Stalettì (CZ)

Natürliches Amphitheater am Meer

Stalettì ist eine Stadt in der Provinz Catanzaro, die in einem wunderschönen Gebiet liegt, in dem der Berg eine traumhafte Einheit mit dem Meer bildet. Der natürliche Reiz der Region Stalettì beschränkt sich nicht nur auf das herrliche Meer.
 
Die erhöhte Position auf dem majestätischen Vorgebirge „Coscia di Stalettì“ (Schenkel von Stalettì) genannt, das in die Gewässer von Copanello hineinragt und an einem Punkt liegt, der den Golf von Squillace beherrscht, gibt den Blick auf ein atemberaubendes Panorama frei.
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Eingebettet in die Felsen der Klippen gibt es einige archäologische Überreste von großem Charme und Attraktivität.
 
Die Erhöhung zeichnet sich sowohl durch bewaldete Gebiete und mediterranes Gestrüpp als auch durch suggestive Hänge mit einem öden und wilden Aspekt aus. Um vom Dorf zum Meer zu gelangen, kann man alten Pfaden folgen.
 
Stalettì
 

Unter den vielen architektonischen und religiösen Werken der Gemeinde ist die der Santa Maria del Suffragio (Hl. Maria der Fürbitte) gewidmete Mutterkirche zu erwähnen, die heute fast eine Ruine ist. Das Gebäude scheint Teil einer militärischen Struktur zu sein, die einer der Zufahrtsstraßen zur Stadt, die bis zum Meer hinunterführt, verteidigt. In der ursprünglichen Anlage befand sich eine kleine Kirche, die durch das Erdbeben von 1783 zerstört und danach von der Cassa Sacra (ein nach dem Erdbeben von 1783 in Kalabrien eingerichtetes Regierungsorgan) umgebaut und vergrößert wurde.

Die Abtei von S. Gregorio wurde zwischen dem Cassiodorianischen Zeitalter und dem frühen Mittelalter gegründet. Hier stand die Welt des Klosters im Mittelpunkt. Auch sie wurde beim Erdbeben von 1783 zerstört. Nach Umbau- und Restaurierungsarbeiten wird sie zu einem Franziskanerkloster. Im Inneren des Dorfes steht die Kirche der Immacolata (Unbefleckte Empfängnis), eine Steinstruktur, die von örtlichen Handwerkern erbaut wurde. Die Fassade zeigt eine bewundernswerte geometrische Ausgewogenheit mit dem grauen Granitportal, entsprechend der Tradition der geschichtlichen Epoche, der die besondere Gestaltung des darüberliegenden Tympanons zuzuschreiben ist. Das einschiffige Gebäude verfügt über ein wunderschönes mit einigen Fresken verziertes Tonnengewölbe und einem Altar aus polychromem Marmor mit einer Statue der Unbefleckten Jungfrau in der Mitte.

Neben der Kirche der unbefleckten Empfängnis befindet sich die Kirche des Rosario (Rosenkranzes), ein Gebäude von einfacher geometrischer Gestalt mit einer Giebelfassade mit ausladender Frontspitze und vier dorischen und ionischen Lisenen, die in einheimischen Stein gemeißelt sind. Das Granitportal wurde von einheimischen Meistern der Steinmetzkunst hergestellt.

 
Stalettì
 
Weitere Orte, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf: der berühmte Spiaggetta (kleiner Strand), der hauptsächlich vom Meer aus zu erreichen ist. Der Torre del Palombaro (Turm) ist bei Tauchern sehr beliebt und ist das ideale Ziel für Ausflüge mit dem Boot oder dem Tretboot, um ein unvergessliches Bad in glasklarem Wasser zu nehmen.
Caminìa di Stalettì

Caminìa ist ein bekannter Badeort im Gemeindegebiet von Stalettì an der ionischen Küste Kalabriens, im Bereich der so genannten Costa degli Aranci (Küste). Der weiche goldfarbene Strand von Caminìa liegt eingebettet von Granitfelsen, die an den Strandenden ins Wasser ragen. Diese atemberaubende Kulisse beeindruckt durch ihre einzigartige Schönheit. In den Felsen der Klippen sind auch einige archäologische Zeugnisse erhalten, wie die Überreste der alten Kirche von Panaja und der am Meer gelegenen Grotte, in der der Überlieferung nach die Reliquien des heiligen Gregor angekommen sind, beweisen. Die Grenze des Strandes von Caminìa bildet die so genannte Felsenklippe von Torrazzo, eine imposante Granitklippe, die sich vom Meer zum Himmel erhebt und eine eindrucksvolle und spektakuläre Landschaft schafft.

 
Stalettì
 

In der Bucht von Caminìa können zahlreiche archäologische Funde, der Wachturm und die Kalkbrennöfen aus der Antike besichtigt werden, die den historischen Wert des Ortes belegen. Dieser Ort wurde bereits in der Antike als glücklicher und sicherer Hafen angesehen.
Dank der zahlreichen Clubs, die das Nachtleben in den Sommermonaten beleben, ist Caminìa ein beliebtes Ziel junger Leute. Aufgrund der Nähe zu Soverato und anderen schönen Badeorten in der Provinz Catanzaro, wie Copanello, Squillace und Montepaone Lido, ist das Vergnügungsangebot sichergestellt. Aber auch Kunst- und Kulturliebhaber kommen in dieser Gegend nicht zu kurz: von Squillace bis Crotone oder im Süden von Stilo bis nach Reggio Calabria. Nur einen Steinwurf von Caminìa entfernt befindet sich der wunderschöne archäologische Park Scoliacium von Roccelletta di Borgia - ein Spaziergang durch die vergangenen Jahrhunderte.

