REGIONALPARK VALLI CUPE

Der Regionalpark Valli Cupe befindet sich in der Nähe von Sersale im Gebiet Presila catanzarese und liegt in einem naturwissenschaftlich sehr interessanten Gebiet. Das Gebiet bietet Wasserfälle und Canyons, jahrhundertealte Bäume, botanische Raritäten und Monolithen.
Der Park verdient mit seinen zauberhaften Wasserfällen an unberührten Orten, den Canyons, die unerwartete Schätze der Artenvielfalt bergen, den atemberaubenden Ausblicken auf Schluchten und schroffe Abhänge, die Hunderte von Metern in die Tiefe stürzen, dem Charme kristallklarer Wasserfälle und Bäche, den zahlreichen riesigen Bäumen und dem Reichtum an kostbarer Flora und Fauna einen herausragenden Platz unter den Naturschönheiten der italienischen Halbinsel.
 
Er ist nicht sehr bekannt, aber seine Schönheit hat ihm die Definition des belgischen Naturforschers John Bouquet als „bestgehütetes Geheimnis Europas“ eingebracht.

Das Gebiet selbst liegt zwischen den Gemeinden Sersale und Zagarise, nur wenige Schritte vom Ionischen Meer und Nationalpark Sila. Der Park birgt ein großes Naturerbe, alte Dörfer und verlassene Orte, Aussichtspunkte, Traditionen, Mythen und Legenden der verlorenen Stadt Barbaro, an die hundert Wasserfälle, sieben Canyons, Monolithen und jahrhundertealte Bäume mit über dreißig Wanderwegen.

Im europaweit einzigartigen Canyon Valli Cupe wächst der sehr seltene wurzelnde Kettenfarn, ein lebendes Fossil, dessen Art vor 350 Millionen Jahren entstand und während der Zeit der Dinosaurier lebte.
Der Weg bis zum Canyon entspricht dem Pfad, der bis zum neunten Jahrhundert vier Basilianerklöster miteinander verband, von denen heute nur noch die Überreste bewundert werden können: Santa Maria della Sana, eines der fünfzehn wichtigsten Klöster Kalabriens, San Giorgio, San Lorenzo und San Basile.
Geht man durch den Wald ins Tal hinunter, findet man die typischen Pflanzen der mediterranen Macchia, wie die Mannaesche, den Mastixbaum, aus dem der erste Kaugummi gewonnen wurde, und den „Muckefuckbaum“.
Der Canyon ist 8 km lang und mehr als 60 Millionen Jahre alt: Abgesehen davon, dass er der zweitgrößte Europas ist, macht die geomorphologische Beschaffenheit seine Umgebung einzigartig und ist in Italien ohnegleichen.

Die Schluchten und der Wasserfall Crocchio befinden sich außerhalb des Stadtzentrums von Sersale und man durchquert einen jahrhundertealten Kastanienhain, bevor man die Schluchten erreicht. In der Nähe des Wasserfalls gibt es den langen Panoramabalkon von Arocha, der Nymphe, die der Legende nach für die einen in den Fluss Corace, für die anderen in den Fluss Crocchio verwandelt wurde.
Die Wasserfälle und Wasserbecken laden an heißen Tagen zu einem erfrischenden Bad ein.
Der Wasserfall Campanaro ist genau wie die Crocchio-Schluchten einer der Wasserfälle, die auch ohne Begleitung mühelos leicht zu erreichen sind. Der Wasserfall ist 22 Meter hoch und die Anwesenheit der Rotalgen zeigt, dass das Wasser besonders sauber ist.
Der Wasserfall der Hölle ist mit seinen 27 Metern Höhe in eine kleine Schlucht eingebettet, die ein fast fünf Meter tiefes Wasserbecken bildet. Die Legende besagt, dass dieser Brunnen bis in die Hölle reicht, was auch den Namen des Wasserfalls erklärt.

Ebenso imposant und zahlreich sind die Monolithen zwischen den wilden Hängen des kalabrischen Waldes, des Mittelmeerwaldes schlechthin, die ein kleines unbekanntes und faszinierendes Universum bilden.

Der imposante Monolith Petra Aggìallu (Vogelstein) ist etwa 18 Meter hoch und erinnert an das Profil eines Vogelkopfes.
Dieses Naturdenkmal ist mit einer Legende verbunden. Angeblich wird unter dem imposanten Felsen ein reicher Schatz gehütet. Einer anderen Volkserzählung zufolge kann es durchaus passieren, dass man um den Monolithen herum auf eine Henne mit einer Brut goldener Küken stößt.
Der etwa 18 Meter hohe Monolith Misorbo besteht aus zwei verschiedenen übereinanderliegenden Granitteilen, die durch einen aus der Antike stammenden Bruch getrennt sind. Von unten betrachtet erinnert der größere Teil an das Profil eines Menschen, der auf das Tal des Wildbaches Campanaro blickt.

Im Reservat Valli Cupe gibt es jahrhundertealte Kastanienbäume, darunter den fast 500 Jahre alten Guten Riesen mit einem Umfang von über 8 Metern, und die Riesen Cavallopoli, deren Name von dem nahe gelegenen Wasserfall stammt, mit dem Riesen Malandrino, dessen Umfang etwa 7 Meter beträgt!

 

Information

Comune di Sersale

Via Roma, 14

88054 Sersale (CZ)

www.vallicupe.it

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