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Lungo la Costa degli Dei

Zwischen Traumstränden bis hin zur Heimat der Mittelmeerkost.

Von Pizzo Calabro bis Nicotera,
zwischen Traumstränden bis hin zur Heimat der Mittelmeerkost.

 
Etappe - 130 km

Pizzo - Piazza della Repubblica - Pizzo VV • Mappa Vai alla mappa
Tropea - Corso Vittorio Emanuele - Tropea VV • Mappa Vai alla mappa
Capo Vaticano - Strada Comunale - Capo Vaticano VV • Mappa Vai alla mappa
Nicotera - Corso Giuseppe Garibaldi - Nicotera VV • Mappa Vai alla mappa
Regionaler Naturpark Serre - Via Certosa - Serra San Bruno VV • Mappa Vai alla mappa

Für alle
Route mit dem Auto
Frühling/Sommer/Herbst
 

Unter den vielen Landschaftswundern Kalabriens zählt die Küste der Götter vielleicht zu den berühmtesten Abschnitten. Mit diesem Namen bezeichnet man den 55 km langen südlichen Küstenabschnitt am Thyrrenischen Meer von Pizzo Calabro bis Nicotera, der morphologisch gesehen sehr abwechslungsreich ist und das sogenannte Horn Kalabriens abgrenzt.
Der Name ist in diesem Fall wirklich eine Garantie: Die Küste heißt der Götter, weil sie Traumbilder wachruft! Tatsächlich gibt es weiße Strände, ein kristallklares Meer und einen Meeresgrund voll wunderbarer Lebensformen, die jeden Taucher in Erstaunen versetzen.
Wenn man der Küstenstraße von Norden nach Süden folgt, trifft man auf Orte, die mehr als nur einen Besuch wert sind, z.B. Pizzo Calabro, Tropea, Capo Vaticano und Nicotera. Und der wunderschöne Regionale Naturpark Serre.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Pizzo Calabro ist eine der schönsten und bekanntesten Städte von Vibo, mit einem der malerischsten Ortsteile der Küste, am Hang eines bezaubernden Vorgebirges, das sich steil zum Tyrrhenischen Meer erhebt, mitten im Golf von Sant'Eufemia.
Die ganze Ortschaft ist eine Schatztruhe geschichtsreicher, faszinierender Orte, die es zu entdecken gilt, wie die kleine Kirche von Piedigrotta, ein wunderbares Kunstwerk, in dem sich Mythen und Legenden verflechten und das sich eines ganz besonderen Rekords rühmt, da es in der Besucherzahl selbst die berühmteren Bronzestatuen von Riace übertrifft.
Allseits berühmt ist die Burg Gioacchino Murat und das Trüffeleis Tartufo di Pizzo, eine gastronomische Berühmtheit lokalen Ursprungs.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Weiter südlich liegt stattdessen Tropea, die Perle des Tyrrhenischen Meeres, einer der national und international meistbesuchten Orte Kalabriens. Der obere Teil bietet dem Besucher eine romantische Altstadt voller Leben, mit Restaurants, Handwerksläden und engen Gassen voller Geschichte. Der untere Teil liegt direkt am Meer und bietet einen kleinen Hafen mit Blick auf die nahen Äolischen Inseln und die Vulkaninsel Stromboli. Die Strände von Tropea sind einfach bezaubernd, das Meer ist durchsichtig und kristallklar. Im Juli findet das Festival der Schwarmfische und der roten Zwiebel von Tropea statt, einem weiteren berühmten Produkt der Region. Schlendert man durch die engen Gassen von Tropea, so kann man nicht umhin, als wahre Gemüseketten zu bewundern, die an den Hausmauern gleich neben den Haustüren hinabhängen und unverwechselbare purpurrote Pinselstriche herbeizaubern.

