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DIE VIOLETTE KÜSTE

Das Kleine Paradies, so definierte der Schriftsteller Leonida Repaci den Küstenabschnitt von Palmi bis Bagnara, der bereits in der Antike wegen der Farbe, die das Meerwasser zu bestimmten Tageszeiten annimmt, Violette Küste getauft wurde.
Diese zwischen dem Meer und den Hängen des Aspromonte liegende Küste zeichnet sich durch hohe, zerklüftete Ufer aus, auch wenn es hier natürlich nicht an weiten Stränden und kleinen Buchten sowie zahlreichen beeindruckenden Höhlen mangelt. Ganz gleich, wo man sich befindet, überall genießt man ein wunderbares Panorama, das Sizilien und insbesondere die Äolischen Inseln und die Vulkane Stromboli und Ätna umfasst. Die Küstenstraße durchquert die mit mediterraner Macchia bewachsenen Hänge, und einige Gebiete können nur zu Fuß über Pfade erreicht werden.

Das kristallklare tiefe Meer weist zahlreiche Funde auf, die von der jahrhundertealten Geschichte der alten Kulturen zeugen, die in Kalabrien Halt machten oder sich in dieser Region niederließen. Der Meeresgrund von Cavaianculla, Pietrosa, Chianiti, Pietragalera und Capo Barbi birgt und schützt noch immer archäologische und natürliche Schätze, die von großem Interesse sind.

Die Violette Küste beginnt im Norden in Palmi, einem modernen Städtchen, das vom imposanten Monte Sant'Elia überragt wird, der den Beginn der typischen Abfolge der steil ins Meer abfallenden Anhöhen des Aspromonte markiert.
Die lange Küste bietet neben den goldfarbenen Stränden von Tonnara, Pietrenera und Scinà bezaubernde Buchten und wunderschöne Meerestiefen, die vor allem bei Tauchern äußerst beliebt sind. Sehenswert ist die Stätte Taureana mit der frühchristlichen Krypta aus dem 4. Jh. und der kleinen Kirche San Fantino, dem ersten Heiligen Kalabriens. Ein wahres Erlebnis sind die Erkundungen der neolithischen Höhlen in der grandiosen byzantinisch-klösterlichen Höhlensiedlung Tarditi, um die herum Mythen, Legenden und Erzählungen von vergrabenen Schätzen kreisen.

Im Herzen der Küste liegt Bagnara Calabra, am Ende einer breiten Bucht am unteren Tyrrhenischen Meer, zwischen direkt über dem Meer emporragenden Hügeln und wie ein altes Amphitheater von Weinbergen umgeben. Von hier aus ist das Panorama von Capo Vaticano im Norden bis zum Felsen von Scilla im Süden geradezu umwerfend.
In einem von Licht- und Felsenreflexen violett gefärbten Meer stellen die Mönchshöhle und die Schwalbenhöhle eine fantastische Gelegenheit für interessante Bootsausflüge dar.
Bagnara ist auch als die Heimat des Nougats bekannt, eine der weltweit meistgeschätzten kalabrischen Süßwaren, die noch immer nach der alten Tradition der ersten Handwerksbetriebe hergestellt wird.

Weiter südlich liegt der Felsen von Scilla, einem monumentalen Städtchen, das auf einem Felssporn erbaut wurde und von der Burg Ruffo überragt wird. Ein sagenumwobener Ort, der an die von Homer in der Odyssee besungene Legende der Meeresungeheuer Skylla und Charybdis erinnert, und zugleich einer der berühmtesten Urlaubsorte Kalabriens.
In diesem letzten Teil der Stiefelspitze überrascht die Küste mit ihren Sand-, Kies- und Felsstränden, die von einem tiefen, offenen Meer bespült werden. Scilla liegt inmitten einer atemberaubenden und romantischen Landschaft und ist mit seiner am Kap liegenden Burg, den bunten, aneinander gelehnten Häusern und der Meerenge von Sizilien eine der charakteristischsten Ortschaften Italiens. Aber auch Chianalea sollte man unbedingt besuchen. Wegen seiner charakteristischen Gassen, die direkt ins Meer münden, wird es auch Venedig des Südens genannt.
Südlich von Scilla liegt das Gebiet der Meerenge von Messina und damit der letzte Abschnitt der Violetten Küste. Die Küste ist hier recht schroff und verläuft bis zu den langen Stränden von Cannitello und Porticello nördlich von Villa San Giovanni.

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