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Costa Viola e Riviera dei Gelsomini

Zwischen den Düften der Bergamotte und dem Wohlgeruch der Blüten

Von Palmi bis Bova,
zwischen den Düften der Bergamotte und dem Wohlgeruch der Blüten.

 

 
Tappa - 145 km

Palmi - Strada Provinciale per Taureana - Palmi RC • Mappa Vai alla mappa
Bagnara Calabra - Viale Filippo Turati - Bagnara Calabra RC • Mappa Vai alla mappa
Scilla - Piazza S. Rocco - Scilla RC • Mappa Vai alla mappa
Nationalpark Aspromonte - Via Aurora - Santo Stefano in Aspromonte RC • Mappa Vai alla mappa
Reggio Calabria - Viale Italo Falcomatà - Reggio Calabria RC • Mappa Vai alla mappa
Bova - Via Sant’Antonio - Bova RC • Mappa Vai alla mappa

Für alle
Route mit dem Auto
Frühling/Sommer/Herbst
 

Der Schriftsteller Leonida Repaci nannte einst den Küstenabschnitt zwischen Palmi und Bagnara ein Kleines Paradies: derselbe Küstenabschnitt war bereits seit Anbeginn der Zeit aufgrund der amethystfarbenen Nuancen seiner Meeresgewässer auf den Namen Violette Küste getauft worden. Noch heute birgt der Meeresgrund von Cavaianculla, Pietrosa, Chianiti, Pietragalera und Capo Barbi archäologische und natürliche Schätze von unschätzbarem Wert.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Auf einer zum Meer hin abfallenden Terrasse, die im Süden vom Colle Sant'Elia geschützt ist, liegt Palmi, eine Meer- und zugleich Bergstadt: Sie bietet dem Besucher neben ihren goldfarbenen Stränden von Tonnara, Pietrenera und Scinà kühle Pinienwälder, erkundungswerte alte Pfade und atemberaubende Ausblicke.
In der Tat liegt das Städtchen am Fuße des Monte Sant'Elia, so dass der Besucher in einem eindrucksvollen Schauspiel auf einen Horizont blicken kann, der durch die klaren Grenzen der Äolischen Inseln und Siziliens begrenzt wird. Von diesem Berg aus kann man Stromboli und die Inseln bewundern; wenn man nach Norden schaut, sieht man die grüne Ebene Gioia Tauro, in Richtung Süden die unendlichen Schattierungen der Violetten Küste, die mit Tonnara di Palmi am emblematischen Olivenbaumfelsen endet: eine natürliche Wasserscheide zwischen der Landschaft der Steingärten und der Landschaft der Olivenhaine.
Die gesamte Küste von Palmi - hier liegen Marina und die Bucht Tonnara - zeichnet sich durch Meeresgrotten, Küstenhöhlen, Strände und Felsen aus.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Bagnara Calabra - hier ist der Fang des majestätischen Schwertfischs zuhause - ist ein Triumph des Meeres mit atemberaubend schönen Stränden.
Die Ortschaft Bagnara ist ein Küstenzentrum in Form eines Amphitheaters im Herzen der Violetten Küste, zwischen den Hügeln des Aspromonte und dem Tyrrhenischen Meer. Sie liegt am Meer und entwickelt sich stufenweise vom unteren Teil, Marina, zu den hügeligen Stadtvierteln, die eine Höhe von 600 Metern über dem Meeresspiegel erreichen und dabei einen wunderschönen Strahlenkranz mit Blick aufs Meer bilden. In der Gegend gibt es herrliche, berühmte Natursteinhöhlen, wie die Mönchs- und Schwalbenhöhle - beliebte Ziele für unvergessliche Bootsausflüge. Bagnara Calabra spiegelt sich in den Gewässern des unteren Tyrrhenischen Meeres und gewährt einen bezaubernden Blick auf die Meerenge von Messina, Stromboli und die Äolischen Inseln.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

