TROPEA

Tropea, als Perla del Tirreno gekannt, erhebt sich auf eine Terrasse, die ca. 70 m über dem Meeresspiegel liegt. Es handelt sich, um das berühmteste kalabrische Reiseziel, mit den Stadtmauern, die Türme, die Tore, der weiße Sandstrand und eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt. Sehr wichtig ist auch der Landwirtschaftssektor, unter dessen die berühmte Zwiebel aus Tropeagehört, die schon zur Zeit von Plinius der Ältere gekannt war. Die rote Zwiebel, schon seit zweitausend Jahre exportiert, hat einen sehr guten Ruf in Italien und in der ganzen Welt erhalten, aufgrund ihres süßes Geschmackes, eine Eigenschaft, die keine andere Zwiebelsorte hat. Diese Eigenschaft wird durch verschiedene Elemente begünstigt: das Mikroklima des Gebiets,mild im Winter und vor allem ohne plötzliche Temperaturschwankungen; die Meeresnähe und die besondere Bodenfruchtbarkeit. Die Cipolla di Tropea hat einen süßen Geschmack (weil sie reich an Zuckern ist, etwa Glukose und Laktose ), ist leicht verdaulich und hat eine intensiv rote Farbe. Die Geschichte von Tropea fängt in der Römerzeit an, als die ersten Dörfer sich der Küste entlang, ansiedelten. Aufgrund der charakteristischen Lage, da sich Tropea auf eine Meeresterrasse erhebt, hatte das Dorf eine sehr wichtige Rolle sowohl in der römischen Epoche, als auch unter der sarazenischen Herrschaft und, vor allem, unter den Normannen und den Aragonesen. Die Tradition erkennt Tropea eine Märtyrerin zu, aus der diokletianischen Verfolgung: S. Domenica. In sehr alten Zeiten war das Dorf Bischofssitz, es ist aber nicht möglich den genauen Zeitraum zu erläutern. Mit dem Untergang des Römischen Reiches, wurde das Dorf in Mauern umschlossen und so fing ein unabhängiges Leben an, obwohl es ein sehr umstrittenes Areal war; zwischen den 9. und 11. Jahrhunderten, wurde Tropea in der Tat, abwechselnd von den Byzantinern und den Arabern besetzt. Die Arabern besetzten es ein erstes Mal vom 840 bis zum 885, ein zweites Mal in 946 und ein drittes Mal in 985. Die Arabern errichteten einen Turm, Torre Lunga, auf dem höchsten Gebiet des Felsens, während die Byzantiner den Großteil der Stadtmauern bauten, die heute noch vorhanden sind, unter den Namen Mura di Belisario und die Aragonesen erbauten den Turm Mastra. Ungefähr im 12. Jahrhundert wurde die normannische Kathedrale erbaut. Für Tropea fingen sehr eifere Jahre an. Es wurde Bischofssitz, um dessen sich ein Ordenskapitel bildete und dann ein katholischer Priesterseminar. Im Laufe dieser Jahrzenten und aufgrund des sehr milden Klimas und des Hafens, der das Dorf mit den wichtigsten mediterranen Emporion-Märkte verbündete, wurde aus Tropea Wohnsitz einer großen und wohlhabender Adelsklasse. Die Stadt wurde immer reicher, aufgrund der erhaltenen Privilegien von den souveränen Herrscher Neapels. Während der Hafen es zu einem wichtigen europäischen Wein-Emporion machte, streckte der Stadtkern seine Gerichtsbarkeit auf 24 kleine Wohnsiedlungen aus, die Casali genannt waren. Im 15. Jahrhundert entstand die Akademie der Affatigati, die, bis zum 19. Jahrhundert, zur Blüte und Aufbewahrung einer bemerkenswerter kultureller Tätigkeit beitrugen. In den, an uns nächstliegenden, Jahrhunderten war Tropea Teil des Vizekönigreichs und danach des Königreichs Neapel. Mit der Vertuschung des antiken Naturapparats, am Ende des 19. Jahrhunderts, und die politische Kursänderung des 19. Jahrhunderts, zerfielen die Struktur einer langen glorreichen Vergangenheit und dessen Wohlstand.



