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NATIONALPARK DES ASPROMONTE

Der Nationalpark Aspromonte zeichnet sich durch eine enorme Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen aus und bietet seinen Besuchern faszinierende Pfade inmitten einer unberührten Natur sowie eindrucksvolle kulturhistorische Routen.
Das Parkgebiet liegt in der Provinz Reggio Calabria und hat seinen Namen vom Aspromonte-Massiv, was soviel wie weiß bedeutet und auf die griechischen Bevölkerungen an der ionischen Küste zurückgeht, die die weiße Gebirgsbildung des Massivs bewunderten.

Das Parkgebiet liegt somit in unmittelbarer Nähe zwischen dem Ionischen und dem Tyrrhenischen Meer und von seinen Gipfeln kann man ohne Mühe den Ätna und die Äolischen Inseln sehen. Die steilen Felswände grenzen enge und beindruckende tiefe Täler ab, belebt von reißenden Sturzbächen, welche sich dann in faszinierende Wasserfälle verwandeln.
Zwischen Meer und Massiv liegt fast immer ein schmaler Landstreifen, der an einigen Stellen von bezaubernden Landspitzen mit Blick aufs Meer abgeschnitten wird, von denen Monte S. Elia zweifelsohne am spektakulärsten ist. Der See Rumia und der See Costantino bieten beeindruckende Ausblicke in der Nähe von Gambarie bzw. dem Tal Bonamico.

Im Nationalpark Aspromonte hat die Natur die Oberhand, mit Gipfeln, die fast 2000 Meter erreichen, und einer großen Vielfalt an Pflanzenarten, die dank besonders günstiger klimatischer Bedingungen eine große Artenvielfalt hervorbringen. Man begegnet Oleandern und Tamarisken, aber dank der zahlreichen, reichlich vorhandenen Wasserläufe auch Schwarzpappeln, Weiden und Schwarzerlen. Im Nu befindet man sich in herrlichen Buchenwäldern, doch das Schauspiel der riesigen und erhabenen Kiefernwälder ist der Lärchenkiefer zu verdanken, die für dieses Gebirge steht.
In diesem Gebiet wird auch Bergamotte angebaut, eine besonders seltene und duftende Zitrusfrucht, deren ätherische Öle gut bekannt sind und die nur in einigen Teilen Kalabriens Wurzeln schlägt.

Der Park ist auch die Heimat vieler Tierarten, die im Aspromonte ihren idealen Lebensraum gefunden haben, wie z.B. der Wolf, der den Aspromonte als Zufluchtsort gewählt hat, aber auch die Wildkatze, der Siebenschläfer, das Wildschwein und das schwarze Eichhörnchen. Aber es gibt auch viele Füchse, Hasen, Dachse, Igel, Steinmarder und Marder.

Der Nationalpark Aspromonte ist voller herrlicher, eindrucksvoller Landschaften und Pfade, an denen man sich stets verändernde, grenzenlose Ausblicke genießt. Dabei durchquert man Gebiete, in denen Meer und Berge so nahe beieinander liegen, dass sie dem Beobachter wie eine einzige Umgebung erscheinen. Das Herz des Aspromonte bietet faszinierende Wanderrouten, von den bequemsten bis hin zu den längsten und abenteuerlichsten, in perfekter Symbiose mit der Natur und der außergewöhnlichen Landschaft.
Man kann den gesamten Aspromonte durchqueren und dabei vielfältige Naturschönheiten erblicken: von Wasserfällen über tiefe, enge Täler, historische Denkmäler bis hin zu kleinen Ortschaften und zahlreichen felsigen Agglomeraten. Wer die Natur liebt, kann nicht umhin, sich von den riesigen Wäldern mit ihren jahrhundertealten Bäumen und wiederum von den Raritäten der Fauna wie dem Reh, das dank der Anstalt des Nationalparks Aspromonte wieder in diesen Wäldern lebt, beeindrucken zu lassen.
Zusätzlich zu den Naturpfaden, die zu langen, entspannenden Spaziergängen einladen, gibt es für alle, die Sport im Freien lieben, die Möglichkeit, mit dem Mountainbike oder zu Pferd atemberaubende Aussichtspunkte zu erklimmen und auf hervorragenden Trekkingwegen zu wandern - stets inmitten der Natur! Der Park ist voll von herrlichen Naturpfaden, von denen einige zum Radfahren oder Reiten, Skifahren und Canyoning geeignet sind.

