Palmi (RC)

PALMI

Gesetzt wie ein Juwel zwischen den Felsen des monte Sant'Elia, genießt Palmi eine herrliche Natur, umgeben von Bergen und dem Meer. Die Stadt liegt in der Tat am Fuße des monte Sant'Elia (m. 584), welches den Besuchern ermöglicht mit dem Blick durch den Horizont die scharfen Grenzen der Äolischen Inseln und Sizilien zu skizzieren, in einer eindrucksvollen Demonstration. Von diesem Berg, wo sich die Felsen des Teufels befinden, ist es möglich Stromboli und die Inseln zu bewundern; nach Norden schauend (vom Turm der Taureana) dominiert die grüne Ebene von Gioia Tauro, während man in Richtung Süden die unendlichen Nuancen der Costa Viola schätzen kann, bis zur Tonnara von Palmi in der Nähe des unverkennbaren "scoglio dell'ulivo", eine natürliche Wasserscheide zwischen der Landschaft der "Steingärten” und die des "Olivenwald". Dieser Berg, mit seinen Terrassen und Aussichtsblick auf das Tyrrhenische Meer, ist eines der schönsten Plätze von Kalabrien. Sehr alt sind die Ursprünge von Palmi, dessen Wurzeln bis in die Welt der antiken Griechen reichen. Der Name der Stadt stammt von den vielen Palmenbäumen, die zusammen mit jahrhundert alten Olivenbäumen hier ihren natürlichen Lebensraum gefunden haben. Ein heftiges Erdbeben hat im Jahr 1908 die Stadt dem Erdboden gleichgemacht und Hunderte Opfer verursacht, sowie prächtige architektonische Relikte der Vergangenheit, wie die kostbare Kathedrale und ein Theater, komplett zerstört. Die Gastronomie von Palmi hat seine Wurzeln in der mediterranen Tradition und bietet aber auch würzige und sauere Noten, typisch der arabischen und spanischen Küche. Wie in vielen anderen Küstenorten von Reggio Calabria, ist der Hauptbestandteil von vielen Gerichten der Schwertfisch , auf unterschiedliche Weise vorbereitet: Gegrillt in salmoriglio - Soße spanischer Herkunft auf Basis von Öl, Zitrone, Knoblauch, Salz, schwarzem Pfeffer, Petersilie und Oregano – bemehlt in einer Pfanne “alla ghiotta" - gefüllt, nach arabischem Rezept, mit Brösel, Kapern, Oliven und schwarzem Pfeffer, manchmal auch mit Rosinen und Pinienkernen - und dann gedünstet oder gekocht, gewürzt mit den verschiedensten Soßen, auf der Basis von Tomaten und Kapern oder Knoblauch und Chili. Alle fünf Jahre findet am letzten Augustsonntag in Palmi das Fest zu Ehren Madonna della Lettera (Madonna des Briefes) statt und die faszinierende Prozession der "Varia", eine Votiv-Maschine die von den Gläubigen durch die Straßen des Dorfes gebracht wird. Aufregend sind die Erkundungen der neolithischen Höhlen der byzantinischen Felseneinsiedlung von Tarditi, um die Mythen, Legenden und Geschichten von vergrabenen Schätzen lauern.



 


Adresse Piazza Municipio
  89015 Palmi (RC)
Telefonnummer +39 0966 262111
Fax +39 0966 262227
Webseite www.comune.palmi.gov.it
 

 

