AMANTEA

Amantea ist eine belebte Stadt, reich an kulturellen Traditionen, Anlässen, Werken und Monumenten von beachtlichem geschichtlichem und künstlerischen Interesse. Amantea ist ein berühmter Badeort der tyrrhenischen Küste und ist zwischen Lamezia Terme und Paola gelegen. Die Stadt besteht aus zwei Teilen: Der hohe Teil beherbergt die bewohnte Altstadt, die sich auf einem Felshügel befindet. Der tiefe Teil erstreckt sich entlang der Küste. Besonders eindrucksvoll sind die Gässchen der antiken Ortschaft. Beim Spazieren durch die Straßen der Altstadt kann man den großen Kontrast zwischen den majestätischen Gebäuden des Adels und der bescheidenen Behausungen des Volkes wahrnehmen. Amantea wurde im 1861 eine Gemeinde des Königreich Italiens und somit dank den vielen Ämtern und öffentlichen Schulen zum Anhaltspunkt des ganzen Hinterlands. Im 1943 wurde die Stadt durch die Amerikaner bombardiert. Nach dem Konflikt, erhob sich die Stadt aus den Ruinen und breitete sich bis zum Meer aus und entwickelte sich somit zu einer berühmten Badeortschaft. Vor wenigen Jahren wurde der Jachthafen in Campora San Giovanni gegründet und bildet somit einen wichtigen Ausgangspunkt für die Boote, die zu den Äolischen Inseln führen. Zu den wichtigsten Zweigen der Wirtschaft Amanteas gehören der Sommertourismus und der Handel. Holz wird verarbeitet und trägt zur umfangreichen Produktion heiliger Skulpturen bei. Ebenso werden Produkte aus Schmiedeeisen und Rattan, wie beispielsweise die typischen Körbe tagane, hergestellt. Was die Gastronomie anbelangt, ist Amantea für die besonders köstliche pasta ccu alici e sardi (Teigwaren mit Sardellen) und für die unübertreffliche rosamarina bekannt. Zu den Süßwaren hingegen zählen der typische Buccunotto, eine schiffsförmige Teigmasse gefüllt mit Schokolade und Gewürzen, sowie die getrockneten Feigen, die mit heller oder dunkler Schokolade überzogen und mit verschiedenen Rezepturen weiterverarbeitet werden. Auch die Verarbeitung des Fisches wie die Sardellen und die rosamarina durch lokale Unternehmen haben in Altomonte einen hohen Stellenwert. Sorgfältig werden die über Generationen von Fischern hinweg überbrachten Rezepte umgesetzt.




 


Adresse C.so Umberto I°, 1
  87032 Amantea (CS)
Telefonnummer 0982 4291
Fax 0982 41013
Webseite http://comuneamantea.gov.it
 

 

Der wunderschöne Strand, der sich über zehn Kilometer hinweg erstreckt, ist sicherlich eines der Aushängeschilder der Stadt. Zwischen Amantea und Belmonte Calabro ragen die bezaubernden Felsen Iscas empor, die von Homer in der Odysee zitiert wurden. Die Klippen, Isca Piccola im Süden und Isca Grande im Norden, befinden sich 800 Meter von der Küste entfernt und verfügen über eine atemberaubende Meerestiefe von maximal 25 Metern. Diese Schönheit hat im 1991 die Gründung eines gleichbenannten Schutzgebietes durch den lokalen WWF evoziert: die berühmte blaue Oase der Isca. Ungefähr eineinhalb Kilometer entfernt kann man die Sandbank der Limoncella bewundern, wessen Höhepunkt, ungefähr 15 Meter von der Oberfläche entfernt, ein großer Schatz der Unterwasserfotografie darstellt. Man kann Meeresmargeriten, orange Steinkorallen, Seeigel und Seesterne beobachten. Auf den Felsen rasten Möwen, Bachstelzen und manchmal auch Reiher. Während der Migration kann man sogar die Durchreise der Delfine bewundern. Ungefähr drei Kilometer südlich von Amantea befindet sich das erstaunliche Felsenriff von Coreca, bestehend aus zehn Felsen: Capoto (der grösste), Formica, Ginario, Longarino, Piccirillo, Tirolé (auch Pirolé genannt) und die vier Scuagli da Funtana. Letztere erstrecken sich von der Ortschaft "La Tonnara" bis hin zur Grenze des Meeresgebietes von Coreca. Der Capoto ist mit seiner Oberfläche von 50 m² der größte aller Felsen und wird insbesondere für Sprünge und Bildaufnahmen genutzt. Das klare, transparente Wasser ermöglicht es Felsen unter dem Meeresspiegel und die damit verbundene Unterwasserwelt zu beobachten.

Unter der Altstadt befindet sich die Grotte – eine sehr grosse, natürliche Einbuchtung. Als in der Antike das Wasser des Meeres bis hin zu den Stadtmauern reichte, stellte die Grotte einen idealen Anlegeplatz für Handels- und Segelschiffe dar. Amantea ist einerseits eine wunderschöne Touristenortschaft, andererseits aber auch eines der wirtschaftlich und sozial belebtesten Zentren der tyrrhenischen Küste Cosenzas. Amantea beherbergt nämlich zahlreiche Kulturstiftungen, was sie somit zum Kern der ganzen Umgebung macht.

