BRIATICO

Briatico ist ein bezaubernder Badeort, der berühmt für seine Strandpromenade ist, die auf den Golf von Lamezia Terme und auf das Archipel der Äolischen Inseln hinausgeht. Die Ortschaft besteht aus einer Folge von Stränden, Klippen und Buchten und gehört zu den schönsten Kalabriens, so zum Beispiel die Strände von Trainiti und die Bucht Safò, die Klippe Cocca, die Strände von San Giuseppe und von Sant'Irene, die sich entlang der Costa degli Dei erstrecken. Die ersten sicheren Zeugnisse der Existenz von Briatico gehen auf das Jahr 1000 zurück, als Ruggero der Normanne, in einer Urkunde über die Gründung der Diözese von Mileto, auf das kleine Zentrum Euriatikons (heute Briatico) hinwies. In Folge der Angriffe der Sarazenen, wurde die Stadt zerstört und anschließend auf dem Hügel, auf der rechten Seite des Flusses Murria, wieder aufgebaut. Die neue Ortschaft erhielt den Namen Briatikos (gefestigter Ort), weil die Stadt mit starken Verteidigungsmauern ausgestattet ist. Während der Feudalherrschaft, wurde die Gemeinde von einer Herrschaft der nächsten übergeben. In Briatico besteht eine antike gastronomische Tradition, die auf den lokalen Nahrungsmittelressourcen basiert ist. Zu den Spezialitäten zählen die Oliven und das Olivenöl, die roten Zwiebeln, die Kaktusfeigen, der lokale Wein und Gerichte wie die Fischsuppe oder der gegrillte Schwert- und Thunfisch.




 


Adresse Corso Margherita 129
  89817 Briatico (VV)
Telefonnummer 0963 391013
Fax 0963 391006
Webseite http://www.comune.briatico.vv.it/
 

 

Briatico war ursprünglich ein Fischerdorf, das aber in den letzten Jahren durch ein beachtliches Wachstum in der Tourismusbranche gekennzeichnet wurde. Briatico bietet seinen Besuchern neben dem klaren Meer und den wunderschönen Felsküsten, die sich mit den langen Sandstränden abwechseln, ausgestattete Feriendörfer und Restaurants, in welchen Fischspezialitäten sowie lokale Delikatesen angeboten werden. Wenig entfernt befindet sich das Zentrum der alten Geisterstadt.

Auf dem ganzen Territorium sind Spuren der Anwesenheit antiker Völker vorhanden. Die Römischen Nekropolen und die Überreste einer Thermalanlage aus der Kaiserzeit bezeugen dies. Von großem Interesse sind die mittelalterlichen Einsiedlergrotten, Grotte delle Fate genannt, die sich entlang der Talebene des Wildbaches Murria erstrecken, das Kloster der Dominikanischen Väter, das im 1498 gegründet wurde und die kleine, normannische Kirche der Santa Maria del Franco aus dem 11. Jahrhundert, die vom Erdbeben im 1783 zerstört wurden. Ebenso von Belang ist die Bibliothek “Centro Studi Scalabriniani” auf dem Marconiplatz, die von den Scalabrini Vätern geleitet und täglich außer an Feiertagen der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Bibliothek verfügt über ungefähr 15000 Werken, welche die Problematik der Geschichte Süditaliens und der Auswanderung betreffen. Im Stadtviertel San Costantino di Briatico befindet sich am R. L. Satriani-Platz, die private Sammlung “Lombardi Satriani”. Es handelt sich um eine Bibliothek, die Publikationen zu den folkloristischen Aspekten der kalabrischen Bevölkerung sammelt. Auf Anfrage kann die Bibliothek besucht werden.

Neben der Altstadt von welcher aus man ein prächtiges Panorama bewundern kann, ist es in Briatico auch möglich, die Ruinen des antiken Schlosses, das ein wichtiger Bestandteil der ländlichen Ortschaft war und vom Erdbeben im 1783 zerstört wurde, zu besuchen. Im östlichen Teil kann man immer noch die Überreste des Turmes Rocchetta wahrnehmen, gegenüber welchen sich ein bezaubernder Sandstrand und ein glasklares Meer erstreckten. Auch im westlichen Teil in der Umgebung von Sant’Irene, bestehen Trümmer von Verteidigungstürmen, die einst Schutzwälle gegen die Einfälle der Piraten und der arabischen Angriffe darstellten.



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