 
Stalettì
 
Die Vasche di Cassiodoro

Zwischen Caminia und Copanello können die berühmten Becken von Cassiodoro besucht werden, in denen die alten Römer Muränen gezüchtet haben und deren Grund von sehr weißem Sand geprägt ist. Diese natürlichen Becken wurden für die Fischzucht genutzt und gehörten zum Vivarium von Cassiodoro, einem 555 n. Chr. gegründeten Kloster. Das Vivarium war nicht nur ein Ort des Gebetes, sondern vor allem ein wichtiges Forschungs- und Studienzentrum, das im Mittelalter in ganz Europa bekannt war, an dem sich Reisende und Gelehrte die Türklinke in die Hand gegeben haben. Das Vorhandensein felsiger Bögen, Höhlen und Buchten, in denen Wolfsbarsch, Dorade und sogar Zackenbarsche Zuflucht suchen, ist besonders nachts ein wahres Taucherparadies.

 
Stalettì
 
Gastronomie

Das Territorium von Stalettì befindet sich an der Strada dei Sapori Cassiodorei, einer geschützten gastronomischen Route, die lokale Produkte bewahrt und deren Verbreitung fördert. Olivenhaine, Obstgärten, Wildkräuter: Alles, was zum Würzen der typischen lokalen Küche benötigt wird. Von dieser Straße aus verbreitet sich der Duft von Oregano und das Aroma der Kapern, die den wahren Stolz der Region begleiten, d.h. das Bio-Öl. Ganz zu schweigen von Spargel und wildem Fenchel, dessen Frühlingsblätter zum Würzen der Spargel verwendet werden.

Die entlang dieser Straße wachsenden Kapern werden von der Blüte geerntet, wenn sich noch gut geschlossen und fest sind. Nach dem Ernten werden sie in Salz eingelegt, so dass das Aroma freigesetzt werden kann, wenn die Frucht reif ist und Teil von unzähligen traditionellen Rezepten wird. Wilder Spargel gelangt auf den Tisch, da er zwischen den Hecken in der Nähe der Gemüse- und Obstgärten gesammelt wird. Der wilde Fenchel, der mit seinen Blumen und Samen verschiedenen Gerichten ein unverkennliches Aroma verleiht, wächst überall auf den Feldwegen. Der Oregano wird noch heute mit der gesamten Pflanze geerntet. Die Sträuße werden zum Trocknen im Schatten aufgehängt, bevor sie in der Küche eingesetzt werden.

 


 


Adresse Via Fazzari 2
  88069 Stalettì (CZ)
Telefonnummer 0961 918802
Fax 0961 918100
Webseite www.comune.staletti.cz.it
 

 

Eine wunderschöne Bucht, die auf der ionischen Küste liegt und in der ganzen Welt bekannt ist, aufgrund der unberührten Natur. Es ist exklusiver Ziel für zahlreiche Touristen, die auf der Suche nach atemberaubende Orte, himmlische Strände und kristallklarem Wasser sind. Caminia di Stalettì ist eine der bezauberndsten Ortschaften der Costa degli Aranci, dank desjenigen langen elfenbeinfarbenen Strandes, das in das wunderbare granitgraue Felsen eingebettet ist. Es handelt sich um einen hinreißenden sommerlichen Badeort, einen dynamischen Treffpunkt für junge Touristen und ein Ort, dass das perfekte Äquilibrium zwischen Mann und Natur, in jeder Jahreszeit, wiederherstellen kann.

Der Klippe entlang befinden sich le Vasche di Cassiodoro, Fischteiche, die aus dem 6. Jahrhundert stammen, eine Reihe von Hӧhlen, die man vom Meer erreichen kann, an den Füßen des felsigen Sporns, zwischen Catanzaro lido und Soverato, der ionischen Küste der Bucht von Squillace entlang, in der Nähe von Pietragrande.

Im Gebiet von Stalettì, auf der Klippe von Copanello, werden einige Beweise des Klosters Vivariense aufbewahrt, der von Cassiodoro (490 - 583) gegründet wurde. Ein eindrucksvolles Treppchen führt zur Kirche San Martino, die auf der Ruinen des Klosters entstand. In der Nähe der Kirche wurde ein Kalksteinsarg entdeckt, der Tomba di Cassiodoro genannt wird. In S. Maria del Mare erhebt sich der Kloster Castellense und auf der Klippe, und im Vorgebierge, die kleine Kirche S. Martino, die auf einer Seite des Apsis die Tomba di Cassiodoro einbezieht. Im Gebiet von Stalettì, befinden sich die Ruinen der Grundlagen der Kirchen, die aus der byzantinischen Epoche stammen: die kleine Kirche S. Martino ( 6. Jahrhundert) auf der Klippe von Copanello und einige Ruinen der Kirche S. Maria de Vetere Squillacio auf dem Hügel S. Maria del Mare.



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