Taverna

Data/Ora: dal 30/03/2019 ore 00.00, al 30/06/2019
30/03/2019


 

In Catanzaro kann man den Park der Mediterranen Artenvielfalt besuchen. Dieser befindet sich in der Nähe der Agrarschule und besitzt einen Garten, der sich über 114’200 Quadratmetern erstreckt (die Fläche des ganzen Parks beträgt 610’000 Quadratmeter). Im Park wurden sowohl Wiesen, ein botanischer Garten nach italienischer Art (bestehend aus 20’000 neuen Heckenpflanzen und Bodendeckern, 2’000 Hochstammpflanzen und 200 Baumarten) wie auch zwei kleine Seen realisiert. Außerdem kann man innerhalb des Parks eine Jogging- und Fahrradroute von viereinhalb Kilometern zurücklegen, auf einer Eisfläche von 2’561,28 Quadratmetern Schlittschuh laufen und im 3’500 Quadratmetern weiten Spielplatz die Zeit vertreiben. Neben diesen Anlagen bestehen auch ein kleiner See der Wasserpflanzen, ein kleiner Schwanensee, ein grünes Labyrinth, ein Amphitheater, das 700 Plätze beherbergt, eine Bar, eine Toilette und eine Parkanlage von 1’665 Quadratmetern.

Catanzaro bietet seinen Besuchern sehr schöne und suggestive Pfade. Ein Beispiel ist Villa Trieste, ein Stadtpark, der auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurückgeht und von welchem aus man das Panorama vom Meer bis hin zur Sila genießen kann. Das Museum der Provinz stellt eine Sammlung griechischer und römischer Münzen, antike Gemälde und eine dem kalabrischen Maler Andrea Cefaly gewidmete Abteilung aus. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Kutschenmuseum, das Museum des Risorgimentos, die Denkmalfontäne „Il Cavatore“, die Kirche von Sant’Omobono (das älteste Monument der Stadt), die Kirche von San Giovanni, die Kirche der Immacolata (die antiken Ursprungs war und gänzlich neugebaut wurde), die Kirche des Monte dei Morti und der Dom (einen neoklassischen Bau, der in den 60er Jahren konstruiert wurde). Das Palazzo Fazzari wurde im 1876 gebaut und mit Grünsteinen aus den Gruben von Stalettì bezogen. Das Gebäude befindet sich auf Corso Mazzini, die Hauptarterie von Catanzaro. Am Anfang der Straße steht der Turm als einziger Überbleibsel des antiken normannischen Schlosses, das während langer Zeit als Gefängnis genutzt wurde und nun restauriert wurde und als Museum dient. Entlang der Hauptstraße, dem „caffè imperiale“ vorbeigehend, gelangt man zu einer kleinen Gasse, die zu einer Fußgängerzone führt, wo man die bekannten „san pietrini“ bewundern kann. Ganz in der Nähe befindet sich die Kirche von Santa Maria di Mezzogiorno aus dem Frühmittelalter. Auf alle Fälle einen Besuch wert ist auch der Gebäudekomplex von San Giovanni, der in der Umgebung des zerstörten normannischen Schlosses emporragt. Die Gegend beherbergte das Krankenhaus, die Gerichtsgefängnisse und die Räume des militärischen Pionierkorps. Das San Giovanni verfügt über ein großes, auf zwei Etagen verteiltes Ausstellungsgelände. Der Zugang zur Anlage wird durch eine schöne Freitreppe, die zum Innenhof und somit zu den zahlreichen Sälen führt, ermöglicht. In der, der Kirche angrenzen, Villa werden die Räume des Kulturreferats und diejenigen der Oberintendantur der Kultur- und Umweltschätze beherbergt. Der weitläufige Aussichtsplatz wurde vom Bundespräsidenten Carlo Azeglio Ciampi eingeweiht. Der Gebäudekomplex San Giovanni ist ein nationales Denkmal. Der Stadtteil, der ursprünglich rione Paradiso hieß, erhielt ab dem 1470 den Namen Rione Case Arse, denn Antonio Centelles setzte den Bezirk in Brand um die Bewohner Catanzaros zu bestrafen, da diese ihn nicht mehr als Graf wollten.

Der Dom von Catanzaro, der schwerwiegend durch die englisch-amerikanischen Bombardierungen vom 27. August 1943 beschädigt wurde und durch Diebstähle und Plünderungen, die sich während Jahren hinzogen, verarmte, wurde in der Nachkriegszeit rekonstruiert. Der neue Dom, der durch die Architekten Vincenzo Fasolo und Franco Domestico entworfen wurde, wurde im Herbst des 1960 geweiht. Die antike Kathedrale aus der Normannischen Zeit, die der Jungfrau Assunta und den Heiligen Pietro und Paolo gewidmet war, wurde durch Papst Callisto II im 1121 geweiht. Das mittelalterliche Werk wurde infolge der gewaltigen wiederholten Erdbeben, welche die Stadt Catanzaro erlitt, zutiefst überarbeitet, was zu einer Verwandlung seines Aussehens im Laufe der Jahrhunderte führte. Man erinnert sich aufgrund ihres Ausmaßes, an die Eingriffe der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die durch den Bischof Torrefranza angeordnet wurden. Dieser erweiterte nämlich den Bau, verschönerte die Innenseite mit bunten Marmorsteinen und baute die apsidiale Zone sowie die Fassade neu. Die infolge der Erdbeben des 1744, des 1783 und des 1832 erlittenen Schäden waren beträchtlich und verursachten die Schließung der Anlage während vieler Jahren und die damit einhergehende Versetzung der Kultstätte in die Kirche der Immacolata. Der Dom bewahrt in seinem Inneren Werke großen historisch-künstlerischen Interessens, die der Beschädigung durch die Zeit und die Menschen, entkamen. Unter diesen, sind folgende erwähnenswert: das silberne Brustbild aus dem späten 16. Jahrhundert von S. Vitaliano, das wahrscheinlich ein Werk des neapolitanischen Silberschmieds Gilberto Lelio war; die Statue der Madonna delle Grazie aus dem 1595, die aus dem antiken Klausurkloster stammte; die Statue der Dormitio Virginis aus Anfangs 18. Jahrhundert; das Altarbild, das den antiken Hochaltar schmückte und die Assunta darstellte aus dem 1750; die Holzskulptur der SS. Vergine Addolorata, die das Werk einer neapolitanischen Werkstatt aus dem 19. Jahrhundert war; das Leinwandgemälde von Domenico Augimeri, das die Sacra Famiglia (1834) abbildete. Außerdem sind die Kirchenornate, die aus dem 19. bis 21. Jahrhundert stammen, sehr bedeutend.

