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Trebisacce (CS)

Der Balkon des Alto Ionio

Trebisacce, eine Ortschaft an der Küste der Achaier, verdankt ihren Namen dem byzantinischen Trapezàkion, was soviel wie kleiner Tisch bedeutet und sich auf die Hochebene bezieht, auf der die Ortschaft erbaut wurde.
Ein dichtes Straßennetz und die Verkehrsanbindung zur Küste zwischen den verschiedenen Polis der Magna Grecia begünstigten das wirtschaftliche und soziale Wachstum von Trebisacce. Außerdem war Trebisacce dank ihrer ausgezeichneten strategischen Lage mit dem möglichen Rückzug auf den Monte Mostarico und der unmittelbaren Nähe zum Meer der obligatorische Kontrollpunkt für den einzigen Verkehrsweg zwischen Metaponto und Sibari.
 
Trebisacce wird allgemein als Balkon des Alto Ionio bezeichnet, weil man von ihren Terrassen aus das außergewöhnliche Panorama des Golfs, das Ionische Meer und die Ebenen von Sibari und Metaponto bewundern kann.
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Die Ortschaft wird gemeinhin als Balkon des Alto Ionio bezeichnet, weil man von ihren Terrassen aus das außergewöhnliche Panorama der Ebenen von Sibari und Metaponto bewundern kann.
 

Die grünen Hügel, das kristallklare Meer und ein ganzjährig mildes Klima bieten den Besuchern von Trebisacce herrliche Routen mit einem facettenreichen außergewöhnlichen Panorama zwischen der Küste und den Höhen des Pollino. Denn die Stadt ist eines der malerischsten Zugangstore zum Nationalpark Pollino.
Die Ortschaft setzt sich aus dem antiken Teil namens Paese, auf einer Hochebene liegend, und dem modernen Teil Marina entlang der ionischen Küste zusammen.

 
Trebisacce
 

Die Altstadt ist von Mauern umgeben, die im 16. Jh. zur Verteidigung gegen die Angriffe der Sarazenen errichtet wurden. In der Antike waren die Ringmauern Bastione durch vier Tore zugänglich: San Leonardo, Annunziata (das einzige Tor, das noch intakt ist), San Martino und Sant'Antonio.
Im alten Stadtzentrum sollte man unbedingt die Mutterkirche besichtigen, die San Nicola di Mira geweiht ist, einem Heiligen orientalischer Herkunft, der sehr verehrt wird und von der Beziehung von Kunst, Geschichte und Kultur zwischen Osten und Westen zeugt, die in dieser Gegend überlebt. Eine Charakteristik der Kirche ist die Kuppel in Form eines Trullo und der Glockenturm mit spitzem Turm und innenseitigen Zwickeln.
Von großem historischem Interesse ist das archäologische Gebiet in Broglio, wo man Spuren einer hellenischen Nekropole und mykenische Funde fand.
Sehr beliebt ist die Strandpromenade der Marina mit der Statue von San Francesco di Paola, dem Beschützer der Seeleute.
Der Strand von Trebisacce ist ein langer und schmaler Sand- und Kiesstreifen, der sich durch eine palmenreiche Promenade auszeichnet. Das Meer, mit der prestigeträchtigen blauen Flagge ausgezeichnet, ist kristallklar und transparent und lädt zum Entspannen und Baden ein.

 
Trebisacce
 
Das Völkerkundemuseum Ludovico Noia

Die ländliche Kultur von Trebisacce wird anhand eines ihrer wertvollsten Produkte erzählt: Olivenöl. Das Museo Ludovico Noia dell'Arte Olearia e della Cultura contadina beschäftigt sich mit der ländlichen Kultur und der Olivenölherstellung und wurde im Anschluss an die Restaurierung einer alten Ölmühle im historischen Ortskern gegründet. Es ist in drei große Säle unterteilt und zeigt Mahlwerke für Oliven, Sammelbecken und allerlei Gegenstände der Bauernkultur, natürlich mir der Schilderung der einzelnen Herstellstufen.
Das Museum bietet neben der Sammlung und Aufbewahrung des historischen Erbes auch zahlreiche Lehrtätigkeiten, Studien-, Forschungs- und Dokumentationstage an. Die Interessengebiete sind hauptsächlich historischer, sprachlicher und anthropologischer Natur und zielen auf die Förderung und Erforschung des Olivenöls, seiner Bedeutung und seiner Zertifizierung.

