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Cultura arbëreshë e splendore Normanno

Auf Entdeckungstour durch das Land der Kontraste im Herzen des Nationalparks Pollino

Von Papasidero nach Civita,
auf Entdeckungstour durch das Land der Kontraste im Herzen des Nationalparks Pollino.

 
Tappa - 65 km

Papasidero - Via San Rocco - Papasidero CS • Mappa Vai alla mappa
Morano Calabro - Viale Gaetano Scorza - Morano Calabro CS • Mappa Vai alla mappa
Castrovillari - Via XX Settembre - Castrovillari CS • Mappa Vai alla mappa
Civita - Via IV Scanderbeg - Civita CS • Mappa Vai alla mappa

Itinerario adatto a tutti
Percorribile in auto
Primavera/Estate/Autunno
 

Kalabrien ist ein Land der Kontraste: Meer und Berge bilden die Umrisse von Landschaften unberührter Schönheit, zwischen Zeugnissen verschiedener Kulturen und mannigfaltigen Ausdrucksformen von Handwerk, Folklore und Traditionen. Es war eine Transitregion, erlebte Übergriffe sowie Herrschaften und war auch Zielpunkt von Migrationen: Das wichtigste Zeichen auf dem Territorium ist das, was hier die albanische Gemeinschaft Arbëresh hinterließ. Die Arbëresh waren albanischsprachige Gruppen und kamen aus Albanien, um sich zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert in Italien niederzulassen: Viele von ihnen nutzten den Vorstoß der Osmanen, um in die sicheren Gebiete Kalabriens auszuwandern, wo noch heute in den Provinzen Catanzaro, Cosenza und Crotone einige Gemeinden leben.

Bei der Erkundung Kalabriens kommt man nicht umhin, einen einzigartigen Ort wie den Nationalpark Pollino zu besuchen, der mit einer Ausdehnung von 196.000 Hektar als der größte Nationalpark Italiens gilt. Diese Grünfläche befindet sich auf der Apenninischen Gebirgskette im Süden zwischen Basilikata und Kalabrien und erstreckt sich vom Tyrrhenischen bis zum Ionischen Meer über Felsformationen unterschiedlichen Ursprungs, unter denen der Gipfel Dolcedorme (2267 m) hervorsticht.

Der Park zeichnet sich durch eine unglaubliche Vielfalt an Erhöhungen mit einer faszinierenden Fauna - hier leben Wölfe, Rehe, Fischotter und Schwarzspechte, um nur die wichtigsten Arten zu nennen - und Vegetation aus, die von mediterraner Macchia bis zu Hochebenen reicht. Flüsse und Sturzbäche wie z.B. Lao, Peschiera und Argentino durchqueren die Täler und zaubern eindrucksvolle Schluchten mit Wasserläufen von außergewöhnlichem Charme und naturwissenschaftlichem Wert herbei, wie Raganello, der zwischen zwei bis zu 700 Meter hohen Felswänden gleitet und über eine Treppe mit sage und schreibe 615 Stufen erreicht werden kann. Jedes Jahr treffen sich Hunderte von Wanderern und Liebhabern von Extremsportarten wie Canyoning und Rafting in der Raganello-Schlucht. Sie fühlen sich von der Beschaffenheit dieses Ortes angezogen und genießen hier wahre Adrenalinstöße.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Papasidero ist eine alte basilianische Siedlung, die auf einem Felsvorsprung des Monte Ciagola am linken Ufer des Flusses Lao mitten im Herzen des Nationalparks Pollino in der Provinz Cosenza liegt.
In der Umgebung sind noch Spuren von Menschen aus der Altsteinzeit zu sehen, die durch die Funde in der berühmten Höhle des Einsiedlers belegt werden. Hier kann man den Bos primigenius bewundern, eine Felsgravur mit der Darstellung eines Rindes, die auf 12.000 Jahre zurückgeht. Die Höhle des Einsiedlers ist zweifellos die touristische Hauptattraktion, die das kleine mittelalterliche Dorf zu bieten hat, und stellt eine der interessantesten Ausdrucksformen der Felskunst aus der Altsteinzeit dar.
Papasidero ist auch Ausgangspunkt für außergewöhnliche Ausflüge in die Natur des Pellegrino-Massivs und des Nationalparks Pollino. Das gesamte Gemeindegebiet von Papasidero gehört in der Tat zum wunderschönen Naturschutzgebiet des Lao-Tals, das sich über 5.000 Hektar entlang des gleichnamigen Flusses erstreckt.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Eine Explosion von Farben bildet den Hintergrund zu Morano Calabro, einer historischen Ortschaft auf einer Hügelkuppe, entlang der es sich wie eine Krippe erstreckt, mit dem Pollino-Massiv im Hintergrund. Mit ihrem äußerst originellen Panorama - die Häuser reichen bis hinunter zum Tal - gleicht es nachts einer Krippe, die in ihrem Lichterglanz erstrahlt. Die Normannen errichteten hier eine Burg, deren Ruinen noch heute den historischen Ortskern zieren, in dem die zahlreiche Kirchen, Plätze, Durchgänge und Unterführungen, Bögen, Wachtürme und Strebepfeiler eine verführerische Atmosphäre ferner, jedoch unvergessener Zeiten herbeizaubern.
Morano Calabro gehört seit 2003 zu den schönsten Ortschaften Italiens und ist auch eine der Hauptattraktionen des Nationalparks Pollino, dessen imposante und üppige Natur es mit unvergesslichen Landschaften teilt.