An der Meerenge liegt Scilla, ein entzückendes Städtchen mit viel seetypischer Kultur und Geschichte, die durch Homers und Vergils Odysseus unsterblich wurde.
Scilla ist eine kleine Ortschaft, die zu den bezauberndsten und charakteristischsten Orten Italiens gehört und auf einem steil ins Meer abfallenden hohen Felssporn emporragt. Sehenswert sind in Scilla die alte Burg direkt an der Küste, die bunten Häuserreihen und die Meerenge mit Blick auf Sizilien. Das Panorama ist geradezu bezaubernd. Der älteste und eindrucksvollste Teil von Scilla ist Chianalea, wegen seiner nahezu direkt aus dem Meer aufragenden Lage auch Klein-Venedig genannt, das kürzlich von CNN in die Liste der schönsten Ortschaften Italiens aufgenommen wurde. 
Die Häuser, die sich eng aneinanderreihen und nur durch winzige Gassen voneinander getrennt sind, scheinen direkt aus dem blauen Meer aufzusteigen und Felsen als Fundament zu haben.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Und es ist das Aspromonte-Massiv, dem der Nationalpark Aspromonte seinen Namen verdankt: ein Naturschutzgebiet in der Provinz Reggio Calabria, in dem die Natur Herr der Lage ist, mit nahezu fast 2000 m hohen Gipfeln.
Der Nationalpark Aspromonte ist der sechste Nationalpark Italiens und stellt eine äußerst schartige Struktur des Territoriums dar, das vom Tyrrhenischen Meer bis zum Ionischen Meer reicht. Seine Vielfalt an Pflanzen und somit Artenvielfalt ist enorm, was auch auf die besonders günstigen Klimabedingungen zurückzuführen ist. Eine Natur mit Oleandern und Tamarisken, aber auch Schwarzpappeln, Weiden und Schwarzerlen, Buchen- und riesige Kiefernwäldern. Der Park ist auch die Heimat vieler Tierarten, die im Aspromonte ihren idealen Lebensraum gefunden haben. Zum Beispiel Wölfe, die das Gebirge Aspromonte als Zufluchtsort gewählt haben, aber auch Wildkatzen, Siebenschläfer, Wildschweine und die schwarzen Eichhörnchen sowie Füchse, Hasen, Dachse, Igel, Steinmarder und Marder. Seit 2011 gibt es im Park wieder eine Art, die in den Gebieten des Aspromonte seit etwa einem Jahrhundert nicht mehr vorkam: das Reh. Der Park bietet unzählige herrliche Naturpfade, von denen einige zum Radfahren oder Reiten einladen. Aber auch Skifahren und Canyoning sind angesagt.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Auf der Rückfahrt in Richtung Meer, aber immer noch in der Provinz Reggio Calabria, ist auch der ionische Küstenstreifen von Riace bis Locri besuchenswert, der wegen seines duftenden Jasminanbaus Jasminküste genannt wird. Aber auch die duftende Bergamotte wächst in dieser Gegend sehr üppig.
Die Hauptstadt Reggio Calabria ist das Zugangstor zu einem großen Teil des Weltkulturerbes, denn hier befindet sich eines der wichtigsten archäologischen Museen, das der Magna Grecia gewidmet ist. Das Nationale Archäologische Museum wurde kürzlich ausgebaut. Hier befinden sich die berühmten Bronzestatuen von Riace. Von Gabriele D'Annunzio als der schönste Kilometer Italiens bezeichnet, verzaubert die Strandpromenade Falcomatà in Reggio den Besucher mit ihrer Fata Morgana, einer echten Luftspiegelung, die in dem schmalen Streifen über dem Horizont zu sehen ist, wo man das Gefühl hat, dass die Küste Siziliens nur wenige Meter von den Ufern Kalabriens entfernt ist und die Objekte auf dem gegenüberliegenden Ufer klar zu unterscheiden sind. Dieses Phänomen bezieht sich auf die Morgana der keltischen Mythologie, die in Seefahrern die Vision fantastischer Burgen in der Luft oder an Land hervorrief, sie in die Irre und dann in den Tod führte.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Und einen Besuch sollte man schließlich auch Bova abstatten, einem ethnoarchitektonischen Juwel byzantinischer, normannischer und mittelalterlicher Kunst. Auch Bova, die Hauptstadt der Griechen Kalabriens, gehört nun zu den schönsten Ortschaften Italiens: Sie ist über einen unwegsamen Weg erreichbar, bietet aber eine bezaubernde Aussicht und eine Freude, die jede Anstrengung belohnt. Bova ist nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen der wohlduftenden Brote, die hier jeden Tag gebacken werden, ein Highlight: Das Brot der Mehlsorte Iermano griechischen Ursprungs oder 'nzerada, das aus den Teigresten hergestellt wird - alles auf der Grundlage der alten Rezepte der Bäcker von Bova zubereitet.