Die Stätte von Taureana, mit seinen aktuellen drei Hektar von etwa 10 geschätzten Hektar der römischen Stadt, besetzt den zentralen Teil eines Plateaus der Tyrrhenischen Küste zwischen Capo Vaticano, der Straße von Messina und der weiten Ebene von Petrace, Anuco Metauros. Es liegt nur wenige Kilometer entfernt vom Stadtzentrum von Palmi und wurde realisiert mit APQ Gelder des Kulturerbe Kalabrien und finanziert von der Provinzverwaltung von Reggio Calabria, eröffnet am 17. September 2011. Die Stätte trifft auf ein hohes wissenschaftliches Interesse als Standort einer Besiedlung der italischen Kultur und einer Siedlung aus der römischen Kaiserzeit, von Quellen dokumentiert: Tauriana. Die Eingriffe der Oberaufsicht für archäologische Erbe von Kalabrien, in systematischer Weise seit 1995, haben 4000 Jahre alte Überreste von Hütten aus der Bronzezeit ausgegraben und die urbanen Systeme der brettischen und römischen Stadt (IV BC - IV AD) mit ihren öffentlichen, heiligen und privaten Architekturen wie das Mosaic-haus, das Stadt-Heiligtum und die letzte große Entdeckung des Gebäude für Veranstaltungen.

Liegend auf einem Balkon der sanft zum Meer abfällt und von Süden durch den Hügel Sant'Elia geschützt, ermöglicht Palmi dem Besucher mit dem Blick durch den Horizont die scharfen Grenzen der Äolischen Inseln und Sizilien zu skizzieren, in einer eindrucksvollen Demonstration. Zusätzlich zu den goldenen Sandstränden der Tonnara, Pietrenera und Scinà, und dem umfangreichen Felsen der übersäten Küste in reizvollen Tälern und wundervollem Meeresboden, ist Palmi ein beliebtes Ziel für Taucher und bietet dazu Erfrischung in den Kiefernwäldern des Berges, welches es mit seinen Terrassen und überhängenden Aussichten auf das Tyrrhenischen Meer, eines der schönsten Orte von Kalabrien macht. Von diesem Berg aus, wo sich die roccia del diavolo befindet, ist es möglich den Stromboli und die Inseln zu bewundern; nach Norden schauend (vom Turm der Taureana) dominiert die grüne Ebene von Gioia Tauro, während man in Richtung Süden die unendlichen Nuancen der Costa Viola schätzen kann, bis zur Tonnara von Palmi in der Nähe des unverkennbaren "scoglio dell'ulivo", eine natürliche Wasserscheide zwischen der Landschaft der "Steingärten” und die des "Olivenwald". In Palmi befindet sich das Tauchzentrum, für diejenigen, die die wundervollen Tiefen der Costa Viola entdecken möchten. Der Strand von Marinella liegt eingebettet in den malerischen Klippen von Palmi, im Norden der Costa Viola, und kann vom Palmi-Zentrum durch die Straße erreicht werden. Dominiert vom Monte Sant'Elia, zwischen hohen und zerklüfteten Felsen, erstreckt es sich über ca. 2 km zu einer durchschnittlichen Tiefe von 50 m. Es bietet einen Kiesstrand, einen sandigen Meeresboden, klares Wasser und viele Fische dank der Riffvertiefungen. Vom Strand erreichen Sie den Gipfel des Berges Sant 'Elia (585 m.) in nur 8 Minuten. Marinella di Palmi ist in erster Linie von lokalem und einem aus dem Hinterland kommendem Tourismus betroffen. Tonnara di Palmi ist eine kleine Fraktion nördlich der Stadt Palmi, so genannt wegen der Anwesenheit einer “Tonnara” (Thunfisch verarbeitung) im letzten Jahrhundert. Tonnara di Palmi ist bekannt für seine breiten Strände, wo man jedes Jahr im Sommer einen großen Zustrom von Touristen zählt. Bemerkenswert ist der berühmte scoglio dell'Ulivo (Olivenbaumfelsen), ein geschnitzter Felsen durch die Jahrhunderte, auf dem, trotz der Verwitterungen der Natur und dem Verlaufen der Zeit, ein Olivenbaum gewachsen ist, der Jahr für Jahr diese Herausforderung erneuert.