 
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Weiter südlich befindet sich das Vorgebirge Capo Vaticano (Gemeinde Ricadi), das bis zu 124 Meter emporragt und aus einem speziellen weißgrauen Granit besteht, der in der ganzen Welt wegen seiner geologischen Besonderheiten untersucht wird. Die eindrucksvolle Küste und das kristallklare Meer mit seinem fischreichen Meeresgrund machen Capo Vaticano zu einem Muss für Taucher und Touristen, die aber auch ein großes Interesse für das nahe faszinierende Hinterland haben, das sie mit seinen typischen Produkten wie die 'nduja di Spilinga und den Pecorino-Käse von Monte Poro anlockt.

 
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Der am südlichen Ende der Küste der Götter gelegene Strand Nicotera ist einer der meistbesuchten Küstenstrände. Dieser Ort ist auch als die Heimat der Mittelmeerkost bekannt: Hier studierte ihr Begründer, der amerikanische Professor Ancel Keys, zwischen '57 und '69 die besondere Langlebigkeit der Ortseinwohner und verband sie mit dem täglichen Verzehr der lokalen Produkte. Die Mittelmeerkost ist seit 2010 ein immaterielles Kulturerbe der UNESCO, das Kalabrien mit einem Ende 2017 verabschiedeten Sondergesetz zu schützen beschlossen hat.

 
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Naturliebhaber täten jedoch auch gut daran, einen Ausflug ins Landesinnere zu wagen, um die Wunder eines Ortes wie z.B. der Regionale Naturpark Serre zu entdecken. Diese 17.000 Hektar große Grünoase umfasst 26 Gemeinden, die sich über die Provinzen Vibo Valentia, Catanzaro und Reggio Calabria erstrecken, und wurde 2004 zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Serre bilden eine recht komplexe Gebirgsgruppe von hohem naturlandschaftlichem Wert, die sich im Süden mit dem Aspromonte-Massiv verbindet. Der Park zeichnet sich durch große Wälder, die mediterrane Macchia, Weideflächen und landwirtschaftliche Nutzpflanzen aus.
Von großer Bedeutung sind in den Serre die Kultstätten, wie die jahrhundertealte Abtei der Kartäusermönche von Serra S. Bruno, eine der wenigen, in denen noch Mönche leben, und das Grab von San Bruno di Colonia, Begründer des Kartäuserordens, sowie Zeugnisse der Industriearchäologie aus der Zeit der Bourbonen.
Es gibt zahlreiche Quellen, Wildbäche, Fiumare und atemberaubende Wasserfälle, z.B. die imposanten Marmarico-Wasserfälle, die sich mit einem Höhenunterschied von 90 m in den Stilaro stürzen.
Die Fauna der Serre besteht heute hauptsächlich aus Wildschweinen, Füchsen, Dachsen, Wildkatzen, Wieseln, Steinmardern, Hasen und, unter den Vögeln, Graureihern, Uhus, Wiedehopfen, Wanderfalken und Grün-, Rot- und Schwarzspechten.
Ein absolutes Muss für alle, die die Wunder der Natur erleben wollen.

 
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Food tipps

Aphrodisiakum, Antiseptikum, Anästhetikum, Diuretikum, Antirheumatikum, schützt vor Erkältungen und Grippe und vielem mehr: die Rote Zwiebel Cipolla Rossa di Tropea Calabria IGP (g.g.A.) ist eines der berühmtesten Produkte der Region und bildet die Grundlage vieler typischer Rezepte und auch Hausmittel. Es gibt sie in drei Formen: kreiselförmig (runde Zwiebel aus Tropea) und süß, außen leuchtend rot und innen tresterrot; stumpf-kegelförmig und süßsauer schmeckend; oval von intensivem Geschmack. Heute findet man sie in der lokalen Küche (aber nicht nur) in derart vielen Rezepten, dass sie die Petersilie als Grundzutat beinahe übertrifft: von Suppen bis zu Omeletts, von Marmeladen bis hin zu Salaten, wo ihr knackiger Genuss roh zur Geltung kommt.