In den kleinen Ortschaften des Parkgebietes verbergen sich zahlreiche historische, künstlerische und archäologische Schätze, die es zu entdecken gilt. Die alten Ortschaften haben den ganzen Charme der Vergangenheit bewahrt, mit einem charakteristischen Stadtgrundriss, der aus aneinandergereihten Häuschen und engen Gassen, kleinen Plätzen, alten Kirchen, Adelspalästen und faszinierenden Aussichten besteht.
Pentedattilo, ein halbverlassenes Dorf, wird von fünf fingerähnlichen Sandsteinzinnen beherrscht, die dem Ort seinen Namen gaben.
Das Dorf Bova liegt in bester Panoramalage und wird von den Resten einer Burg überragt. Im sehr schönen historischen Ortskern gilt es, die Kathedrale, die byzantinische Kirche Spirito Santo, den Palazzo Mesiani und die Basilika San Leo zu besichtigen. Gallicianò ist die Ortschaft, die die grekanische Sprache und Traditionen auch in Musik und Gastronomie am besten bewahrt hat.
Gerace, ein charmantes Städtchen und eine wertvolle kulturelle Schatztruhe, hat seinen historischen Ortskern mit seinen vielen Kirchen, historischen Gebäuden und offenen Räumen, einst Häuser oder Werkstätten, die direkt in den Fels gegraben wurden, so beibehalten, wie sie einst waren.
Die Geschichte von Stilo, dem Bollwerk des byzantinischen Kalabriens, beginnt in der Zeit der griechischen Kolonien in Süditalien und wirkt durch seine zahlreichen „Lauren“ des östlichen Mönchtums, dessen Hauptzeugnis Cattolica ist, noch faszinierender. Die kleine quadratische Kirche wurde mit ihren nach Osten gerichteten drei Altarnischen und fünf Kuppeln von Basilianermönchen erbaut, die in Kalabrien Zuflucht vor den Verfolgungen fanden.
Monasterace, das griechische Kaulon, besticht durch seinen immensen archäologischen Park mit Funden aus der antiken Stadt. Die heutige Ortschaft wurde auf den Ruinen einer mittelalterlichen Burg errichtet.
Im Grekanischen Gebiet ist auch heute noch die Kultur der Magna Grecia und von Byzanz vorherrschend, was insbesondere auf die griechische Sprache in Kalabrien zurückzuführen ist, die hier noch gesprochen wird und als Dialekt des Altgriechischen eingestuft wird.

 

Africo, Antonimina, Bagaladi, Bova, Bruzzano Zeffirio, Canolo, Cardeto, Careri, Ciminà, Cinquefrondi, Cittanova, Condofuri, Cosoleto, Delianuova, Gerace, Mammola, Molochio, Oppido Mamertina, Palizzi, Platì, Reggio Calabria, Roccaforte del Greco, Roghudi, Samo, San Giorgio Morgeto, San Lorenzo, San Luca, San Roberto, Sant'Agata del Bianco, Sant'Eufemia d'Aspromonte, Santa Cristina d'Aspromonte, Santo Stefano in Aspromonte, Scido, Scilla, Sinopoli, Staiti, Varapodio

 

Parco Nazionale dell’Aspromonte

Via Aurora, 1

89057 Gambarie di S.Stefano in Aspromonte (RC)

Telefonnummer 0965 743 060

Fax  0965 743 026

http://www.parcoaspromonte.gov.it

 

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