Lorica (CS)

LORICA

Am Ufer des Sees Arvo befindet sich Lorica, eine suggestive Bergortschaft der Sila Grande. Der Name des Dorfes stammt aus dem Lateinischen “lòrica”, was so viel wie “Panzer” bedeutet. Der Name kann wie folgt interpretiert werden: Die Gemeinde wurde als besonders unwegsam und sicher betrachtet, einen Ort an welchem man sich falls nötig verstecken und vor Feinden schützen konnte. Dennoch bestehen keine gewissen Angaben in Bezug auf die Entdeckung von Manufakturen, die auf eine menschliche Anwesenheit hinweisen, so könnte man den Namen auch dem natürlichen Aussehen der Zone zuschreiben, die wie eine pflanzliche Festung, sich den Menschen als ein undurchlässiger, wilder und engen Lebensraum präsentierte. Es besteht außerdem eine Legende, die besagt, dass laut der Etymologie, in Lorica in der Ortschaft Cavaliere, die Kutsche eines alten Ritters gefunden wurde.



 


 

Eine wichtige archäologische Ausgrabungsstätte aus der Altsteinzeit befindet sich im Territorium von Lorica. Es handelt sich um ein Gebiet, das Spuren der Anwesenheit des Homo erectus, die älteste Menschenspezies, die auf dem europäischen Kontinent gelebt hat, nachweist. Die Entdeckung verdanken wir dem Paläontologe Italo Biddittu. Seit 2004 sind weitere archäologische Ausgrabungen, die von der Oberintendantur der archäologischen Schätze Kalabriens veranlasst wurden, in Gange.

Im 2002 wurde Lorica als idealer Ort, um den Nationalpark der Sila zu beherbergen, ausgewählt. Dank dem Bau und der Ingangsetzung der Aufstiegsanlagen des Cavaliere, hat das Territorium einen hohen Stellenwert im Rahmen der Tourismus der Sila erhalten. Von der Station des Cavaliere ist es mit der Gondelbahn möglich, die Schutzhütte an der Spitze des Berges Botte Donato, die höchste Erhebung der Sila, zu erreichen. Wenn man auf dem Gipfel auf 1928 Metern über Meer angelangt ist, kann man ein wunderschönes Panorama bewundern. Im Winter kann man auf diesem Berg Ski fahren. Von Lorica aus kann man in wenigen Minuten weitere wichtige Ausflugsorte erreichen. Wenn man entlang der Straße in Richtung San Giovanni in Fiore fährt, gelangt man zum Pass der Krähe in Rovale. Vor einigen Jahrzenten entstand hier am Seeufer ein Camping zwischen den hundertjährigen Kiefern. Innerhalb der Campinganlage werden zahlreiche Dienstleistungen angeboten. Außerdem besteht eine gut ausgerüstete Verkaufsstelle. Wenn man weiter nach San Giovanni in Fiore fährt, erreicht man nach wenigen Kilometern Rovale, eine Agrargemeinde, die von der Opera Valorizzazione Sila (eine Stiftung zur Aufwertung des Gebiets) geschaffen wurde und einige Beherbergungsbetriebe aufweist. In Rovale kann man verschiedene lokale Spezialitäten finden und kosten. Der Rückzugsort auf der Spitze des Berges Botte Donato, ist mit seinen 1928 Metern über Meer der höchste Berg und einer der faszinierendsten Flecken der Sila. Von hier aus kann man ein wundervolles Panorama genießen: man sieht den See Arvo, die höchsten Gipfel der Sila und bei guten Wetterverhältnissen kann man sogar den Pollino, den Stromboli und den Ätna bewundern. Das Refugium bietet außerdem Restaurants und ist mit dem Auto und mit der Gondelbahn von Cavaliere und Lorica aus erreichbar.

Es ist möglich die Pfarrkirche von “S. Francesco alla Verna” zu besuchen, die im 1972 durch den Erzbischof Enea Selis von Cosenza errichtet und den Ordensbrüdern „Frati Minori“ übergeben wurde. Die Kirche zeigt sich inmitten eines dichten Tannen- und Kieferwaldes. Die Fassade ist durch Sichtsteine charakterisiert und wird durch ein dreieckiges Tympanon, auf welchem sich der Glockenturm befindet, überragt.



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