VIBO VALENTIA

Eine Stadt, die vom normannisch-staufischen Schloss dominiert ist, der zwischen 1055 und 1057, auf Wunsch von Ruggiero il Normanno errichtet wurde, heute ist das Schloss Sitz des Archäologiemuseums, das an Vito Capialbi gewidmet wurde, ein angesehener Gelehrter aus Vibo Valentia. Die Stadt beinhaltet eine sehr interessante Altstadt und wichtige Adelspaläste, unterdessen das von Capialbi und das der Marquisen aus Frankreich. Vibo ist die Erbin der antiken Hipponion, eine der wichtigsten Kolonien der Magna Graecia, die im Jahre 182 v. Chr., Römisches Municipium mit den Namen Valentia wurde. Die ersten Einwohner von Vibo Valentia waren die Osker, die die Stadt Veip (Bucht) nannten, aufgrund ihrer Lage auf dem tyrrhenischen Golf. In der Folgezeit, im 7. Jahrhundert v. Chr., griechische Wanderungsbewegungen auf der ionischen Küste Kalabriens, gründeten neue und wichtige Städte wie z. B. Sibari, Crotone, Caulonia, Reggio und Locri. Genau Locri, ungefähr im Jahre 650 v. Chr., gründete Hipponion auf der tyrrhenischen Küste, wo sich heute Vibo Valentia befindet. Unter der Brutii Herrschaft, wurde der Name Hipponion mit Osco Veipunium ersetzt, bis zum Jahre 194 v. Chr., als die Römer, nachdem sie die Brutii vertrieben hatten, eine Coloniae Latinae gründeten, die Valentia genannt wurde; der Name wurde dann mit Veip verbunden, das zu Vibo latinisiert wurde. Unter der römischen Herrschaft, fand die Stadt ihren antiken Glanz wieder und ungefähr im Jahre 90 v. Chr. wurde sie Römisches Municipium, mit den heutigen Namen. Einziger Hafen zwischen Neapels und Sizilien, wurde sie zur wichtigsten Stadt Süditaliens, bis zum Untergang des Römischen Reiches, als die Stadt sich auf dem Weg der Dekadenz befand und der Name zu Vibona geändert wurde. Unter der staufischen Dynastie nahm Vibo den Namen Monteleone an, und lebte eine weitere erfolgreiche Entwicklungsperiode, die unter der spanischen und napoleonischen Herrschaft andauerte, bis Monteleone zum Hauptort Kalabriens wurde. Vibo Valentia ist heutzutage einer der größten Industriegebiet Kalabriens, mit Betriebe, die in den Baumaterial-, Lebensmittel-, Chemische- und Textilindustrien tätig sind. Wichtig ist auch die Tätigkeit des Hafens, wo ein großer Warenverkehr stattfindet. Der Tourismussektor ist im ständigen Wachstum, dank einer weitblickender politischen Entscheidung die Küstenlinie aufzuwerten. Land antiker Traditionen, hat Vibo Valentia eine vielfältige und bemerkenswerte gastronomische Kultur. Unter den Hauptgerichten muss man auf verschiedene Speisen andeuten: fileja (frische Teigware, die mit einer großen Vielfalt von Soßen angerichtet wird) lagane e ceci (frische Bandnudeln mit Kichererbsen) und ‘Nduja (eine sehr pikante Schweinewurstware, die eine geknetete Festigkeit hat und die auf Brot geschmiert wird oder als Zutat in der Vorbereitung verschiedener Speisen benützt wird). Unter den Käsesorten muss man Pecorino (frisch oder reif) und Ricotta-Käse erwähnen. Sogar unter den Nachspeisen müssen mehrere Süßwaren erwähnt werden: Ciciriati (Kekse mit einer Füllung von Kaffee, Kichererbsen, Kakao und Nüssen), Pittapie (Kekse mit einer Füllung von Rosinen, Nüssen, Pinienkerne und Schokolade) und Sanguinaccio (Schweineblut, das mit Zucker, Nüssen, Zartbitterschokolade und Pinienkerne gekocht wird). Das weite und vielseitige Gebiet der Provinz von Vibo Valentia enthält ein außergewöhnliches Vermögen von natürlichen und architektonischen Schönheiten, von Geschichte, Kultur sowie volkstümliche Traditionen, die aus dieser Stadt ein beliebtes Ziel für nationale und internationale Touristen macht.