Amantea stellt das wohl größte Touristenzentrum der tyrrhenischen Küste Cosenzas dar. Ausgehend von den Ruinen der antiken Stadtmauern und durch die engen Gässchen hindurch, die bis zum felsigen Hügel ragen, erreicht man die mittelalterliche Altstadt. Der antike Stadtkern bewahrt die Ruinen eines altertümlichen Schlosses mit Türmen und Bastionen. Empfehlenswert sind die aus dem 13. und 14. Jahrhundert stammenden Überreste der S. Franziskus Kirche von Assisi und insbesondere die San Bernardino von Siena Kirche, welche ein prächtiges Beispiel der spätgotischen Architektur darstellt. Im Sommer ist die Kleinstadt voll von Ortsansässigen und Touristen, die sich beim Einkauf entlang des Viale Margherita vergnügen oder auf dem Obst-, Gemüse – und Fischmarkt auf der Suche lokaler Köstlichkeiten herumbummeln.

In Amantea gibt es zahlreiche Kirchen zu besuchen: die Collegiata von San Biagio oder Chiesa Matrice, die Kirche von San Bernardino von Siena, die Kirche des Carmine oder von San Rocco, die Kapuzinerkirche oder die Kirche von Santa Maria la Pinta und die Kirche von Sant'Elia oder des Gesù. Nach der definitiven Wiedereroberung Amanteas durch di Byzantiner (1031-1032), wurde am Hang der Erhebung des Schlosses eine basilianische Komune griechischer Sitte gegründet, die die Kirche San Basilio erschuf. Diese Kirche wurde wahrscheinlich am Ort wo einst eine alte Moschee stand, erbaut und ist somit eine Spur der kontroversen arabischen Herrschaft über Amantea. Im Dezember 1121 wurde Papst Callisto II auf seiner Reise nach Reggio Calabria von den Mönchen des basilianischen Klosters beherbergt. Man kann annehmen, dass im Laufe de 12. Jahrhunderts das Kloster zerfiel, da im 1216 der selige Piero Catin, Kamerad von San Francesco d’Assisi, sich zusammen mit anderen Religiösen im antiken basilianischen Kloster niederliess und den Franziskanerkonvent mit der angrenzenden Kirche des San Francesco d'Assisi gründete. Diese wurde anschließend durch eine Kirche, die dem San Giovanni gewidmet wurde ersetzt und gab dem Gebiet den Ortsnamen. Diese antike, im 15. Jahrhundert bezeugte Kultstätte wurde in einen herkömmlichen Wohnort umgewandelt. Die Kirche der Santa Maria della Calcata, die dem alten Augustinerkloster angrenzte, wurde im 1490 gegründet und anschließend aufgrund der Aufhebung des Klosters wieder geschlossen. Die Antike Kathedrale von Amantea hieß aufgrund eines alten Gemäldes, das die Madonna darstellte und in der Kathedrale aufbewahrt wurde, "della Pinta". Sie befand sich in der Altstadt im Stadtviertel Sant’Elia. Kirche des San Nicola des Rimo: Es ist anzunehmen, dass der Ortsname “rimo” dem Wort “eremo” entstammt, da diese Kirche, die im 15. Jahrhundert entlang dem Fluss Catocastro gegründet wurde, ein Ort der Einsiedelei war. Die Kirche des San Nicola dell'Oliva ist ein antiker Benediktiner Altbau und wurde im 1151 erschaffen. Sie ist entlang dem Fluss Oliva in der Nähe des heutigen Ortsteils Campora San Giovanni zu finden. Die Furgiuele Kapelle, die dem S. Alfonso de’ Liguori gewidmet war, grenzt dem Palazzo Furgiuele an.

Der Jachthafen von Amantea ist in der Ortschaft Campora San Giovanni, angrenzend an der Staatsstraße Nr. 18 der Tirrena Inferiore gelegen. Der kleine Hafen Amanteas besteht aus einem kurvenförmigen Pier gegen Südwesten orientiert und aus einer weiteren Mole, die von der Küste aus sich gegen Westen erstreckt. Im Hafen hat es drei schwimmende Landungsbrücken. Beim Eintreten breitet sich ein Hafenbecken aus.

Das Schloss von Amantea, mit dem zentral gelegenen Turm des Mastio und der Ruinen der alten Kirche San Francesco aus Assisis (vielleicht einst eine Moschee) in unmittelbarere Nähe, dominiert die Ortschaft vom Gipfel des Hügels aus. Von den Untersuchungen Enzo Feras geht hervor, dass das Verteidigungssystem der Küste, gebaut zwischen dem 1100 und 1600 nach Christus, rekonstruiert wurde. Zahlreiche Türme und Festungen bezeugen, dass die Gegend einst sehr gut gegen Überfälle barbarischer Korsaren überwacht wurde. Es bestehen noch unversehrte Manufakturen.



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