 
Der Bastion

Eine aus dem 16. Jh. stammende Ringmauer, die zur Verteidigung gegen türkische Einfälle errichtet wurde und ursprünglich vier Eingangstore hatte. Die Porta dell'Annunziata ist das einzige Tor des Verteidigungssystems, das im Laufe der Jahrhunderte vollständig erhalten geblieben ist und nach der langen Treppe zur Ortschaft führte. Die anderen Tore, die Trebisacce verteidigten, waren Porta San Leonardo, San Martino, S. Antonio.
Die Stadtmauern spielten zusammen mit den Türmen Torre Saracena und Torre Piano dei Monaci eine wichtige Rolle im Verteidigungssystem der Küste.

 
Kirche San Nicola di Mira

Die Mutterkirche San Nicola di Mira stammt aus dem Jahr 1040 und befindet sich im Herzen des historischen Ortskernes von Trebisacce. Kuppel und Glockenturm sind im typischen Stil von Byzanz, innen sind drei Schiffe zu sehen, die in der Barockzeit und im Jahr 1792 umgestaltet wurden.
Bei der wichtigen Restaurierung von 1994 kamen eine antike Statue von Sant’Antonio Abate und der hölzerne Christus, ein 1997 restauriertes bezauberndes Kreuz aus Pappelholz ans Licht. Von genauso großem Interesse sind das Altarbild von 1784 mit der Heiligen Dreifaltigkeit im rechten Kirchenschiff, das Freskenbild von San Nicola di Bari auf dem Hochaltar und die Statuen aus dem 19. Jh. im linken Seitenschiff.

 
Trebisacce
 
Archäologiepark Broglio

Die frühgeschichtliche Siedlung Broglio di Trebisacce liegt auf einem spornartigen Hügel hoch über der Ebene von Sibari und erreicht eine Gesamtfläche von etwa 11 Hektar. Die Morphologie gliedert sich in verschiedene Terrassen und isolierte Höhen, wie die Hochebene Acropoli und der Burghügel, die in den tausend Jahren Geschichte dieser Stätte sicherlich ein System darstellten, das mit einer einzigen Siedlung zusammenhing.
Eine dieser rudimentären Strukturen wurde auf der Stätte nachgebaut, um dem Besucher ein besseres Verständnis der Wohntypologie dieser ersten Menschensiedlungen zu ermöglichen. 
Unter den zahlreichen Funden befinden sich auch zahlreiche Fragmente von Gefäßen eindeutiger mykenischer Herstellung, die auf einen Migrationsstrom aus dem hellenischen Gebiet lange vor der Kolonisierung der Magna Grecia hinweisen. Dies ist eine grundlegende Entdeckung, die der Siedlung Broglio in der historischen Rekonstruktion des 2. Jahrtausends v. Chr. eine entscheidende Position in ganz Süditalien verleiht.