 
Lungo la Costa degli Dei
 
Food tipps
In Bagnara Calabra ist der Schwertfischfang eine besonders tief verwurzelte und identitätsstiftende Tätigkeit. Gefischt wird hier immer noch mit dem traditionellen Spadara, einem Fischerboot mit Ausguck und langem Steg, von dem aus man das Meer im Blick behalten kann. Anfang August findet in Bagnara die berühmte Schwertfisch-Gala statt. Auch Scilla lockt jedes Jahr Tausende von Touristen mit ihrem charakteristischen Schwertfischfang an. Gefischt wird in der Meerenge mit Fischerbooten, die sich an die Form der „luntri“ anlehnen und ganz nach der alten Methode der Phönizier mit Ausguck und Harpune bestückt sind.
Bagnara Calabra ist auch die allseits anerkannte Heimat des gleichnamigen Nougats. Dieses Erzeugnis wird noch immer nach dem alten Rezept der ersten handwerklichen Nougatfabriken hergestellt, die in der Nähe der Ortschaft erbaut wurden, und ist eine der weltweit meistgeschätzten Süßwaren Kalabriens: Ihre Besonderheit liegt im Röstverfahren der Mandeln und dem Kochvorgang mit Honig.
In der Tat wird es durch die Verarbeitung von Zucker, gerösteten Mandeln, Honig, Eiweiß, Bitterkakao, ätherischen Ölen und Gewürzpulver gewonnen. Es gibt zwei Sorten, Martiniana oder Torrefatto glasiert, je nach Überzug, ob mit Zuckerkörnern oder Bitterkakao.
Das in Tafeln geschnittene Nougat wird mit weißer, dunkler oder Gianduia-Schokolade überzogen und mit Waffeln, Haselnüssen oder Orangen garniert.

Das ätherische Öl der Bergamotte Bergamotto di Reggio Calabria DOP (g.U.) wird durch ein System von Reiben und speziellen Schälern extrahiert, die den oberen Fruchtteil der Citrus bergamia Risso entnehmen und dann die Kaltextraktion aus der Schale und dem Fruchtfleisch durchführen. Das so gewonnene Bergamottöl hat leichte, aber lang anhaltende Aromanoten und zeichnet sich durch seine Reinheit, seine unverwechselbaren Reflexe und Farbe aus, die von intensivem Grün für Produktionen zu Beginn der Saison (Dezember) bis zu Strohgelb für Produktionen am Ende der Saison reicht, mit Zwischenschattierungen im Januar. Die heilsamen Eigenschaften der Bergamotte sind wirklich zahlreich: Dank des hohen Gehalts an den Vitaminen C, B1, B2, A und E unterstützt es die Heilung von Knochenstörungen, die durch eine gestörte Kalziumabsorption verursacht werden, hilft bei Dentitionsbeschwerden, Kollagenkrankheiten, Muskelasthenie oder neuromuskulärer Übererregbarkeit, Anämie aufgrund einer verminderten Eisenabsorption, hepatobiliärer Kongestion und ist auch bei verschiedenen Krankheiten mit veränderter Gefäßdurchlässigkeit wirksam. Darüber hinaus kann es in der Küche für originelle und schmackhafte Rezepte verwendet werden.

Die traditionelle Küche des Aspromonte Greco ist definitiv spartan und gebirgstypisch, bietet aber dennoch in ihrer Einfachheit eine Palette an unglaublichen Geschmackserlebnissen, die sich auf eine lange bäuerliche Tradition stützen. Die Gerichte stehen im Zusammenhang mit dem religiösen Leben: Zu Weihnachten und zum Dreikönigsfest gibt es in der Regel dreizehn Gänge, während im Karneval Makkaroni, Fleischklöße und Schweinefleisch auf den Tisch kommen.
Und zu Ostern wird Lammbraten und geistiges Broten serviert. In einer Wirtschaft, in der Schaf- und Ziegenzucht vorherrschte, spielen Schaf- und Ziegenfleisch eine wichtige Rolle in der Ernährung. Dabei ist insbesondere Ziegenfleisch, wilder und fettarmer als Schaffleisch, das Fleisch par excellence der archaischen Küche des Aspromonte.

 

 



 


 



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