BIVONGI

Bivongi ist im Tal des Stilaro, am Fuße vom Monte Consolino situiert. Die Ortschaft befindet sich an der Grenze zwischen der Provinz Reggio Calabria und Catanzaro, in einer Umgebung, die reich an natürlichen und landschaftlichen Schätzen großer Bedeutung ist. Die Geschichte von Bivongi findet ihre Wurzeln im Jahr 1000. Das erste Dokument, das die Existenz von Bivongi bezeugt, ist das Brebion, das ungefähr im 1050 den griechischen Namen Bobònges aufweist. Im Brebionwerden die Merkmale der dort gelegenen Kloster beschrieben. Es beweist auch, dass die Seidenraupe gezüchtet wurde. Bobongesist aus zwei ehemaligen geschlossenen Ortschaften entstanden, die erste, Mangiuni, in welcher das byzantinische Kloster von San Nicola steht und die zweite Ortschaft, Abatìa und Casale, wo sich die Kirche des Heiligen Geistes befindet. Die Güter von Bobonges gehörten dem Kloster von Arsafia. In der byzantinischen Epoche war Bobonges vom Kloster von Arsafia abhängig, wessen Ruinen in der Gemeinde Monasterace, in der Nähe des Flusses Stilaro, liegen. Ruggero der Normanne gewährte das Kloster der Kartause von Serra S. Bruno.




 


Adresse Viale G. Matteotti
  89040 Bivongi (RC)
Telefonnummer 0964 731185
Fax 0964731476
Webseite www.comunebivongi.gov.it/
 

 

Im höher gelegenen Teil des Wasserlaufs vom Fluss Stilaro, kann man den wundervollen Wasserfall des Marmico – einer der höchsten Wasserfälle Italiens – bewundern. Die Kaskade befindet sich im Tal Folea, auch salto di Marmarico genannt, was so viel wie langsam oder schwer bedeutet. Dieser Name kommt daher, dass obwohl das Wasser ständig runterfließt, es scheinbar unbeweglich aussieht. Es ist mit seinen 120 Metern Höhe, der höchste Wasserfall des südlichen Appennins. Der Kaskade des Marmarico wurde die Würdigung Meraviglia italiana (italienisches Wunderwerk) verliehen. In unmittelbarer Nähe des hohen Teils des Flusses Stilaro befinden sich zahlreiche Exemplare des seltenen Farns Woodwardia Radicans. Die Farne machen zusammen mit den vielen Orchideen, die im Gebiet vorhanden sind, aus dem Stilarotal eines der wohl, aus botanischer Perspektive, interessantesten Zonen Italiens.

Neben der charakteristischen Altstadt, kann man in Bivongi die antike Mutterkirche bewundern, die in ihrem Innern verschiedene Werke lokaler Künstler bewahrt. Die jüngsten Restaurierungsarbeiten, haben die Überreste einer primitiven Kultstätte und eines Altars aus dem 1300 ans Licht gebracht. Die aktuelle, aus dem 18. Jahrhundert stammende Kirche, wurde nach dem Erdbeben im 1783 vervollständigt und heißt San Giovanni Decollato. Das Kloster von San Giovanni Theristis, das im 11. Jahrhundert erbaut wurde, ist das einzige orthodoxe Kloster Italiens. Zur Zeit ist hier eine Klostergemeinschaft, die zur rumänischen, orthodoxen Diözese Italiens gehört, ansässig. Die Kirche von Mamma Nostra (wörtlich “unsere Mutter”), ist ein Werk aus dem 17. Jahrhundert und befindet sich in Bivongi. Der Bau begann im 1610 auf den Grundmauern einer Kirche, die zuvor demoliert wurde. Die Kirche wurde teilweise durch das Erdbeben vom 1783 zerstört. Das Mulinu do Furnu (Ofenmühle) ist ein Denkmal, das von den Zisterziensermönche erbaut wurde, um die “Galena”, das Hauptmineral des Bleis, zu zerbrechen und war der Bauersarbeit gewidmet. Die “Galena” wurde aus dem Bergwerk der Ortschaft Argentera geschöpft und anschließend im Ofen, welcher der Mühle den Namen verleiht, geschmolzen. Die Mühle wird vom Ecomuseum als Informationszentrum für die Führung desselben gebraucht.



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