 
Die späte Blonde

Auf der Suche nach einer Kulturpflanze, die mit dem lokalen Klima gedeihen konnte, wurde eine Orangensorte aus Portugal importiert, die später reifte als die bisher bekannten Sorten. Die blonde Spätorange, heute eines der wichtigsten Produkte des gesamten Gebietes von Trebisacce, gehört zu den Spitzenerzeugnissen Italiens und erhielt die Auszeichnung PAT (Traditionelles Landwirtschaftliches Produkt und Lebensmittel).
Die Orangen von Trebisacce werden in einem Gebiet namens I Giardini angebaut, im südlichsten Teil des Ortes gelegene, etwa 100 Hektar große Gärten, in denen die Früchte im April reifen.
Diese besondere Orangensorte, die in den herrlichen Obstgärten der Gegend optimale Klima- und Bodenbedingungen gefunden hat, ist besonders, da ihre Reifezeit zwischen März und Mai liegt. Das Klima des Alto Ionio, das durch das Pollino-Massiv gemildert wird, das wie ein Schutzschild gegen die eisigeren Strömungen wirkt, und die Eigenschaften des Bodens verzögern die Reifung der Orangen, die erst im späten Frühjahr geerntet werden.
Die tiefe Bindung zwischen der Produktion und Kultur vor Ort führte dazu, dass die blonde Spätorange zur Protagonistin eines Festes wurde, das im Mai in Trebisacce stattfindet. Im Mittelpunkt dieses Festes steht die köstliche Zitrusfrucht, dank der man die Gegend entdecken kann und deren Qualität und Bedeutung für die lokale Wirtschaft durch interessante Initiativen gefördert werden, die von Verkostungen, Spaziergängen in den Obstgärten bis hin zu Veranstaltungen reichen, um Näheres über die Geschichte und Eigenschaften dieser Frucht zu erfahren.

 
Trebisacce
 


 


Adresse Piazza della Repubblica
  87075 Trebisacce (CS)
Telefonnnummer 0981 550211
Fax 0981 58388
Webseite http://www.comune.trebisacce.cs.it/
 

 

Die ionische Stadt ist im Jahr 2017 Blaue Flagge. Es ist schon das vierte Jahr konsekutiv  dass    Trebisacce  für seine bewährte Umweltpraktiken  und seine vielfältige Erziehungs-, Bildungs- Informations- Tätigkeiten die, das Thema Umweltverträglichkeit betreffen, prämiert wurde. Die renommierte Anerkennung,  zugeteilt von der FEE – Italien (Foundation for Environmental Education), ist eine Garantie für die Qualität der Badewässer, der Küsten, Dienstleistungen und Sicherheits- Maßnahmen  und Umwelterziehung in den Schulen

Symbol der Küstenregion ist die Bastion, gemauertes System zur Verteidigung des alten Wohnort von den Angriffen der Turken im XVI.  Jahrhundert gebaut Einzige Öffnungen  sind die vier Türen: Annunziata, San Martino, San Leonardo e Sant’Antonio. Die Bastion ist besonders berühmt für ihre Schönheit und ihre Höhe. Sie ist auch mit dem Name “Balcone dello Ionio” (Ionisches Balkon) berühmt und die Touristen können mit einem Blick den Sibari Tal und den ganzen Taranto Gulf bewundern . 

Einer der ältesten Kirchen von Trebisacce ist die St. Nikolas von Mira Kirche. Die  Anlage geht dem XI. Jahrhundert hinauf und ist ein Beispiel der heiligen byzantinischen Architektur. Die Struktur bewahrt Zeichen auf wie die Kuppel aus Ziegel konzentrischer Kreisen und einen brasilianischen Glockenturm mit einem vieleckigen angebauten Giebel.  Das Innere der Kirche ist in drei Mittelschiffe geteilt, mehrmals restauriert und im 1994 sind das holzige Kruzifix und eine antike Statue von St. Antonio Abata. 

In der Altstadt von Trebisacce befindet sich das Museum der Öl Kunst und der Bauerkultur „Ludovico Noia“. Die Museums Struktur, liegt in einem Gebäude dem ursprünglich  als Ölmühle benutzt war und “u trappitu ‘i Cinchillibre” genannt war.  Die Struktur ist vom Verein A.O.P.C.A „L. Noia“ geleitet und beherbergt Geräte für das Olivenpressen, Becken für das Olivensammeln und andere verschiedene Geräte der Bauerkultur. In Broglio von Trebisacce, dagegen, kann der Tourist das Archäologische Museum schätzen. Die Broglio Stätte, ist nämlich geschichtlich sehr  interessant  für das Auffinden eines prähistorisches Dorfes von  Mitte Bronzezeit   bis zur Eisenzeit.  Zum Verständnis der Wohnsiedlungen der Ansiedlungen ist eine Struktur dargestellt worden, wo es möglich ist verschiedene Funde und Bruchstücke von Mykenische Gefäße zu besichtigen als Zeugnis der Migration vor der griechische Besiedlung. 



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