 


Piazza Martiri D'Ungheria

89900 Vibo Valentia (VV)

Tel.: 0963 599111 - 599398

http://www.comune.vibovalentia.vv.it/

 

 

Vibo Valentia befindet sich auf der Küstenlinie zwischen Pizzo und Nicotera, es hat einen 75 km langen Küstenabschnitt mit hervorragend weiten Stränden, der Costa degli Dei genannt wird. Der Küstenstraße entlang befinden sich mehrere kleine und touristische Ortschaften. Eine Aufeinanderfolge von Buchten, Klippen und Strände kennzeichnen die Küste. Der Strand von Pizzo ist weiß und fein, der von Marinella bis Seggiola führt. Darauf folgt Vibo Marina, trotz des Hafens, ist das Meereswasser kristallklar und die Strände weiß und fein, wie z. B. die Strände von Fortino, Gagliardi, Bivona, Trainiti bis Baia di Safò. Danach treffen wir die Klippe Crocca und die charakteristische Sant’Irene, eine Mischung von Sand und Klippen. Wahrer „Paradies“ der Taucher ist Marinella, im Gebiet von Zambrone. Darauf folgt Parghelia mit einer hervorragenden Klippe „La Pizzuta“, die einer Kieselstein-Bucht gegenüber liegt. Kurz danach, Tropea mit der berühmten Gegend Grotte del Cavaliere, es handelt sich um kleine Strände, die durch überragenden Sandsteinwänden unterbrochen sind. In Richtung Norden trifft man die Küste von Formicoli, die durch kleine Klippen, die nur wenige Meter vom Sand Ufer auftauchen, gekennzeichnet ist, hier ist der Meeresboden außerdem zum Tauchen und Schnorcheln sehr geeignet. Das innere Gebiet des Hinterlands steigt bis zu einer Höhe von 1022 Meter im Serre-Gebirge auf. Dieses Gebiet ist Ziel für Ausflüge von den tyrrhenischen und ionischen Küsten, unterstützt durch das kulturelle Interesse, dass das von San Bruno gegründete Klosterbauwerk, Certosa di Serra, erweckt. Der landschaftliche Reichtum des Hinterlands ist durch die Hochebene Poro dargestellt, eine Naturlandschaft die für den Wachstum einer modernen Form von Landestourismus sehr geeignet ist, d.h. Agrotourismus, Sportwandern und Gastronomie-, und Kulturtourismus.

Die Altstadt von Vibo Valentia, an den Füßen des Schlosses gelegt, enthält mehrere Adelspaläste, davon sind einige bewohnt während andere sich in der Umstrukturierung befinden, und verschiedene Kirchen. Unter denen die Kirche Santa Maria Maggiore. In Richtung Stadtmitte, befindet sich Piazza Garibaldi, die der große italienische Held durchquerte im Anlass des Zugs der Tausend. Sehenswürdig sind auch die zwei antike Monumente der Stadt, d.h. Arco Marzano und Porta Torre del Conte d’Apice, zwei Tore aus dem 12. Jahrhundert; die Ruinen von „Hipponion“, die die Stadtmauern und einige Türme beinhalten und letztlich der Dom San Leoluca, der auf den Ruinen einer antiken byzantinischen Basilika gebaut wurde, in typischen Barockstil, mit Stuck verziert und reich an Marmorstatuen aus dem 16. Jahrhundert, die Türen des Doms, das Werk von Giuseppe Niglia, erzählen die Wechselfälle dieses Landes. Vibo Valentia ist auch eine moderne Stadt und es lohnt sich Corso Umberto I entlang zu spazieren, um sich in ein gegenwärtiges Ambiente zu vertiefen, zwischen Geschäften und Läden, u. zw. der ideale Ort zum Einkaufen. In Richtung des Meers, in Vibo Marina, kann man das Schloss Bivona (1442) besichtigen, das als Befestigung gegen die Piraterie erbaut wurde und den Baukomplex „Tonnara“ aus dem Jahre 1885.

Die Stadt ist reich an Monumente, die einen großen künstlerischen und kulturellen Wert haben, wie z. B. der Dom, am Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut und an San Leoluca gewidmet. Er befindet sich auf dem Platz, der der Villa Comunale gegenüber liegt, wo er sich majestätisch emporrichtet, mit einer barocken Fassade, die vage Züge der Renaissance zeigt. Der Tempel wurde auf den Ruinen der basilianischen Kirche Santa Maria Maggiore erbaut, zwischen 1680 und 1723, erstmals wurde das Bauwerk der Heiligen Jungfrau gewidmet und in 1766 wurde es geweiht. Von der antiken Kirche, wo wahrscheinlich die Reste von San Leoluca aufbewahrt waren, bleiben einige wertvolle architektonische Beweise über: eine Säule mit Kapitell, Teile kleinerer Säulen, Kapitelle aus dem 13. Jahrhundert und einige Grabplatten. Die vorhandenen Werke sind von sehr wichtiger Bedeutung: Marmorstatuen des palermischen Antonello Gagini und Gemälde, die er an Marco Pino und Fabrizio Santafede zuerkannte. Auf dem Altar befindet sich eine beachtenswerte Marmorskulptur aus dem 16. Jahrhundert; ein unschätzbares Holzkruzifix, das aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammt und eine Büste in Silber und Gold, die San Leoluca darstellt. Anliegend an den Dom, befindet sich der elegante und beeindruckender Valentianum, ehemaliger Dominikanerkloster wieder aufgebaut in 1455 auf Wunsch von Ettore Pignatelli und in 1982 völlig restauriert. Hier befindet sich das Museum Religiöser Kunst, wo man wichtige Kunststücke betrachten kann: wichtige Statuen, die aus dem Ziborium der Certosa di San Bruno stammen, der Sarkophag des Patriziers Decio de Suriano (1488), liturgische Gewände und sakrale Einrichtungsgegenstände, aus feiner südlichen Anfertigung. Bemerkenswert sind außerdem die griechischen und römischen Funde, zusammen mit den Ruinen der antiken Stadt, der zwei Tempel und der Stadtmauer. Unter den vielen Stadtkirchen werden die folgenden erwähnt: San Michele, in Renaissancestil erbaut (1519), Chiesa del Rosario erbaut in 1280, Chiesa dei Cappuccini und Chiesa di Santa Maria la Nova, in Piazza Diaz, Corso Umberto entlang.

