bestehen, Stöcke befestigt, damit Schultern und Hände beim Ziehen einen Halt haben. Der Transport wird vom sogenannten Ruderer koordiniert, der auf dem Baumstamm sitzt und die Aufgabe hat, die schuftenden Personen anzuspornen und die Bewegung der Gruppe zu synchronisieren. Das Ganze findet natürlich nicht ohne Essen, Wein, Volkslieder, Tänze und Klänge von Akkordeons, Schalmeien, Tamburinen und Dudelsäcken statt. Die Menge erreicht Piazzetta S. Vincenzo gegen Abend in einer festlichen Atmosphäre.  
Am Morgen darauf wird die mit Geschenken und typischen Produkten behängte Spitze des Baumstammes wie ein Klettermast hochgezogen. Nach dem Gottesdienst und der Prozession geht es nun darum, auf die Tanne zu klettern, wobei nur Arme und Beine eingesetzt werden dürfen, um die Preise einzusammeln.
Abschließend wird die Pita unter Applaus gefällt und die Anwesenden versuchen, als Andenken an den Tag nach einem kleinen Blätterzweig zu angeln.

 
Alessandria del Carretto
 
Radicazioni - Festival der Traditionellen Kulturen

Radicazioni ist ein internationales Festival der traditionellen Kulturen, das im August in Alessandria del Carretto stattfindet.
Das Festival bringt Künstler und Musiker aus dem In- und Ausland zusammen.
während des dreitägigen Festivals haben einige Künstler etwas von ihnen zurücklassen wollen und so Wandmalereien geschaffen, die typische Szenen des alltäglichen, festlichen Lebens in Alessandria darstellen.
Radicazioni ist heute ein bedeutsames Event, das jedes Jahr viele Besucher und Neugierige aus ganz Kalabrien und darüber hinaus anlockt.

 
Gastronomie

Die typischen Gerichte Kalabriens stammen aus einer schlichten, ländlichen Küche.
Die gleiche Kochkunst, einfach und ländlich, charakterisiert die Gerichte und Produkte von Alessandria.  
Typische Produkte von Alessandria del Carretto sind die weiße Soppressata, eine edle Wurst aus magerem, sehnenlosem Schweinefleisch, die geschmorte Puten- oder Lammkeule und die köstlichen Calzone mit Ricotta-Käse.

 


 


Adresse Piazza Municipio
  87070 Alessandria del Carretto (CS)
Telefonnummer 0981 53006
Fax 0981 53006
Webseite http://www.comune.alessandriadelcarretto.cs.it/
 

 

In Alessandria del Carretto finden drei wichtige kulturelle Veranstaltungen, im Laufe des Jahres statt. Der „Carnevale alessandrino“ (alessandrinische Karneval),  ein sehr altes und einzigartiges Ritus mit  zwei Masken : ‘u pohicinelle bielle  und ‘u pohicinelle brutte. Der Letzte ist auch mit dem Namen “l’Uerse” bekannt. Seine Verkleidung bestimmt sich aus Ziege Haut Kleider oder schwarzer Schaf, mit Glocken und Kuhglocken. Er identifiziert das Böse, die Hässlichkeit, die Anmaßung und die Konfettis waren aus Asche. Heute ist diese Maske völlig verschwunden, dagegen ist ‘u pohicinelle bielle  mit weißer Hose, helles Hemd und am Gesicht eine weiß lackierte Maske verkörpert.

Das Pita Fest findet  den letzten April Sonntag statt und während dessen wird eine Edeltanne geschnitten und in zwei Teile  (Stamm und Spitze) geteilt um sie von den Bergen bis zum Dorf unter Armen zu schleppen. Den ganzen Weg wird von den Einwohnern mit Wein, Lebensmittel, Musik, Lieder und traditionelle Tänze begleitet.

„Radicazioni“ ist ein Festival der Traditionellen Kulturen, aus internationalem Stand, das seit sechs Jahren in Alessandria del Carretto  im August stattfindet.

In dieser Gelegenheit versammeln sich Künstler und Komponisten aus Italien und aus dem Ausland.

Drei sind die Kirchen, die sich im Dorf befinden: Die Kirche von St. Alessandro Papa Martire, die Kapelle von St. Rocco, die Kapelle der Madonna della Neve.

Die Kirche von St. Alessandro Papa Martire ist  im Siebzehnten Jahrhundert gegründet worden und hat eine gemischte Fassade. Links vom Gebäude erhebt sich ein Glockenturm. Das Innere ist aus drei Kirchenschiffen, im klassischen Stil dekoriert.

Die Kapelle von St. Rocco ist ein kleines Gebäude aus lokalem Stein gebaut. Die Fassade ist schlicht, sie hat ein Portal mit Rundbogen und einen kleinen Segel förmiges Glockenturm  im oberen Teil. 



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