 


Adresse Largo Municipio
  89861 Tropea (VV)
Telefonnummer 0963 61022
Fax 0963 6041202
Webseite www.comune.tropea.vv.it
 

 

Tourismus ist, ohne Zweifel, die wichtigste Einkommensquelle von Tropea. Zum Wachstum dieses Sektors haben, außer den Umweltbedingungen, auch die Entwicklung der Beherbergungsleitungen so wie die Verdopplung des Hafens beigetrugen. Spiaggia della Rotonda ist eine der schönsten Strände von Tropea: es ist von der Klippe San Leonardo und Felsblӧcken eingegrenzt, die diesen Strand von einer kleineren teilt. Spiaggia ‘a Linguata ist der größte Strand von Tropea, links grenzt es mit der Insel und rechts mit den Felsen I Missaggi. Dieser Strand, der von den Jugendlichen und den Tauchern bevorzugt wird, ist sehr weit und lang. Der Sandstrand ist weiß, während die ersten 5m des Meeresbodens von einem weiten und dichten Felsen bedeckt sind. Auf der linken Seite der Insel, befindet sich der Strand Marina dell’Isola, dessen Größe ziemlich verringert ist; die Umrundung der Insel ist stark empfohlen, um die Grotta del Palombaro zu erreichen. Jedes Jahr, am 15. August, beginnt auf diesem Strand die Prozession auf dem Meer, zu Ehren der Jungfrau Maria. Ein wunderschöner Strand ist Spiaggia del Convento, so genannt aufgrund des Klosters, der den Strand teilweise überschattet, und so einen faszinierenden Anblick erschafft. Der Strandsand ist fein und weiß. Ungefähr 1km vom Wohngebiet entfernt, befindet sich Spiaggia di Passo Cavalieri, mit Abstand, der größte Strand und sehr beliebt von Touristen und Ausflüger, da es auch zum Tauchen geeignet ist. Der Sand ist, auch in diesem Falle, weiß. Der kleinste und wenig besuchter Strand ist Spiaggia del Cannone.

Die Altstadt ist interessant und sehenswürdig. Hier befinden sich Kirchen, Portale und Bauwerke aus verschiedenen Epochen, man kann zwischen Marktstände spazieren, lokale Handwerksgeschäfte besuchen und zahlreiche lokale Produkte genießen in den vielen vorhandenen Restaurants. In Tropea befinden sich Ruinen von vielen Bauwerken aus der römischen Epoche; Bauwerke, die aus dem 16. – 17. Jahrhunderten stammen, mit spanisch aussende Balkone, Portale und Gärten, die sich auf Verbreiterungen und Gässchen öffnen. In Piazza Ercole, befindet sich ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, mit Granitfassaden, Nischen und Schmiedeeisengeländer, ehemaliger Adelsitz, zurzeit dient es als Niederlassung verschiedener Kulturvereine. Der Platz streckt sich auf Corso Vittorio Emanuele, bis zu einem Meeresbalkon, von dessen man, auf der rechten Seite die Klippe S. Leonardo sehen kann und auf der linken Seite das kleine Inselchen S. Maria.

Unter den wichtigsten religiösen Konstruktionen, gibt es die Kathedrale aus normannischem Ursprung, mehrmals aufgrund der Erdbeben umgebaut, bis zum Anfang der Zwanziger Jahre, als es renoviert wurde und die ursprüngliche Form wieder erhielt. Die Kathedrale bewahrt zahlreiche Kunstwerke auf, unter dessen einen schwarzen Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert; La Madonna del Popolo mit Kind und Engel, eine Marmorskulptur von Fra‘ Agnolo da Montorsi, aus dem Jahre 1555; ein wertvoller Ziborium, des 15. Jahrhunderts, aus der toskanischen Schule; eine byzantinische Kunst nachahmende Leinwand, die sich auf dem Jahr 1630 datieren lässt und, die die Schutzheilige von Tropea darstellt, La Madonna di Romania. Der Dom ist zum Palazzo Vescovile verbunden, durch einen Steinlaubengang, der aus dem 14. Jahrhundert stammt. Im Wohngebiet befindet sich die Kirche San Francesco, die in 1295 erbaut wurde; in dessen Inneren kann man Freskenreste betrachten, die aus dem 14. Jahrhundert stammen und die gotische Kapelle S.Pietro ad Ripas. Sehr sehenswürdig sind, außerdem, die Kirchen S.Maria della Neve, del Carmine, del Gesù, dell’Annunziata. Der Santuario di Santa Maria dell’Isola ist sehr beeindruckend und faszinierend, bekannt weil es einst eine Benediktinerwallfahrtskirche war, in der Renaissanceepoche wurde es eine dreischiffige Basilika und die äußere Fassade musste nach dem Erdbeben von 1905, wieder aufgebaut werden. Das Inselchen, wo sich die Wallfahrtskirche erhebt, ist ein beliebtes Besuchsort, von großer Umwelt- und Kunstinteresse.

