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Caloveto (CS)

Das Land der Höhlen

Caloveto ist eine kleine Stadt im Hinterland von Cosenza, nicht weit vom Ionischen Meer, und liegt unmittelbar auf einem Steilhang.
 
In den charakteristischen Gassen des historischen Zentrums, von denen viele nur zu Fuß zu erreichen sind, kann man Gebäude aus dem 18. Jahrhundert und eindrucksvolle Panoramaaussichten bewundern.
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Das Gebiet von Caloveto gibt Zeugnis des Tunnelbaus über Tage, der in dem zarten Tuffstein ausgeführt wurde, in dem die Dörfer der Gegend liegen.
 

Das Dorf erstreckt sich entlang eines Hügelkammes, der am Meer ansetzt und ein Vorläufer der Sila Grande ist; an der rechten Talseite fließt der Fluss Trionto.
 Die Gründung des ersten bewohnten Kerns ist einer Gruppe von Acemeti-Mönchen zuzuschreiben, die einige Höhlen in den Felsen gruben und diese sowohl als Kloster, in dem der Heilige Johannes der Kalybit verehrt wurde, als auch als Kirche und zur Wasserversorgung der sich nach und nach im Dorf ansiedelnden Bewohner nutzten. Im Laufe der Zeit scharte das dem Heiligen gewidmete Kloster eine landwirtschaftliche Gemeinschaft um sich, aus der der erste bewohnte Kern von Caloveto entstand.
 Ein großer Teil des religiösen Erbes von Caloveto ist im Diözesanmuseum ausgestellt, das Objekte aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert beherbergt, darunter Monstranzen, Kelche, Pyxiden und Kerzenständer von bemerkenswerter Verarbeitung. Die Mutterkirche mit einer Fassade im romanisch-byzantinischen Stil hat einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes und im Inneren befinden sich ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, eine Holzstatue des heiligen Josef und ein vergoldeter Bronzekelch aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die heutige Struktur der Kirche dürfte auf das 14. Jahrhundert zurückgehen, und obwohl die Rosette und der obere Teil des Pfeilers des Taufbeckens die Jahreszahl 1542 tragen, bezieht sich dies wahrscheinlich eher auf die erste Restaurierung des Bauwerks als auf seine Errichtung. Um die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden an den Gotteshäusern weitere Änderungen vorgenommen.
 Über einen Pfad gelangt man vom alten Ortskern aus an die Hänge des Dorfes, wo man die in den Felsen gegrabenen Höhlen von San Giovanni bewundern kann, wo einst die einsiedlerisch lebenden Klausner Zuflucht suchten. In den Hügeln, die das Dorf umgeben, können Sie auf verschiedenen Naturpfaden wandern, in der Nähe des Cozzo del Pupatolo gibt es einen ausgestatteten Picknickplatz.
 Während des Patronatsfestes von San Giovanni Calibyta, das am 15. Januar stattfindet, werden neben der Prozession des Heiligen auch typische volkstümliche Wettbewerbe organisiert. In den Monaten Juli und August gibt es zahlreiche Kultur- und Freizeitveranstaltungen, auch aufgrund der Anwesenheit vieler Auswanderer, die während der Sommerferien in ihre frühere Heimat zurückkehren. Die Messe vom 13. Mai findet in Ponte Trionto statt und geht sehr weit zurück. In der Weihnachtsnacht und an Silvester werden der Tradition gemäß auch heute noch Feuer auf den Plätzen abgebrannt, um die herum die Menschen zum Klang der Dudelsäcke tanzen.