 
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Als eines der Produkte, das die würzige Seele Kalabriens am besten zum Ausdruck bringt, verdankt die 'nduja ihren Namen dem französischen Andouille, „Innereien“, da sie einst aus den Innereien vom Schwein und scharfem Chili hergestellt wurde. Es handelt sich um eine weiche und vor allem äußerst scharfe Streichwurst, die aus einem bestimmten und genau abgegrenzten geografischen Gebiet stammt, auch wenn ihre Wahlheimat nach wie vor Spilinga an den Hängen des Monte Poro bleibt. Die 'nduja, die unter den Fans starker Geschmackerlebnisse sehr beliebt ist, wurde einst mit den Resten aus der Verarbeitung anderer kalabrischer Wurstwaren hergestellt. Noch heute findet man Hersteller, die sie noch auf diese Art und Weise produzieren; andere verwenden Speckstreifen aus dem Unterbauch, Fleisch von Schulter und Keule. Anschließend wird natürlich getrockneter, ausschließlich kalabrischer Chili beigemischt, der ihr ihre typische feuerrote Farbe und ihr unverwechselbares Aroma verleiht. 'nduja schmeckt ausgezeichnet als Aufstrich auf Brot oder Pizza, als Vorspeise oder kann auch zur Zubereitung von Crostini oder Bruschetta, aber auch als Soßenzutat für Pasta verwendet werden.

 
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Das Eis Tartufo di Pizzo Igp ist das erste Eis Europas, das dank der Qualität seiner handwerklichen Herstellung das g.g.A.-Zeichen erhalten hat. Im Handel gibt es natürlich viele industrielle Versionen dieser Süßspeise, die aber absolut nichts mit dem Original zu tun haben: Um den echten Tartufo di Pizzo IGP zu kosten, muss man nach Pizzo Calabro fahren, wo diese Köstlichkeit 1952 im Café Gran Bar Excelsior kreiert wurde. In jenem Jahr blieb der Eishersteller Giuseppe De Maria anlässlich einer wichtigen Hochzeit ohne Eisformen für die zahlreichen Gäste. So hatte er die Idee, in die Handmulde eine Portion Haselnusseis auf eine Schicht Schokoladeneis zu legen, füllte das Ganze mit geschmolzener Schokolade und wickelte alles in Zuckerpapier ein, wodurch es die typische Form von Trüffeln erhielt. Diese improvisierte Kreation wurde zu einem echten Erfolg, so dass das Lokal und die ganze Ortschaft Pizzo Calabro umgehend an Berühmtheit erlangten. Diese handwerkliche Methode hat sich nicht geändert, und so wird dieses Eis auch heute noch auf die gleiche Weise hergestellt. Was es jedoch einzigartig und unnachahmlich macht, ist die Qualität der Zutaten und der Einsatz sehr alter Maschinen.

 

Monte Poro ist eine kleine Hochebene zwischen den Ortschaften Ricadi und Nicotera und endet im Westen mit dem hohen Vorgebirge Capo Vaticano, so dass es auch die Küste der Götter mit einschließt. In diesem Gebiet wird seit der Antike einer der besten Schafmilchkäse Süditaliens hergestellt: Pecorino del Monte Poro. Dieser besondere Käse wird aus der Verarbeitung von Schafmilch erzeugt. Es sind Schafe der Rasse Comisana, Sarda und in einigen Fällen Malvizza, die sich auf den natürlichen Weideflächen an den Abhängen dieser Hochebene ernähren. Vor der Reifung des Käses wird die Rinde mit Olivenöl und Chili bestrichen, wodurch die Oberfläche ihre charakteristische orange Farbe erhält.
Pecorino di Monte Poro kann bereits nach drei Monaten Reifezeit verzehrt werden, entfaltet aber seinen besten Geschmack erst nach seiner mittleren Reifezeit von fünf bis sechs Monate oder einem Jahr. Wie alle Schafkäsesorten Kalabriens ist auch dieses Produkt in der Küche vielseitig verwendbar und hat die Feinschmecker aus aller Welt erobert.

 

 



 


 



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