 
Lungo la Costa degli Dei
 

Castrovillari liegt in einer natürlichen Senke, der Conca del Re, ist umgeben von den kalabrischen Apenninen und zudem die größte Ansiedlung im Nationalpark Pollino. Das bezaubernde mittelalterliche Städtchen ist reich an Kunst- und Kulturschätzen und zweigeteilt: Der moderne Ortsteil liegt auf dem Flachland, der ältere Teil mit der Altstadt und den eleganten Monumenten dagegen am Ende eines Felsvorsprungs, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Ebene von Sibari genießen kann.
Das Städtchen Castrovillari verdankt einen Großteil seines Ruhmes dem prächtigen Karneval, der seit 1959 hier abgehalten wird und vom Ministerium für Kulturgüter, kulturelle Aktivitäten und Tourismus in die Liste der historisch bedeutsamen Karnevals Italiens aufgenommen wurde.

Dem Karneval von Castrovillari gelang es, Masken und Folklore miteinander zu verbinden, eine gewinnbringende Kombination, die durch die enorme Teilnahme der Bevölkerung bestimmt wurde, die ihn auch heute noch kennzeichnet.
 
Lungo la Costa degli Dei
 

Civita, eine der schönsten Ortschaften Italiens, liegt im Herzen des Nationalparks Pollino und des Naturschutzgebiets Raganello-Schlucht. Es liegt in einer Talebene und ist umgeben von waldreichen Bergen, zu denen die hellblauen Reflexe des Ionischen Meeres am Horizont emporsteigen.
In einer einzigartigen und abwechslungsreichen Naturlandschaft eingebettet ist Civita eine der ältesten Arbëresh-Gemeinden Italiens und zudem für ihre Architektur und Naturschönheiten berühmt. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen fallen die bezaubernden Schornsteine mit ihren bizarren Formen und die so genannten sprechenden Häuser auf, deren Bezeichnung auf die anthropomorphe Form der Fassaden zurückzuführen ist. Die alten Viertel mit ihren niedrigen Häusern, den Rissen in den Mauern und den alten Menschen, die vor der Haustür sitzen, geben Bilder ferner Zeiten wieder.

Während der Sommermonate werden viele Besucher von den Wanderwegen des Parks Pollino und der Möglichkeit angezogen, im Naturreservat Raganello-SchluchtSportarten wie Canyoning und Canyoning auszuüben.
 
Lungo la Costa degli Dei
 
Food tipps

Die Arbëresh-Küche ist mit den religiösen Riten untrennbar verbunden und gehört zu den kulinarischen Bräuchen Kalabriens. Der mediterrane Einfluss ist sehr stark, vor allem was die Zutaten anbelangt: Da gibt es zum Beispiel Trockenfrüchte und Honig, die viele Desserts prägen.
Diese Art der Küche zeichnet sich durch ihre Einfachheit und Wesentlichkeit aus: Die Arbëresh-Küche bietet neben klassischen Gerichten wie Fleisch, Kräutersuppen, Gemüseomelettes auch völlig einzigartige Rezepte, die es zu bewahren gilt.
Wie Dromësat, Mehlhäufchen, die direkt in Tomatensauce gegart werden. Bei der Zubereitung dieser Nudelbrösel wird zuerst das Mehl getauft, dann werden die Nudeln gesegnet und schließlich eine Art Hochzeit mit Tomatensauce und Gewürzen, wie Lorbeer und Oregano, gefeiert.
Shëtridhlat ist ein Rezept von großem Zauber, dessen Zubereitung eine ausschließlich weibliche Aufgabe ist. Der Teig muss geknetet werden, ohne ihn zu brechen, bis ein langer Faden entsteht, der immer dünner und dann wie ein Knäuel aufgerollt wird. Anschließend wird er gewöhnlich mit Hülsenfrüchten oder Gemüse kombiniert.

Die Desserts sind das wahre Juwel der Arbëresh-Küche: Es gibt die Maiatka, süße Crêpes und in einigen Fällen sogar gesalzene Crêpes, die mit Wasser, Mehl, Holunderblüten und manchmal auch mit Zucker und Eiern zubereitet werden, das Nougat Giuggiulea und dann Honigknödel ähnelnden Kanarikuj, Cruscoli aus Wasser, Öl und Wein, die Cullurielli, die mit Wasser, Mehl und der Mutterhefe des Vortags zubereitet werden und nur an Festtagen auf den Tisch kommen, und die Kasolle me gijze, eine Art Ricotta-Röllchen. Und schließlich die schmackhafte Pitta mit einer Füllung aus Trockenfrüchten, Rosinen und Honig - das Wahrzeichen einer ganzen Kultur und eines bedeutenden Ereignisses wie Ostern.
 

 



 


 



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