Der Hafen von Tropea besteht aus einem Hafendamm von 500 m mit nordöstlicher Richtung und aus einem Unterwasserdamm von 210 m mit nördlicher Richtung. Auf der inneren Seite des Unterwasserdamms, befinden sich drei Landungsbrücken, während auf dem Hafendamm wurden sechs Schwimmdocke angebracht. Beim Handelspier gibt es einen Kai, der für den Verkehr von Passagier-, und Notfallmotorschiffe verwendet wird.

Der Museo Diocesano in Tropea, wurde in 2004, in den Räumen des ehemaligen Episkopats geöffnet, es hat einen Eingang auf via Roma, das direkt auf einen Laubengang gibt, der aus der Staufer-Epoche stammt, ein Beweis der ersten Phase des Bauwerks, in dessen Innenräumen sich einige Statuen finden, die aus den 16. und 17. Jahrhunderten stammen. Auf dem ersten Flur befindet sich eine archäologische Ausstellung, hier kann man Funde aus dem Frühgeschichten Zeitraum besichtigen, die aus Tropea stammen und aus dem angrenzenden Hügelgebiet. Ein Raum wird für die Funde der Ausgrabungen in Largo Duomo benützt, u. zw. eine Nekropolis aus der Spätantike (5.-6. Jahrhunderte), mit einige seltene Hӧhlengräber, die Grabsteine mit Inschrift einfassen, die als sehr wichtiger Sprach- und Kulturbeweis, jener Jahren dienen. Im höheren Flur, ist das vorhandene Material in zwei thematische Bereiche untergeteilt, mit der katechetischen Tätigkeit der kirchliche Museen verbunden, so wie mit den Materialien der Artefakte. Viele Altarbilder, die aus den örtlichen Kirchen und aus der barocken Kathedrale stammen, sind hier ausgestellt; sehr sehenswürdig ist das mittelalterliche Gemälde mit goldener Grundierung, Madonna della Grazia und Madonna con Santi Francescani aus der sizilianischen Schule des 17. Jahrhunderts. Beachtenswert ist die üppige Sammlung von Statuen und hölzerne Büste, fast alle mit typisch barocke Goldblattdekorationen, unter dessen Sant'Antonio col Bambino von Diego da Careri und vor allem der hölzerne Kruzifix, der an die Bottega del Cagini zuerkannt wurde. Aus dem Schatz der Kathedrale möchte man auf einige hervorragende Werke deuten, u. zw.: ein seltenes gotisches Bischofsstab, ein Werk aus dem 15. Jahrhundert; Portelle della Madonna di Romania (1704), aus der neapolitanischen Schule; liturgische Gegenstände und eine lebensgroße Statue der Santa Domenica, die, in 1783 vom neapolitanischen Silberschmied, Francesco Avellino, erschafft wurde. Sehr interessant ist auch die Ausstellung, der Liturgischen Gewänder, mit Gewebe, schon aus dem 16. Jahrhundert stammend; einige Marmorbruchstücke, u. a. Familienwappen und die Grabplatte von Andrea de Rogerio (14. Jahrhundert); zuletzt gibt es den Ausstellraum „Giuseppe Grimaldi“, der für Konferenzen benützt wird, mit der Kapelle „De Paù“, die vom gleichnamigen Bischof im Jahre 1700 gewollt wurde, der noch das originelle Majolika- Fußboden von Vietri hat.



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