 
Caloveto
 
Die Einsiedlerhöhlen

Das Gebiet von Caloveto gibt Zeugnis des Tunnelbaus über Tage, der in dem zarten Tuffstein ausgeführt wurde, in dem die Dörfer der Gegend liegen. Hunderte und Aberhunderte Jahre alte Höhlen, die Exilanten, Asketen, Anchoriten, Einsiedlern und Heiligen Zuflucht boten, in jüngerer Zeit aber auch Vertriebenen und Banditen Unterschlupf gewährten.
 Dabei handelt es sich um künstliche Höhlen, die vom 7. bis ins 8. Jahrhundert von geduldigen kalabrisch-griechischen Mönchen, so genannten „Basilianern“, angelegt wurden, die auf der Flucht aus den Gebieten des Byzantinischen Reiches Unterkünfte, Kirchen und Klöster darin begründeten. Mit dieser Technik erbauten sie die bedeutende Anlage des Klosters San Giovanni Calibyta, die dem Dorf seinen Namen gab.
 Die Höhlen von San Giovanni Calibyta sind eng mit der Entstehung von Caloveto verbunden, denn um diese ersten Höhlen herum entstand eine Ansammlung von Häusern, die im Laufe der Zeit einer kleinen landwirtschaftlichen Gemeinschaft Unterschlupf boten und die Grundlagen für das spätere Caloveto bildeten.

 
Caloveto
Sehenswürdigkeiten

Gegenüber der Mutterkirche befindet sich die Chiesa del Carmine, auch „Donna Aurora“ genannt, weil sie von einer Adeligen (Donna Aurora Mazziotti in Pirelli) zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Kapelle errichtet wurde, die an den den Stadtplatz dominieren Palazzo des Barons De Mundo angebaut ist. Die Restaurierung nach der Instandsetzung aus dem Jahr 1992 gab der Kirche zwei Jahrhunderte ihrer wertvollen Geschichte zurück. Auch die Kapelle, die dem heiligen Antonius von Padua gewidmet ist und jedes Jahr im Juni zum Ziel zahlreicher Wallfahrer wird, wurde kürzlich restauriert und verschönert.
In der Nähe der Kapelle des Heiligen Antonius von Padua befindet sich die Ruine der Chiesa di Santa Rita, einer Kirche, deren Grundriss die Form eines lateinischen Kreuzes aufweist. Die Ursprünge der Chiesa dell'Annunziata mit ihrem lateinischen Grundriss reichen besonders weit zurück; heute dient sie als elegant umstrukturierter Pfarr- und Betsaal im Zentrum des Dorfes; in der Vergangenheit lag sie stattdessen außerhalb des bewohnten Gebietes und beherbergte die Zönobiten.
 Unter den zivilen Denkmälern sticht der Palazzo de Mundo hervor, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in quadratischer Form erbaut wurde und sich im Hauptteil des Dorfes befindet. Der Palazzo Comite, ein eindrucksvolles Gebäude aus dem 18.
Jahrhundert im Herzen des historischen Zentrums, verfügt über einen charakteristischen überdachten viereckigen Innenhof, um den herum sich das Gebäude entwickelte, und eine in den Felsen gegrabene Höhle. Casa Caruso ist ein architektonischer Komplex von beträchtlichem künstlerischen Interesse aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er wurde auf einem felsigen Hügel errichtet, der das darunter liegende Tal überragt, und zeigt deutliche Spuren landwirtschaftlicher Verwendung, wie z.B. die Olivenverarbeitung: Ölmühlen, Pressen, Mühlsteine und verschiedene Geräte. Die Mühle zeichnet sich durch eine Reihe von Rundbögen und eine Loggia sowie ein mit Rillen geschmücktes Gesims aus der Zeit des Neoklassizismus aus.

Der Palazzo Pirelli, ein sehr altes Gebäude aus dem ersten Jahrtausend, das ursprünglich als Kloster von Mönchen genutzt wurde, die dem Bildersturm entkommen waren, hat mehrere Umbauten erfahren. Es erhebt sich über dem Felsen, in dessen Bauch sich die Höhlen von San Giovanni befinden.

 
Caloveto
 
Gastronomie

Die lokalen gastronomischen Gewohnheiten stehen im Einklang mit den Strömungen der umliegenden Gegend, die bescheidende und schmackhafte Zutaten bevorzugt, um den Tisch mit traditionellen Rezepten zu decken, deren Ursprung zumeist in der Antike liegt.