Palmi, “die kulturelle Hauptstadt der Ebene", befindet sich in einer charmanten Lage in der Nähe des monte S. Elia, auf einer Terrasse die Punta Peloro dominiert, entlang der Küste Viola. Das Haus der Kultur "Leonida Repaci" beherbergt das Antiquarium, mit Erkenntnissen die hauptsächlich aus Palmi und von Taureana stammen; eine in Geschichte und Literatur von Kalabrien spezialisierte Bibliothek, die ein Erbe von mehr als hunderttausend Bände hat; die Gemäldegalerie mit Werken zeitgenössischer Künstler; die Kreideskulpturen des Bildhauers Michele Guerrisi; das Museum für Ethnographie und kalabrisches Folklore, das wichtigste des Südens, welches Gebrauchsgegenstände der kalabrischen Tradition enthält, wie Spindeln, Cues Büste, Trachten, usw. Für das architektonische Erbe, verdienen sich eine besondere Erwähnung: der Dom, in dem zwei Holzskulpturen des achten Jahrhundert und ein Silberbild der Madonna della Lettera aus dem XVI Jahrhundert bewahrt sind; die Kirche der Mönche oder des Kreuzes, welches ein hölzernes Kruzifix aus dem zwölften Jahrhundert beherbergt; die Kirche der Karmelitinnen, in dem man eine bemerkenswerte hölzerne Statue der Madonna del Carmine aus dem achtzehnten Jahrhundert bewundern kann. Sehenswert ist auch der Brunnen der Palme, erbaut vom Architekten Jommi und vom Bildhauer Sutera, im barocke-modernem Bernini Stil.

Interessante Kunstwerke sind in allen Kirchen des Palmi Gebiet verstreut.Sie sollten die Kathedrale besuchen, in dem zwei Holzskulpturen des achten Jahrhundert und ein Silberrahmen aus dem sechzehnten Jahrhundert der Madonna della Lettera aufbewahrt sind; die Kirche der Mönche oder des Kreuzes, in dem sich ein interessante Holzkruzifix aus dem zwölften Jahrhundert befindet; die Kirche der Karmelitinnen, mit einer interessanten Holzstatue der Madonna del Carmine aus dem achtzehnten Jahrhundert.

Der Hafen Taureana von Palmi liegt im Westen der Stadt. Der Wasserspiegel im Hafen beträgt etwa 40.000 Quadratmeter mit verschiedenen Tiefen: Es hat einen Tiefgang von 5 m an der Mündung und entlang der äußeren Mole und 3,5 m im Abschnitt des Starten der Boote (Dock und Folie) und entlang des verbleibenden Docks, und geht dann schräg nach unten in Richtung Null in Korrespondenz des unberandeten Ufer. Il porto è destinato a ricovero natanti ed imbarcazioni da pesca. Der Hafen sorgt für Zuflucht der kleinen Schiffe und Fischerboote.