Der Hafen von Vibo Valentia hat eine doppelte Funktion: für den Handel und den Tourismus. Der Hafen ist von einigen Handelsströme betroffen, die ausschließlich zu den vorhandenen Produktionstätigkeiten und Industrieanlagen verbunden sind. Der eingehende Handelsschiffsverkehr besteht hauptsächlich aus Treibstoff und Gas, dass für die Küsteneinlagen und die Betriebe im Vibo Marina Gebiet bestimmt sind, während der ausgehende Handelsschiffsverkehr besteht hauptsächlich aus Industrieprodukte, die aus dem benachbarten Industriegebiet stammen (z. B. aus der Niederlassung Nuovo Pignone). Außer den Geschäftstätigkeiten, gibt es im Hafen sogar einen wichtigen Sportbootverkehr, der die grundlegenden Dienstleistungen nutzt, so wie Empfang und Betankung. Dieser Verkehr erreicht im Sommer hohe Anwesenheit-Anzahle und stellt einen wichtigen Aspekt des touristischen Sektors dar. Die Analyse der Hafen-Infrastruktur weist auf einige wichtige Kritikpunkte hin: der geringe Hafentiefgang, der den Zutritt großer Schiffe nicht zulässt und der den Handelsverkehrsaufkommen verringert; der Mangel an passende Verkehrsverbindungen zwischen Hafen und Straßen-, und Eisenbahnnetze; die Straßenverbindung ergibt sich durch die Provinzstraße 12 (S.P. 12), ausgesehen von den infrastrukturellen Mängeln, ist diese Straße bereits vom Lkw-Verkehr betroffen, die sich auf dem Weg zu den Betrieben und den Treibstoffküsteneinlagen befinden; die Zugverbindung zwischen Hafenbereich und Vibo Marina Bahnhof ist wohl vorhanden, wird aber nicht mehr verwendet. Der Hafen von Vibo Valentia Marina befindet sich im südlichen Bereich der S. Eufemia Bucht, im Westen ist der Hafen von einem L-förmigen Molenabschnitt geschützt und im Osten von einem Flutbrecher (der Generale Malta e Molo Cortese Kai). Im Hafenbecken gibt es mehrere Kais (Fiume, Tripoli, Bengasi, Papandrea und Buccarelli), die für Handel-, und Militäroperationen benützt werden so wie von den Sportbooten. Zwischen dem Kai Generale Malta und dem Kai Fiume gibt es mehrere Schwimmdocke, die für Sportboote bestimmt sind.

Wenn man im pittoreskem mittelalterlichen Stadtviertel, bis zum höchsten Teil läuft, hat man die Möglichkeit das antike normannisch-staufische Schloss zu besichtigen, es wurde ungefähr im Jahre 1070, auf Wunsch von Ruggero il Normanno errichtet. Heute befindet sich hier das staatliche Archäologiemuseum, außerdem hat man hieraus auch ein einzigartiges und wunderschönes Panorama: das Serre-Gebirge und das Meer. Das Schloss erhebt sich auf der Akropolis der antiken großgriechischen Stadt und es bietet Elemente aus verschiedenen Epochen an, aufgrund der verschiedenen erlittenen Einflüsse, im Laufe der Jahrhunderte. Die Altstadt von Vibo Valentia, an den Füßen des Schlosses gelegt, enthält mehrere Adelspaläste, davon sind einige bewohnt während andere sich in der Umstrukturierung befinden, und verschiedene Kirchen. Sehenswürdig sind auch einige der antiken Monumente der Stadt: Arco Marzano und Porta Torre del Conte d’Apice, zwei Tore des 12. Jahrhunderts, und die Ruinen von Hipponion, die die Stadtmauern und einige Türme beinhalten. Ein Besuch ist auch das Religionsmuseum wert, hier befinden sich Gemälde und Statuen aus den 16.-19 Jahrhunderten, u. a. das Gemälde von Pino da Siena, aus dem Jahre 1504 und Statuen von Antonello Gaggini.



meandcalabria-header.png
ME AND CALABRIA
ERSTELLEN SIE IHREN REISEPLAN UND TEILEN SIE IHN MIT WEM SIE MӦCHTEN


SLEEP CALABRIA



mappa-header.png
MAPPE
IHRE PERFEKTE REISE