Das “Marca” ist ein Museumszentrum, das darauf hinstrebt sowohl verschiedene künstlerische Momente, von der antiken Kunst bis hin zur zeitgenössischen Sprache, in all ihren Ausdrucksformen, nebeneinander zu beherbergen. Der Komplex ist in drei Räume geteilt. Im Erdgeschoss wurde di Pinakothek, das Gipsfigurenkabinett und eine Dauerausstellung von 120 Werken bestehend aus Malereien und Skulpturen, die aus dem 17. bis 21. Jahrhundert stammen, eingerichtet. Dazu gehören wunderbare Gemälde von Antonella de Saliba, Battistello Caracciolo, Mattia Preti, Salvador Rosa und Andrea Sacchi. Außerdem werden eine große Anzahl Werke von Andrea Cefalì sowie Gips- und Marmorfiguren von Francesco Jerace ausgestellt. Im ersten Stock findet man die Säle, die den temporären Ausstellungen gewidmet sind und die Dauerausstellung von Mimmo Rotella, dem berühmtesten Künstler Catanzaros. Das Untergeschoss beherbergt eine Mehrzweckhalle für zeitgenössische Kultur. Das archäologische Museum der Provinz Catanzaro, das im 1879 gestiftet wurde, verfügt über eine reiche Medaillensammlung, die über 8'000 Exemplare fasst (Münzen aus der großgriechischen, brettischen, römischen, byzantinischen und normannischen Epoche). Die archäologische Sammlung bewahrt Funde aus der Steinzeit, aus der Eisenzeit und aus der Jungsteinzeit. So beispielsweise eine kleine Tonstatue der Athena, ein dekorierter Bronzehelm und weitere Objekte aus der griechischen Zeit. Es besteht auch eine Gravur auf Goldfolie, welche die Verehrung der Magi darstellt und auf das siebte Jahrhundert zurückgeht. Das Diözesanmuseum von Catanzaro wurde im 1997 gegründet und befindet sich im Bischofspalast. Das Museum stellt Kelche, Messgewänder, Kerzenleuchter, Ornate, Gemälde, Holzskulpturen und Marmorwerke, die ab dem 19. Jahrhundert datierbar sind und aus einigen Kirchen des Territoriums stammen, zur Schau. Teil dieses Materials gehörte dem Schatz der Kathedrale und der Erzdiözese von Catanzaro. Zu den Gemälden, größtenteils von süditalienischen Künstlern, gehören La Pentecoste von Domenico Leto (19. Jahrhundert), eine Madonna mit dem Kind (19. Jahrhundert), die Krönung der Jungfrau in der Herrlichkeit der Heiligen von Biagio von Vico (19. Jahrhundert), San Nicola Vescovo von Mattia Preti (1613-1699) und eine Madonna der Gnade (19. Jahrhundert). Von den heiligen Ornaten kann man einen roten Chormantel aus goldener Folie des 18. Jahrhunderts bewundern, der in Catanzaro angefertigt wurde. Zu den Silberwaren gehören eine Monstranz (1782), ein professionelles Kreuz (19. Jahrhundert) und ein Baldachin des Allerheiligen (1856). Kürzlich wurde ein Ölgemälde angeschafft, das Sant’Umile von Bisignano des 18. – 19. Jahrhunderts darstellt und von einem unbekannten Künstler stammt.

Das Politeama Theater das vom Prof. Paolo Portoghesi skizziert wurde, umfasst ein Volumen von 53'000 Kubikmetern und eine Oberfläche von 5'700 Quadratmetern, die sich rund um einen hufeisenförmigen Saal, der 500 Quadratmeter groß ist, befindet. Die Bühne, aus technologischer Perspektive eine der fortschrittlichsten in ganz Italien, kann als „Herz“ des Theaters bezeichnet werden. Letztere ist nämlich 22,30 Meter breit, 20 Meter tief und hat eine Höhe von 30 Metern (24 Meter bis zur Bühnendecke). Außerdem ist der Bühnenrahmen 15 Meter breit und 16 Meter hoch. Die Arena der Magna Graecia von Catanzaro, das große Theater mit 4'000 Polstersesseln, ist in zwei Sektoren und weitere 800 Plätze in den Seitentribünen geteilt. Das städtische Auditorium „Aldo Casalinuovo“, das dem Jurist aus Catanzaro, der während vielen Jahren Präsident der nationalen Rechtsanwaltskammer war, gewidmet ist, ist eine Mehrzweckanlage, die sich im Stadtzentrum, neben dem Gymnasium „Galluppi“ befindet. Die Anlage beherbergt 600 Sitzplätze und verfügt über eine ausgeklügelte technologische Einrichtung, die sowohl für Kongresse und Konferenzen wie auch für Konzerte und theatralische Schauspiele genutzt werden kann.




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