Zu besichtigen ist das Haus der Kultur von Leonida Repaci, welches ein kleines archäologisches Museum beherbergt, eine in Geschichte und Literatur von Kalabrien spezialisierte Bibliothek (mit mehr als hunderttausend Bänden), eine Kunstgalerie und Skulpturen von Monteleone, Guerrisi, Jerace, Gullì, zusätzlich zu den Handschriften und den Reliquien der Meister Francesco Cilea und NA Manfroce. Im Haus der Kultur von Palmi befindet sich die an "Nicola De Rosa" gewidmete archäologische Abteilung, eingerichtet vor ein paar Jahren durch die Archäologische Oberintendanz von Kalabrien. Der Abschnitt bewahrt Funde aus der Gegend des heutigen Taureana Palmi und des Ortes Scinà, aus dem römisch-hellenistischen und imperial-römischen Alter. Die Taureana Stätte trifft auf ein hohes wissenschaftliches Interesse als Standort einer Besiedlung der italischen Kultur und einer Siedlung aus der römischen Kaiserzeit, von Quellen dokumentiert: Tauriana. Die Sammlung von Funden aus dem archäologischen Gebiet von Taureana, einer antiken griechisch-römischen Stadt und später byzantinisch zerstört von den Mauren im Jahre 951 AD, sowie von Unterwasser-Kampagnen im Meer, enthält Marmorstatuetten, Öllampen, Ziegel, Urnen, Münzen, sepulchrale Inschriften, Anker und Amphoren. Eine besondere Aufmerksamkeit verdienen sich, wegen der Bedeutung und das Interesse der Geschichtsschreibung, zwei Marmorinschriften, die die Anwesenheit in Taureana eines christlichen Kerns beweisen, un den Besuch in Reggio Calabria von Paolo di Tarso. Der Abschnitt ist dem Nicola De Rosa (Palmi 1902 - Rom 1989) gewidmet, der im Laufe der Zeit die Sammlung von Artefakten mit neuen Akquisitionen anreicherte. In diesem Museumsabschnitt des Hauses der Kultur von Palmi sind wichtige Beweise des Bildhauers Michele Guerrisi aus Cittanova (Rc) ausgestellt. Diese sind Gipswerke aus Bronze von klassischer Inspiration, im Besitz von Privatpersonen oder von Denkmalanlagen, die sich in Italien und im Ausland befinden. Unter den Werken, die der Künstler in Palmi, seiner Adoptiv Stadt, gelassen hat, befindet sich auch eine reiche Sammlung von Aquarellen, gespendet von seiner Frau Marta Rempte. Bemerkenswert sind, im selben Abschnitt des Museums, die Werke der Bildhauer Nicola Gullì, Alessandro Monteleone , Vincenzo und Francesco Jerace und Gemälde von Antonio Cannata, Attilio Zagari und Giuseppe Palumbo. Ebenfalls einen Besuch wert ist das ethnographische Museum genannt nach dem Ethnologen Raffaele Corso, welches Zeugnisse der kalabrischen Folklore Tradition sammelt. Es sind hier aufbewahrt Objekte des Volksglauben (apotropaic Masken); eine Sammlung von kalabrischen Kostümen; Holz und Keramik Artefakte; eine Sammlung von etwa siebenhundertfünfzig Spinnrocken, die eben für das Spinnen verwendet curde; eine große Sammlung von Kuchenformen und einige Krippenfiguren; Votivgaben aus Wachs und Edelmetallen und Heiligenbilder. Im Jahre 1955 gegründet auf Initiative von Antonio Basile, Nicola De Rosa, Giuseppe Pignataro, Luigi Lacquaniti, Francesco Salerno, Francesco Cipri, Antonino Nasso, Studenten der Volkstradition und andere leidenschaftliche Liebhaber dieser Disziplinen, wurde es von der UNESCO als Museum internationaler Bedeutung anerkannt. Ein weiteres berühmtes Museum ist den beiden berühmten Komponisten von Palmi gewidmet, Francesco Cilea (1866-1950) und Nicola Antonio Manfroce (1791-1813). Der Abschnitt der dem Musiker Komponisten Francesco Cilea (Palmi 1886 - Varazze 1950) gewidmet ist, sammelt Musiknoten, Szene Skizzen, Manuskripte und Dokumente der Tätigkeit des Meisters, Autor von Opern die in der ganzen Welt bekannt sind, wie Gina (1889), Tilde(1892), Arlesiana (1897), Adriana Lecouvreur (1902), Gloria (1907). Von besonderer Bedeutung ist seine Sammlung von etwa fünftausend Briefen, die eine reiche Fotodokumentation der Phasen der Theater-Tätigkeit des großen Komponisten markiert. Herausragend sind auch die durchgeführten Miniaturen von Michele Cilea, Bruder des Meisters. Dazu gibt es eine reiche Musikbibliothek. Ein Teil des Abschnitts ist Nicola Antonio Manfroce gewidmet, der leider früh starb, nach dem großen Erfolg mit Elzira ed Ecuba.



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