Eine der Spezialitäten ist das Gericht Sardellina con sale e pepe, das man am besten zusammen mit dem ausgezeichneten Wein aus den Weinbergen vor Ort genießt.

 


 


Adresse Piazza dei Caduti, 24
  87060 Caloveto (CS)
Telefonnummer 0983 63005
Fax 0983 63900
Webseite http://www.comune.caloveto.cs.it/
 

 

Im Zentrum des Dorfes erhebt sich Palazzo de Mundo, das Gebäude charakterisiert sich aus einer viereckigen Form und wurde anfangs des XX. Jahrhundert gebaut. Im Herz der Altstadt befindet sich Palazzo Comite des XVIII. Jahrhundert, die auch eine Grotte und einen besonderen viereckigen Hof einbezieht.  Künstlich bemerkenswert  ist Casa Caruso, ein neoklassisches Haus in der zweite Mitte des XIX. Jahrhundert, auf einem felsigen Hügel überhängend zum Tal, gebaut wurde.

Der Tal enthält die Zeichen der alten Landesarbeiten: verschiedene Geräte und noch Ölmühle, Presse, Mühlsteine u.s.w. Die Ölmühle charakterisiert sich aus Rundbogen, und neoklassische Arkade und Kranzgesims.

Ein sehr altes Gebäude des erstens Jahrhunderts ist Palazzo Pirelli, am Anfang wurde als Kloster für die Mönchen aus der ikonoklastische Verfolgung entkommen. Auch dieses Gebäude befindet sich auf einem felsigen Hügel überhängend zum Tal, wo die Grotten von St. Giovanni ausgehöhlt sind. Im Stadtbezirk Serra, nicht weit vom Wohnort befindet sich Casale Comite, aus Anfang Jahrhundert. Es war das Haus des adligen Rechtsanwalts Caloveto, der sich das pulsierende Zentrum der kulturellen und wirtschaftlichen Gelegenheiten erwies. 

Die lateinische Kirche von St. Anna wurde während Sangineris Herrschaft gebaut, weil das Kloster St. Giovanni Calibita unangemessen für die wachsende Wohngemeinschaft wurde.

Das Gebäude, heute Heilige Mutter Kirche, ist von vielen Restaurierungen betroffen worden und zu Ehren von St. Giovanni Calibita sein Name verändert worden. Im normannischen Stil gebaut, an der Haupt Fassade erscheinen drei Rosetten: die Eine und Größere ist in der Mitte und die Zwei sind  kleiner und seitlich. Lateinisches Kreuz Kirche ist aus drei Kirchenschiffe, Tonnendach mit Fresken aus Ölgemälde Szenen bemalt.

Auf der linken Seite des Pfarrhauses ist eine gemalte Leinwand von Aldo Moschetto, im Jahre 1995 geschützt. Sie stellt „ Glorreiches Tod von St. Giovanni Calibita“. In der letzten Zeit ist ein Museum von Heiligen Kunst eingerichtet worden, wo man verschiedene heilige Stücke der Jahren 600, 700 und 800 bewundern kann.

Die Kirche des Carmine befindet sich vor der Heilige Mutter Kirche und ist „Donna Aurora“ genannt, weil Anfang des  Jahres 800 die Adlige Aurora Mazziotti  in Pirelli Wille gebaut wurde, als angrenzende Kapelle zum De Mundos Baron Gebäude, vorherrschend den Hauptplatz des Dorfes.

Die letzte Restaurierung hat den Wert zwei Jahrhunderte Geschichte zur kleinen Kirche wieder eingesetzt.

Aus dem Wohnort erhebt sich die St. Antonio di Padua Kirche, seit kurzer Zeit wieder restauriert und Pilgerfahrtziel im Juni.  

In der Gegend befindet sich die Ruine der St. Rita Kirche mit lateinischem Kreuz.

Die St. Annunziata Kirche, auch mit lateinisches Kreuz, wurde sorgfältig restauriert und heute ist Sitz eines Pfarroratorium im Zentrum der Stadt, während in der Vergangenheit befand sich außer der Stadt und die Cenobiten Mönche zu Gast hatte. 



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